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Französische Bulldogge

Weitere NamenFrench Bulldog, Bouledogue Francais, Bully
Größe♂ Rüde: 27-35 cm
♀ Hündin: 24-32 cm
Gewicht♂ Rüde: 9-14 kg
♀ Hündin: 8-13 kg
Herkunft/UrsprungFrankreich
Farbefawn, gestromt/ungestromt mit oder ohne Weißscheckung
Fellbeschaffenheitweich, eng anliegend, glänzend, keine Unterwolle
Lebenserwartung10 – 12 Jahre
Charakter/Wesenverspielt, anhänglich, umgänglich, geduldig, kontaktfreudig, lebhaft, aufgeweckt
KrankheitsgefährdungAugnentzündungen, Von-Willebrand-Disease, Brachyzephalie, Schilddrüsenerkrankungen, Achondroplasie
FCIFCI Nr:101, Gruppe 9, Sektion 11: Kleine doggeartige Hunde Französische Bulldogge FCI Standard als PDF
AktivitätsbedarfDie Französische Bulldogge hat einen niedrigen Aktivitätsbedarf
FutterbedarfDie Französische Bulldogge hat einen mittleren Futterbedarf
FellpflegeDie Französische Bulldogge hat einen geringen Aufwand für Fellpflege
StadteignungDie Französische Bulldogge ist für die Stadt sehr gut geeignet

 

Französische Bulldogge Infografik
Französische Bulldogge Infografik

9 interessante Fakten über die Französische Bulldogge

9 fun facts french bulldog
Kennen Sie diese 9 Fakten über die Französische Bulldogge?
  1. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden Französische Bulldoggen richtig selten und waren in den 1940er Jahren schließlich sogar vom Aussterben bedroht. Erst in den 80er Jahren erholte sich die Rasse weitestgehend und ihre Beliebtheit stieg wieder an.
  2. Heiße Temperaturen machen dem Frenchie sehr zu schaffen. Dies hängt mit der Brachycephalie zusammen. Durch die Kurzköpfigkeit ist die Atmung bei vielen Rassevertretern stark eingeschränkt. Manchmal kann das Problem operativ behoben werden. Trotzdem sollten die aktiven Hunde an heißen Tagen nicht zu viel toben und sich bewegen. Ein Hitzschlag kann ansonsten innerhalb weniger Minuten auftreten. Manchmal mit fatalen Folgen.
  3. Überraschung! Die Französische Bulldogge stammt eigentlich gar nicht aus Frankreich, sondern hat ihre Wurzeln in England. Während der Industriellen Revolution siedelten von dort viele Kunsthandwerker mit ihren Bulldoggen nach Frankreich über, wo ihre Kunstfertigkeit noch immer gebraucht wurde. Dort erlangten die kleinen Hunde bald große Beliebtheit, erhielten einen neuen Namen (Bouledogue Francais) und das Land wurde zur neuen Heimat.
  4. Vorsicht an Gewässern! Französische Bulldoggen können nur schlecht bis gar nicht schwimmen. Dies ist ihrer Anatomie geschuldet. Kurze Beine, kompakter Körper und ein schwerer Kopf. Trotzdem planschen viele Rassevertreter sehr gern.
  5. Bugsy, eine 9 Jahre alte Französische Bulldogge, nimmt sich im Twycross Zoo in England verstoßenen Jungtieren an. So passte sie unter anderem auch auf ein Orang-Utan Junges auf und schenkte ihm Gesellschaft und Wärme. Die Rasse ist eben von Natur aus freundlich und geduldig.
  6. Die überwiegende Mehrheit aller Französischer Bulldoggen werden durch künstliche Befruchtung geboren. Rüden haben es aufgrund ihrer Proportionen nämlich außerordentlich schwer, die Hündin zu belegen. Erschwerend hinzu kommt, dass sie beim Versuch oft schnell ermüden oder gar überhitzen.
  7. An Bord der berühmt-berüchtigten Titanic befand sich auch eine Französische Bulldogge. Sie hieß Gamin de Pycombe und gehörte Robert Daniel. Leider durfte er seinen Hund nicht mit ins Rettungsboot nehmen und musste sie auf dem sinkenden Schiff ihrem Schicksal überlassen. Auch im erfolgreichen Film „Titanic“ von James Cameron kommt eine Französische Bulldogge vor. Sie wurde nach den Dreharbeiten von Cameron adoptiert.
  8. Der Frenchie hat seine Popularität unter anderem auch französischen Prostituierten zu verdanken. Die Hunde waren das liebste Haustier dieser „belles de nuit“. Sie waren es angeblich auch, die der Rasse zu ihrem Namen Bouledogue Francais verhalfen.
  9. Ortino war eine Französische Bulldogge im Besitz der russischen Zarenfamilie Romanov. Er gehörte genauer gesagt Tatiana Romanov und durfte angeblich sogar in ihrem Bett schlafen. Was aus Ortino nach der Hinrichtung seiner Familie während der Russischen Revolution geworden ist, ist allerdings nicht bekannt.

