Französische Bulldogge Erziehung


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Die Französische Bulldogge ist ein gelehriger Hund in der Erziehung


Die Herausforderung bei der Erziehung einer Französischen Bulldogge besteht wohl darin, sich nicht vom charmanten Blick umgarnen zu lassen.

Französische Bulldoggen gelten allgemein als gelehrige Hunde, die es ihren Herrchen gern recht machen möchten.

Daher zeigen sie sich lernwillig in der Erziehung und begreifen schnell. Ihre Spielfreude wirkt sich außerdem förderlich darauf aus, Kommandos zu erlernen und aktiv auf Ansprache zu reagieren.

Die Erziehung beginnt bereits im Welpenalter

Erziehung beginnt im Welpenalter
Die Erziehung der französischen Bulldogge beginnt im Welpenalter.

Wird frühzeitig mit der Erziehung des Hundewelpen begonnen, treten später weniger Schwierigkeiten mit dem erwachsenen Hund auf. Die Französische Bulldogge lernt im jungen Alter, sich dem Menschen unterzuordnen.

Zeichen von Ungehorsam, wie anspringen und knurren, mögen beim Welpen noch harmlos erscheinen. Hundebesitzer sollten jedoch nicht vergessen, dass sie im Welpenalter wesentlich Einfluss auf das spätere Verhalten ihres Hundes nehmen können.

Eine konsequente Erziehung wirkt sich nicht nur auf den Gehorsam aus, sondern festigt auch die Bindung zwischen der Französischen Bulldogge und ihrem Besitzer.

Daher ist es wichtig, der Französischen Bulldogge die Grundregeln bereits in den ersten Monaten im neuen Zuhause beizubringen.

Für eine positive Lernerfahrung sorgen und Grenzen aufzeigen

Konsequenz und Ausdauer bei der Erziehung der französischen Bulldogge
Konsequenz und Ausdauer sind bei der Erziehung wichtig. Selbst beim Spielen sollte an die Erziehung gedacht werden.

Eine der ersten Übungen ist es, den Hund an seinen Namen zu gewöhnen. Dadurch ist es möglich, den Hund gezielt anzusprechen und seine Aufmerksamkeit zu erhalten.

Der Welpe sollte seinen Namen nicht ausschließlich mit Schelte in Verbindung bringen.

Lernt der Hund das Rufen seines Namens als angenehme Erfahrung kennen, nimmt er das Kommando besser an und reagiert in der Regel auch schneller.

Ein Hund lernt seinen Namen, indem er wiederholt in verschiedenen Situationen angesprochen wird.

Wendet der Welpe seinen Kopf dem Hundebesitzer zu, wird er für diese Reaktion belohnt.

Die Hundeerziehung kann Spaß für Hund und Mensch sein, erfordert jedoch auch Konsequenz und Übung.

Das Training von Kommandos sollte auf die Aufnahmefähigkeit des Hundes angepasst werden. Gerade Welpen verlieren nach einiger Zeit das Interesse an einer sich wiederholenden Erziehungseinheit und wenden sich anderen Spielen zu.

Besser ist es, sich kleine Schritte vorzunehmen und täglich für einige Minuten ein Kommando zu üben.

Neben dem Antrainieren von Kommandos gehört außerdem das Aufzeigen von Grenzen zur Erziehung der Französischen Bulldogge.

Der Hund sollte seine Stellung in der Rangordnung genau kennen. Daher ist davon abzuraten, dem Hund den Platz neben sich auf der Couch zu erlauben.

Rüpelhaftes Verhalten sollte konsequent untersagt werden. In diesem Zusammenhang lernt der Hund auch die Kommandos “Nein” und “Aus” kennen.

Das richtige Verhalten geduldig antrainieren

Die Klärung der Rangordnung ist wichtig für das Wohlbefinden des Hundes. Stress für das Tier lässt sich vermeiden, wenn auf eine hundegerechte Ausbildung von Anfang an großen Wert gelegt wird.

Französische Bulldogge alleine zu Hause lassen
Wenn der Hund vom Toben müde ist, ist es einfacher ihn einige Zeit Zuhause alleine zu lassen.

Der Hund sollte zudem frühzeitig lernen, allein im Haus zu bleiben. Dabei ist in kleinen Schritten vorzugehen, da die Französische Bulldogge ein Rudeltier ist und Alleinsein als unangenehm empfinden.