Warum ist die französische Bulldogge so beliebt?

Französische Bulldogge Welpe
Französische Bulldogge Welpe

Die Französische Bulldogge ist eine von der FCI anerkannte Rasse aus Frankreich. Die Hunde haben zwar englische Vorfahren, als Haustiere etabliert wurden sie allerdings zunächst in Frankreich und Belgien.

Von dort startete ihr Siegeszug in die weite Welt. Heute gehört die Französische Bulldogge zu den sehr beliebten Hunderassen und ist fast schon ein Modehund.

Die Nachfrage nach Welpen steigt stetig. Kein Wunder, die Hunde sind süß, intelligent, loyal und passen sich dem Lebensstil ihrer Besitzer an.

So sind sie als Haustiere für Familien, Alleinstehende oder Senioren gleichermaßen geeignet.


Französische Bulldogge Geschichte

Die Französische Bulldogge, auch liebevoll Bully genannt, stammt von der alten Englischen Bulldogge ab.

Wie vom Namen herleitbar, wurde die Französische Bulldogge ursprünglich als Bullenbeißer und Hetzhund gezüchtet. Im 19. Jahrhundert, als in England Hundekämpfe verboten wurden, widmeten sich die Weber und Spitzenklöppler der kleinen Bulldogge und ‚zivilisierten‘ die Rasse. Ab da wurden die Hunde hauptsächlich als Haustiere gehalten.

Die Spitzenklöppler waren es dann auch, die, nach Frankreich auswandernd, ihre Hunde in der neuen Heimat ansiedelten und dort weiterzüchteten.

Andere Hunderassen wie Mops und Terrier wurden eingekreuzt und wichtige Merkmale wie die kurze Rute und das aufrecht stehende Fledermausohr erblich gefestigt.

Die Französische Bulldogge unterschied sich jetzt deutlich von ihren alten englischen Vorfahren und die Hunde hatten alles Recht auf eine eigene Rassebezeichnung erworben.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde die Französische Bulldogge zu einem echten Modehund. Berühmte französische Künstler wie Toulouse-Lautrec und Colette legten sich Französische Bulldoggen zu. Sogar die Zarenfamilie ließ sich mit den menschenfreundlichen Hunden ablichten. Und als der englische König Eduard VII sich 1898 einen Rüden zulegte, wurde die Rasse offiziell anerkannt. Dann wurden sie immer öfter als Haustiere gehalten. Mehr Infos: Ursprung Französische Bulldogge


Charakter und Wesen der französischen Bulldogge

Laut FCI Rassestandard ist die Französische Bulldogge ein kleiner, kräftig-muskulöser Hund mit einem Gewicht zwischen 8 und 14 Kilogramm. Auffälligstes optisches Charaktermerkmal der Französischen Bulldogge sind ihre großen aufrechtstehenden Ohren, die den Tieren ein ungemein possierliches, lustiges Aussehen geben sowie die kurze Rute und der breite Fang.

Drei Französische Bulldoggen
Drei Französische Bulldoggen

Die Französische Bulldogge ist ein anpassungsfähiger, wenig heikler und sehr menschenbezogener Hund. Ihre Geselligkeit und Verbundenheit mit dem ‚Rudel‘ lassen den French Bulldog lange Zeiten der Einsamkeit nur schwer ertragen. Menschen, die vollzeitig berufstätig sind und nur fürs Gassi gehen zu Hause reinspringen, sollten deshalb nach anderen Rassen oder, noch besser, nach einem Kanarienvogel Ausschau halten.

Ein Bully, der den ganzen Tag allein zu Hause verbringt, ist sicherlich kein glücklicher Hund.

Die Verspieltheit und Fröhlichkeit der Französischen Bulldogge macht diese Rasse zu einem idealen Haustier und einem prima Familienhund. Die Hunde können mit Kindern ebenso toben wie schmusen und sich im ‚Familienrudel‘ unterordnen.

Mit klaren, unveränderten Regeln und Anweisungen sind die Hunde leicht erziehbar und werden schnell gehorsam. Aber Achtung: Auch wenn sie immer so süß schauen, so ist Konsequenz bei der Erziehung der Bulldogge und regelmäßiges Training schon sehr wichtig!

Da der Bully gern überall mit dabei ist, darf er auch im Urlaub nicht fehlen und möchte in den Genuss kommen, gemeinsam mit seinem Rudel Spaß zu haben. Dabei gibt es bei der Reisevorbereitung, dem Transport und vor Ort einiges zu beachten. Beispielsweise muss der Ferienort hundefreundlich sein und das Hotel muss Hunde natürlich in ihrer Unterkunft gestatten. Kann oder darf die Französische Bulldogge allerdings nicht mit in den Urlaub, so gilt es Alternativen für diese Zeit zu suchen. Hundehotels und Pensionen kümmern sich während Ihrer Abwesenheit beispielsweise liebevoll um den Hund.

Französische Bulldoggen können sehr ausgelassen und lebhaft sein, genießen aber ebenso lange Ruhephasen und lieben ihre Schläfchen. Der Bully gehört zu den recht anspruchslosen Hunden und passt sich dem Lebensrhythmus seiner menschlichen Mitbewohner an. Sie sind freundlich und liebevoll und die Hunde gehören zu den Rassen mit ausgeglichenem Wesen und optimalem Charakter!

Bullys verhalten sich gegenüber Unbekannten zutraulich und gelassen. Bei Bedrohungen schlägt die Hunderasse allerdings durchaus Alarm. Selbst die kleine French Bulldog ist eben ein waschechter Hund.

Fazit: Die Französische Bulldogge sind anpassungsfähige Hunde für die ganze Familie. Wenn Bullys Gesellschaft und Zuneigung bekommen, sind sie ausgeglichen und zufrieden. Einsamkeit ist für diese Hunde die schlimmste Strafe.


Französische Bulldogge Welpen

Welpen sind von der Mutterhündin, den Geschwistern im Wurf und ihrem (hoffentlich) verantwortungsvollen Züchter vorgeprägt. Ideal ist wenn der Züchter dem IKFB (Internationaler Klub für Französische Bulldoggen e.V.) oder DKFB (Deutscher Klub für Französische Bulldoggen) angehört.

süß, süßer, Französische Bulldoggen Welpen
süß, süßer, Französische Bulldoggen Welpen

Kommt der Welpe in eine Familie mit Kindern, wäre es ideal, wenn der Hund bereits unter ähnlichen Konstellationen als Haustier aufgewachsen ist oder zumindest gut sozialisiert wurde und sowohl Kinder als auch Babys kennt.

Als Neu-Hundebesitzer mache man nicht den Fehler, den Neuankömmling erst einmal zu ’schonen‘ und ihn mit Langmut an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Die Welpen der Französischen Bulldoggen brauchen, wie alle Welpen, von der ersten Stunde an klare Regeln und eine untergeordnete Position im ‚Rudel‘, sonst kann es später Probleme geben.

Auch wenn der Hund ein Gesellschaftstier ist, sollte man schon einen Welpen daran gewöhnen, allein zu bleiben. Schließlich kann der Vierbeiner nicht überall hin mitgenommen werden, wie zur Arbeit oder bei einem Arztbesuch. Es kommt darauf an, die Zeitspanne des Alleinseins langsam und schonend zu erweitern, sodass es etwas vollkommen Alltägliches für den Hund wird, das Herrchen mal eine Zeit lang nicht da ist.