Der Hund lernt besser damit umzugehen, wenn zunächst Türen innerhalb der Wohnung geschlossen werden und die Zeit des Alleinseins langsam ausgeweitet wird.

Idealerweise ist der Hund vor dem Verlassen des Hauses vom Spaziergang erschöpft und wird ruhig auf die Situation mit einem bekannten Ritual vorbereitet.

Stubenrein wird der Hund durch regelmäßige Spaziergänge bzw. das Raussetzen in den Garten. Die Hundebesitzer sollten ihren Welpen im Blick behalten und gleich reagieren, wenn der Hund nach einer Stelle für sein Geschäft sucht.

Sitz, Platz und Bleib – die Grundkommandos leicht erlernen

Ein braver Hund reagiert zuverlässig auf Kommandos und lässt sich auch in Situationen mit anderen Hunden nicht ablenken.

Grundkommandos Erziehung Französische Bulldogge
Grundkommandos: Sitz und Pfötchen Geben kann schnell erlernt werden. Am besten mit Unterstützung aus der Hundeschule.

Bis es so weit ist, fordert es vom Hundebesitzer und der Französischen Bulldogge allerdings einiges an Arbeit.

Da die Erziehung selbst bei Erfahrung mit Hunden immer wieder neue Fragen aufwirft und nicht jede Trainingseinheit immer gleich gelingt, empfiehlt sich grundsätzlich der Besuch einer Hundeschule.

Dort treffen Hundebesitzer auf Gleichgesinnte und können sich zur Ausbildung ihrer Hunde austauschen.

Die erfahrenen Hundetrainer helfen bei der Erziehung und geben hilfreiche Tipps für den Alltag.

Außerdem können die Besitzer anhand der Übungen den Erziehungsstand ihres Hundes überprüfen.

Ein weiterer Vorteil der Hundeschule ist der Kontakt mit anderen Hunden. Die Französische Bulldogge sollte sich nicht nur gegenüber Menschen gehorsam zeigen, sondern auch ein gutes Sozialverhalten beim Spielen mit Artgenossen erlernen.

Sozialisierte Hunde reagieren weniger gestresst und aggressiv beim Aufeinandertreffen mit anderen Hunden.

Jedem Hundebesitzer sollte daran gelegen sein, seinen Hund an andere Tiere und Menschen zu gewöhnen und positive Erlebnisse zu schaffen.

Einer der Grundbegriffe in der Hundeerziehung ist das Kommando “Sitz“. Der Hund kann in diese Position gebracht werden, indem ihm ein Leckerbissen hinter die Nase gehalten wird, sodass er seinen Kopf nach hinten neigt.

Um das Leckerchen mit dem Maul zu erreichen, setzt er sich mit dem Hinterteil auf dem Boden ab.

Diese Bewegung kann auch durch sanften Druck mit der Hand unterstützt werden. Sobald der Hund sitzt, wird er erneut auf das Kommando “Sitz” mit ruhiger und freundlicher Stimme hingewiesen.

Mit der Zeit und viel Lob lernt der Hund, das Kommando mit der Sitzposition zu verbinden. Der Grundbegriff “Platz” wird ähnlich erlernt. Dabei wird das Leckerchen nahe zum Boden geführt, sodass der Hund sich schließlich ablegt und seine Belohnung erhält.


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Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

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Auf Kommando zurückkommen und an der Leine laufen

Während “Sitz”, “Platz” und “Steh” meist leicht erlernt werden, sorgt das Kommando “Hier” schon für mehr Schwierigkeiten in der Hundeerziehung.

Dennoch sollte dieser Grundbegriff besonders häufig trainiert werden, da er wichtig ist für den Umgang mit dem Hund.

Wenn der Hund auf eine befahrene Straße zuläuft oder sich einem fremden Hund nähert, sollte er auf den Ruf sofort reagieren.

Auf eine Leine beim Spaziergang ist daher erst zu verzichten, wenn die Französische Bulldogge das Kommando wirklich sicher beherrscht.

Für das Training ist es sinnvoll, einen Helfer in die Übung einzubeziehen. Während eine Person den Hund zunächst neben sich sitzen lässt, ruft die andere den Hund beim Namen und dem Kommando “Hier”.

Eine einladende Körperhaltung animiert den Hund dazu, auf das Rufen zu reagieren. Die Übung wird mehrmals wiederholt und nach gewisser Zeit mit kontrollierter Ablenkung trainiert.