Geduld ist ebenfalls bei der Stubenreinheit gefragt, denn diese kann nicht erzwungen werden. Tadel fruchtet nur, wenn der Welpe ‚in flagranti‘ bei seinem Geschäft ertappt wird. Ansonsten ist Konsequenz seitens des Besitzers gefragt. Dem Hund müssen regelmäßig Gelegenheiten gegeben werden, sich zu erleichtern.

Das Spiel mit anderen Welpen und Hunden ist wichtig und braucht der Bully, um glücklich zu sein. Begegnet der Welpe anderen Hunden, sind jedoch Vorsicht und Aufmerksamkeit gefragt. Manchmal ist es besser, das Jungtier an die Leine zu nehmen, um stürmische Begrüßungen zu vermeiden.


Erziehung und Beschäftigung

Erziehung Französische Bulldogge
Eine konsequente Erziehung ist auch bei der Französischen Bulldogge sehr wichtig!

Für eine gute Sozialisierung des Welpen empfiehlt sich der Besuch einer Welpenspielstunde in der örtlichen Hundeschule. Später kann dort auch das Training der Französischen Bulldogge stattfinden. Grundkommandos für die Französische Bulldogge und Gehorsam sind nämlich auch bei einem kleinen Hund von Nöten, damit das Zusammenleben harmonisch und geregelt verläuft.

Frischgebackenen Besitzern ohne Erfahrung in der Hundehaltung ist der Besuch einer Schule ebenfalls wärmstens ans Herz zu legen. Hier werden Sie genauestens angeleitet und lernen verschiedene Techniken des Trainings kennen.

Französische Bulldogge mit Kind auf Fahrrad
Französische Bulldogge mit Kind auf Fahrrad

Bei der Erziehung der kleinen Bulldogge sind Geduld und Timing das A und O. Die Arbeit mit Lob und positiver Verstärkung ist dabei wesentlich erfolgsversprechender, als Schreien oder gar Schlagen. Damit zerstören Sie nur das Vertrauen des Hundes und Sie werden niemals ein gutes Team. Gute Trainings- und Erziehungsmethoden sind das Arbeiten mit Belohnungen in Form von Leckerchen oder auch das Klickertraining.

Selbst wenn der Hund bereits eine gute Ausbildung genossen hat, muss er täglich trainiert und beschäftigt werden. Und zwar körperlich und geistig gleichermaßen. Außer schönen Spaziergängen sollten also noch viel Spiel und Spaß auf dem Programm stehen. Intelligenzspielzeug, das Lernen neuer Tricks oder eine Hundesportart sind ein guter Anfang. Ein ausgelasteter Vierbeiner ist nicht nur glücklicher und gesünder, er entwickelt zudem weitaus weniger Unarten, als ein gelangweilter Hund.


Französische Bulldogge Pflege

Das kurze Fell der Französischen Bulldogge ist pflegeleicht. Es genügt ein gelegentliches Bürsten mit dem Pflegehandschuh. In Fellwechselzeiten sollte dies allerdings öfter geschehen, damit das Fell gesund aussieht und starkes Haaren vermieden wird.

Französische Bulldogge am schlafen
Französische Bulldogge am schlafen

Besondere Aufmerksamkeit ist dem Gesicht und vor allem auch den Augen der Französischen Bulldogge zu schenken: diese sind nur wenig geschützt und bedürfen regelmäßiger Kontrolle. Ansonten entstehen leicht unschöne bräunliche Flecken unter den Augen. Auch die Falten im Gesicht sollten regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden. Besonders um die Nase herum. Gleiches gilt natürlich ebenso für die Körperfalten. Regelmäßiges Auswischen und gelegentliches Eincremen helfen angesammelten Dreck zu entfernen und beugt Entzündungen vor.

Alle zwei Wochen müssen zudem die Ohren kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt werden. Auch die Pfoten der Französischen Bulldogge und ihre Krallen sind regelmäßig in Augenschein zu nehmen. Häufiges Lecken und Knabbern an den Pfoten könnte ein Hinweis auf einen eingetretenen Fremdkörper sein. Gelegentliches Einreiben der Fußballen hält diese geschmeidig und beugt schmerzhaften Rissen vor.

Bei der Pflegeroutine für die Französische Bulldogge ist außerdem wichtig, den Hund auf Parasiten hin zu untersuchen. Zecken, Flöhe und andere Ektoparasiten im Fell lassen sich nämlich oft schon gut mit dem bloßen Auge erkennen.

Wird ein Befall entdeckt, gibt es verschiedene effektive Mittel, um die Plagegeister wieder loszuwerden.
Schwieriger ist es hingegen, einen Wurmbefall beim Hund zu erkennen. Nicht immer sind Würmer oder Eier im Kot ersichtlich, weshalb regelmäßige Wurmkuren die einzige wirksame Methode zur Bekämpfung und Prävention eines Befalls darstellen und somit beim Hund das Mittel der Wahl sind.


Französische Bulldogge Krankheiten

Wenn der French Bulldog aus einer guten Zucht stammt und artgerecht gehalten wird, ist er von verlässlicher Gesundheit.

Aber Achtung: Bullys sind Stoiker, Lebewesen, die den Schmerz verbeißen und erst wehleidig werden, wenn es richtig weh tut. Ein Hundebesitzer mit einer guten Beobachtungsgabe und Bindung zum Tier wird jedoch bald merken, wenn es dem Hund schlecht geht.

Typische Krankheiten:

  • Bindehautentzündung (durch die ungeschützten Augen)
  • Hitzeschlag (nach längerem Aufenthalt im Freien während des Sommers)
  • Patella-Luxation: Eine Erbkrankheit, bei der die Kniescheibe aus ihrer anatomischen Lage rutscht und starke Schmerzen verursacht.
  • Brachycephalie-Syndrom: Wie die Patella-Luxation eine angeborene Krankheit. Sie wird verursacht durch den runden Kopf der Hunde kombiniert mit einer kurzen Nase. Leitsymptom ist die Gaumenspalte. Während Tiere mit ausgeprägter Spalte nach der Geburt leider eingeschläfert werden, können nicht ausgeprägte Formen überlebensfähig sein, jedoch zu Atemnot und Sauerstoffmangel bei Körperbelastung führen. Brachycephalie kommt nicht bei vielen Hunderassen vor, Französiche Bulldoggen gehören jedoch zu den bekanntesten Vertretern. Auch für diese Krankheit gilt, auf die Güte der Zucht zu achten.

Erbkrankheiten lassen sich jedoch nie ganz vermeiden. Die Chance einen gesunden Hund zu bekommen ist allerdings bei einem seriösen Züchter von einem angeschlossenen Verein wie z.B. dem IKFB oder DKFB größer. So können Sie schon beim Kauf der Bulldogge seine Gesundheit und somit auch die Lebenserwartung beeinflussen.

Schweren Erbkrankheiten kann also am besten vorgebeugt werden, indem man Welpen aus einem Wurf erwirbt, deren Zuchttiere auf erbliche Vorbelastung untersucht worden sind. Spezielle medizinische Untersuchungen sind für Zuchtzulassungen, beispielsweise im IKFB, sowieso Pflicht.

Einen weiteren wichtigen Beitrag zu einem langen und gesunden Bully-Leben leisten regelmäßige Impfungen. Sie beugen schlimmen und oft tödlich verlaufenden Krankheiten zuverlässig vor. Die Grundimmunisierung findet dabei meist im Welpenalter statt und je nach verwendetem Impfstoff wird in unterschiedlichen zeitlichen Abständen beim ausgewachsenen Hund aufgefrischt.


Französische Bulldogge kaufen

Wer eine Französische Bulldogge kaufen möchte, falle bitte nicht auf verlockende Billigangebote oder Hunde aus ‚privater Zucht‘ herein. Der niedrige Anschaffungspreis rächt sich später oftmals und wird mit hohen Tierarztrechnungen teuer bezahlt.

Französische Bulldogge kaufen
Französische Bulldogge kaufen: Überlegen Sie sich die Anschaffung eines Hundes sehr genau!