Reagiert der Hund nicht wie gewünscht, sollte ihm nicht gefolgt werden. Stattdessen entfernt sich der Hundebesitzer in die entgegengesetzte Richtung und beginnt erneut mit der Aufforderung. Der Schlüssel zum Erfolg in der Hundeerziehung ist Geduld. Außerdem sollte die Ausbildung auf positive Erlebnisse und Belohnungen ausgerichtet sein.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Französische Bulldoggen -Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrer Französischen Bulldogge ein Feedback zu geben.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

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Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Welche Probleme haben Sie mit der Erziehung? Welche Erziehungstipps können Sie uns geben? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!


13 Gedanken zu „Französische Bulldogge Erziehung

  1. Hallo zusammen… mein Mann und ich haben vor knapp 3 Jahren 2 Bully-Geschwisterchen zu uns genommen. Alles war anfangs unproblematisch, bis die Hündin, Doro, einen Erstickungsanfall beim Spaziergang hatte… Sie wurde operiert (Nase und Gaumensegel), aber seit diesem Erlebnis ist Spazierengehen für sie Horror… und für uns auch… Wollen wir sie trennen, also dass ich mit dem Jungen, Don, gehen will, schreien beide wie am Spieß… Auch wenn mein Mann beide an der Leine hat und ich mich kurz entfernen will, wird geschrien… Gestern hatten wir eine Hundetrainerin hier, die uns regelrecht geschockt hat….: die Bullies hätten Dauerstress, wir wären ihnen egal, sie würden uns kontrollieren, während wir lediglich die Dosenöffner wären… Ich bin heute echt fix und fertig…. Ich bin Tierkommunikatorin und habe da eine ganz andere These: das Mädchen hat ein echtes Trauma, das aufgelöst werden muss…. und beide haben meiner Meinung nach Trennungs-/ Verlustängste, wohl auch durch eine Ehekrise, die mein Mann und ich hatten…, aber bei den eigenen Tieren ist man bekanntlich betriebsblind… Gibt es hier jemanden mit ähnlichen Erfahrungen? Über einen Austausch würde ich mich freuen. Verzweifelte Grüße von Daniela

  2. Hallo Zusammen,
    vielleicht habt ihr einen hilfreichen Tipp für mich…?!
    I
    ch habe seit 5 Wochen einen kleinen Bullywelpen (derzeit 15 Wochen alt).
    Bis jetzt hat er immer super auf mich gehört und ist auch immer super schön mit mir spazieren gegangen…

    …seit ca. 3-4 Tagen will er gar nicht mehr laufen und ist nur sehr schwer zu überzeugen. Er hört auf keine Rufe mehr, obwohl das immer super geklappt hatte!

    Was soll ich machen?

    Danke für eure Hilfe!

    Gruß,
    Vanessa

  3. Hi, also ich lese kopfschüttelnd diese Kommentare. Ich habe eine nun 9 Monate junge French Bulldoghündin. Die Stubenreinheit war mit 5 Monaten komplett abgehakt – allerdings wurde sie wochenlang (ich bin selbständig und viel zu Hause) alle paar Stunden am Tag nach draußen getragen aufs Grundstück. Sie ist sehr temperamentvoll und zieht auch mal an der Leine, läuft aber grundsätzlich fernab der Straße frei und kommt auf Rufen sofort zurück. Es gibt nur einen Wermutstropfen. Sie nagt immer noch viel bei Langeweile an trotz Kauwurzel. Wir haben seit 25 Jahren vor allem große Wachhunde gehabt, alle liefen im Wald und Flur grundsätzlich frei, es gab nie einen Zwischenfall mit Menschen. Ich denke einfach, behandelt Eure Tiere auch als solche und laßt ihnen nicht zuviel Freiheiten. Ein Hund folgt seinem Rudelführer, den er respektiert, sehr gern und haut auch nicht ab. Es sei denn, er nimmt diesen Menschen nicht für voll. Es gibt sehr viel Hundebücher, wir haben 10 davon und uns früher sehr viel belesen. Allerdings glaube ich auch, daß nicht jeder mit Tieren umgehen kann, es liegt den Menschen, die ohne Probleme klarkommen, im Blut. Aber alle wollen irgendeinen Modehund. Ich bin dafür , daß alle Hundebesitzer einen sogenannten Hundeführerschein machen sollten.

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