Hunde von seriösen Züchtern sind ihren Preis wert! Der Versuch, diesen Preis zu drücken, wird immer zu Lasten der Gesundheit des Tieres gehen. Außerdem gilt es zu bedenken, dass mit dem Kaufpreis oftmals nur die Unkosten des Züchters gedeckt werden und so ein niedlicher Wurf wenig bis keinen Gewinn bringt. Der Gesundheit Ihrer kleinen Bulldogge zuliebe sollte darum nur aus verantwortungsvoller Zucht gekauft werden. So können Sie sicher sein, dass ihr neues Haustier den bestmöglichen Start in ein Hundeleben bekommt und sie einen soliden Grundstein für ein langes und glückliches Hundeleben gelegt haben.

Wer sich also entschließt eine Französische Bulldogge nach Hause zu holen, wird viele Jahre Freude an dem treuen Vierbeiner haben. Immerhin liegt die Lebenserwartung der Tiere bei bis zu 12 Jahren. Seien Sie sich jedoch der enormen Verantwortung bewusst. Die Französische Bulldogge ist ein Lebewesen und kann bei Nichtgefallen nicht einfach in die Ecke gestellt werden.

Bevor der French Bulldog jedoch gekauft wird und bei Ihnen einzieht, sollte die Erstausstattung schon im Vorfeld besorgt und bereitgestellt werden. Sicherlich eine angenehme und schöne Beschäftigung, welche die Vorfreude auf den Neuankömmling steigen lässt. Alles, was Sie für den Hund brauchen, finden Sie in gut sortierten Zoofachgeschäften oder auch in Onlineshops, wie Amazon und Co. Ein gutes Hundebuch sollte ebenfalls zur Grundausstattung gehören. Hier kann der Besitzer Wichtiges nachlesen und bekommt wertvolle Tipps.


Französische Bulldoggen Züchter

Züchter von Französischen Bulldoggen gibt es viele. Wichtig ist es, den Züchter genau unter die Lupe zu nehmen und gute Zuchtstätten von dubiosen Züchtern zu unterscheiden. Haben die Tiere genügend Auslauf? Haben sie Familienanschluss? Wachsen sie in einem Zwinger auf? Dies wäre für diese Rasse beispielsweise überhaupt nicht geeignet. Dürfen Sie als Käufer Fragen stellen und sich Elterntiere, Wurf und alles andere genau ansehen?

Seriöse Züchter französische Bulldogge
Kaufen Sie bei einem seriösen Züchter!

Vor dem Kauf muss zudem darauf geachtet werden, dass die Zuchthunde alle wichtigen Gesundheits-Checks wie Patella-Untersuchung, Katarakt, Keilwirbel-Röntgen etc. durchlaufen haben. Nur so kann der Weitergabe gefährlicher Erbkrankheiten vorgebeugt werden. Vereine wie der Deutsche Klub für Französische Bulldoggen (DKFB) oder der Internationale Klub für Französische Bulldoggen (IKFB) halten die Zuchtordnung und den Standard hoch und sind Garanten für gesunde Hunde.

Auch wenn Sie einen eigenen Wurf mit ihrer Bully-Dame planen, sollte auf die Qualität des Deckrüden geachtet werden. Hier sind geprüfte und begutachtete Hunde von seriösen Züchtern, Rassevertretern ohne Papiere und Zuchtzulassung eindeutig vorzuziehen. Schließlich möchte Sie gesunde Welpen ohne Erbkrankheiten.


Französische Bulldogge in Not

Ja, selbst ein niedlicher Bully kann in Not geraten und landet oft völlig unverschuldet im Tierheim. Auch verantwortungsvolle Züchter-Vereinigungen und Tierschutzorganisationen nehmen sich solcher Notfälle an und helfen bei der Wiedervermittlung. Leider kommen die Hunde dabei manchmal im Zustand schlimmster Verwahrlosung in die Organisationen und die Tiere bedürfen intensiver Pflege ehe sie wieder abgegeben werden können.

Französische Bulldogge in Not
Helfen Sie einer Französische Bulldogge in Not

Die Gründe, warum ein Hund in Not geraten kann, sind vielfältig. In den seltensten Fällen dürfte die Schuld jedoch beim Vierbeiner selbst zu suchen sein. Im Gegenteil. Anlass zur Abgabe des Bullys sind viel eher eine Erkrankung des Besitzers, finanzielle Notlagen oder Änderung der Lebensumstände. Überforderung oder das Unterschätzen des zeitlichen Aufwandes spielen hin und wieder auch eine Rolle.

Viele Hilfsverbände kümmern sich hingebungsvoll um eine Französische Bulldogge in Not, päppeln sie auf und vermitteln sie an zuverlässige neue Besitzer. Manche leisten sogar finanzielle Unterstützung, damit die neuen ‚Hundeeltern‘ ihre Bullys ärztlich angemessen versorgen können. Aber wer einmal eine Französische Bulldogge kennengelernt hat, weiß, dass dieses liebenswerte Tier jede Hilfe wert ist. Wieso also nicht einem kleinen Bully in Not einen Neuanfang schenken?


Kennen Sie einen French Bulldog? Welche Eigenschaften, welchen Charakter und welches Wesen hat Ihre Französische Bulldogge? Bitte hinterlassen Sie eine Antwort!

 

Dieser Beitrag hat 14 Kommentare

  1. Wir hatten einen Bully und haben jetzt wieder einen Bully. Der erste Bully kam von einem seriösen Züchter ( VDH ) und der zweite ist ein Wurf von meiner Tante ihrer Hündin. Sie wollte sie einmal decken lassen, weil sie immer und immer wieder schein schwanger war. Sie haben sich einen „Champion“ von bester Gesundheit als Deckrüden gesucht und es sind wundervolle Welpen gewesen. Eine Bully Dame aus dem Wurf, meine Paula, hab ich mir ausgesucht. Sie ist inwischen 4 Jahre alt und kerngesund. Sie hat weder Probleme mit der Atmung, noch macht ihr der Sommer zu schaffen. Sie ist aus einer sportlich gezogenen Linie, freiatmend, und ich ich habe jeden Tag auf ein Neues Spass mit ihr. Wir können uns nicht vorstellen ohne einen Bully zu sein. Mein erster Bully kam von einem seriösen Züchter, war aber schon mit 2 Jahren krann ( Bandscheibenvorfall, zu größer Gaumensegel, Hautprobleme etc… ) wir mussten ihn letzten Endes schweren Herzens mit 5 Jahren einschläfern lassen, vorher hatten wir natürlich alles versucht und keine Kosten gescheut damit es ihm besser geht . Bis zu seinem Tod haben wir an die 12.500 Euro investiert damit es ihm besser geht, jeden Euro war er wert! Was ich damit sagen will ist , es ist nicht immer eine Garantie wenn man vom seriösen Züchter kauft.Sicher gibt es Voruntersuchungen der Elterntiere etc, war bei uns auch alles vorhanden, die Eltern waren kerngesund, nur leider unser Rafael nicht. Wir sind heute noch sehr traurig darüber, das er nur so ein kurzes Leben hatte.
    Unsere Paula macht uns wie gesagt nur Freude und ist ein liebenswerter Hund, sie ist mit Kindern sehr geduldig, aber auch sehr wachsam draussen. Wir lieben sie. Bully foever

    1. Hallo ich habe auch kein 100% vertrauen mehr zu anerkannten Züchtern . Unsere Bully Dame Nala ist jetzt 11 Monate und sie leidet an Demotex Milben das ist sehr aufwendig , und für den Hund sehr unangenehm da sie sich sehr oft kratzt . Mit Telefonaten mit der Züchterin sind wir eher abgespeist worden und der Zuchtverband hat uns auch nicht geholfen . So da steht man da und denkt sich 1500 Euro bezahlt um ziemlich sicher zu sein einen gesunden Hund zu bekommen … ist somit in die Hose gegangen … schade …

  2. Unser Leo ist jetzt vier Jahre alt. Wir genießen jeden Tag mit ihm. Klar hat er auch so seine Macken. Beim Spaziergang möchte er meistens den Weg bestimmen-er will auch immer der erste sein. Wenn es nicht nach seinem Kopf geht, dann setzt er sich hin und geht keinen Schritt mehr oder er Trödeld dann.An das Schnarchen und das Pupsen haben wir uns gewöhnt.Er mag auch kein Dosenfutter und trinkt sehr wenig. Krank war er gott sei dank noch nie. Er ist unser Sonnenschein.Wir würden uns immer wieder einen Bully holen. Sie sind so liebenswert und geduldig.

  3. Wir haben zwei Damn dieser lebhaften aber auch sehr stark menschenbezogenen Hunderasse, unsere Lady’s sind 11 Jahre und 2 Jahre alt auch bis ins hohe Alter wie bei unserer Berta sehr verspielt und oft muss man sie vor sich selbst bezw. ihrem unbändigen Drang über ihre körperlichen Kräfte zu gehen bewahren. Überhaupt ist dies ein Thema auf das jeder Bully-Besitzer achten sollte auch wenn man einen wirklich gesunden sehr agilen freiatmenden Bully hat, unsere Giesela ist 2 Jahre super fit und wirklich frei von den typischen Erkrankungen und trotzdem muss man sie einfach manchmal zu ihrem Besten ausbremsen. Ich würde jederzeit wieder einen Bully zu mir/uns holen Sie sind unglaublich liebenswerte, charmante und kinderfreundliche Hunde haben einen starken Charakter und sind sehr intelligent dabei aber wahre Clowns und die größten Schmusebacken die ich kenne. Nicht stören darf man sich an den Geräuschen, Gerüchen( oje diese Bullypupse) und das sie von anderen Hunderassen oft missverstanden bezw nicht verstanden werden( keine Rute, Stehohren, Grunzgeräusche) auch mancher Mensch findet unsere Bully’s gar hässlich und bedrohlich da sie ja so “ Knurren“ das “ Knurren“ sind lediglich die Grunzgeräusche auch Wohlfühlgeräusche das wissen eben nur die Rasseintressierten. Ich und meine Familie lieben unsere beiden Lady’s über alles, ach ja übrigens sie haben noch einen Hundekumpel einen Labrador Namens Paul und mehrere Katzen mit denen sie bestens auskommen und auch beim Balli-apportieren mit ihrem Labi-Kumpel halten sie durchaus mit wenn auch nicht lange aber im Sprint sind sie ne wahre Rakete mit den kurzen Beinchen.

  4. Unser Bullymädchen heißt Cara, ist 3 1/2 Jahre alt und der absolute Liebling der ganzen Familie. Wir hatten immer große Hunde und mein Mann fand Anfangs unser Bullymädchen eher belustigend. Aber sie ist ein ganzer Hund und hat damit auch ihn rumgekriegt 🙂 Sie ist liebevoll, verschmust und verspielt, leider auch ziemlich verfressen, da müssen wir alle aufpassen. Sie ist wirklich brav und gessellig, kann aber auch ganz anders, wenn sie nicht will dann bockt sie ganz ordentlich, wie jedes Lebewesen hat sie einfach ihren eigenen Kopf und Charakter und das ist gut so. Wir würden uns immer wieder für einen Frenchie entscheiden

  5. Hallo Ich hatte 2 Bullys, leider ist der junge mit zweieinhalb jahe mit einem Hirnschlag verstorben das Mädchen ist nun 5 Jahre geworden.Habe sie leider als Kind aufgezogen und so verhält sie sich auch.Trotzdem verspielt mit den Blicken versteht sie auch was man von ihr will .Möchte aber mit ins Bett,auch verträgt sie sich mit allen Hunden ob groß oder klein.Ihre 4 mal täglich große Wanderungen immer zur gleichen Zeit bestimmt sie. Würde jederzeit wieder einen Bully kaufen,nur erziehen wie ein Hund.Ich Liebe diese Hunde.

  6. Unser Frenchie ist jetzt 10 Monate alt.
    Wir haben ihn mit 6 Monaten bekommen
    Am Anfang war auch alles gut jetzt fängt er an nach uns zu schnappen
    Kann mir jemand Rat geben

    1. am besten zur örtlichen hundeschule tipps geben lassen und an einer wöchentllichen junghundgruppe teilnehmen da bekommt man guten rat keiner kann im internet raten was in einem hund vorgeht oder wo der fehler liegt

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