Französische Bulldogge Kaufen


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Die Französische Bulldogge als Familienhund


Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Französische Bulldogge zu kaufen, sollte sich im Vorfeld gut über die Rasse informieren und sich mit den Bedürfnissen des Hundes auseinandersetzen.

Verspielt, intelligent und anhänglich – mit diesen Worten lässt sich das Wesen der französischen Bulldogge am besten beschreiben. Wenn Sie sich einen Hund wünschen, der aktiv am Familienleben teilnimmt, liegen Sie mit dieser Rasse genau richtig.

Die Französische Bulldogge liebt ausgiebige Streicheleinheiten und ist darauf bedacht, ihr Herrchen auf Schritt und Tritt zu begleiten. Natürlich ist es wichtig, dass Ihre Familie mit dem Kauf des Hundes einverstanden ist und keine Hundehaarallergien bestehen.

Französische Bulldogge kaufen
Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie wirklich genügend Zeit für den Hund haben!

Was sollte man vor dem Kauf abklären?

Unterstützung Ihrer Familie. Wenn Sie die Französische Bulldogge als Familienhund halten möchten, sollten alle Familienmitglieder Ihre Entscheidung befürworten.

Kaufentscheidung French Bulldog
Zur Kaufentscheidung gehört auch, dass Sie die nächsten 10-15 Jahre täglich drei Mal mit dem Hund nach draußen müssen!

Falls Sie unerwartet krank werden oder aus beruflichen Gründen weniger Zeit für den Hund haben, ist es wichtig, dass Sie sich auf die Unterstützung Ihrer Liebsten verlassen können.

Zeitaufwand. Die Französische Bulldogge ist zwar kein Jagd- oder Hütehund, doch ihr
Bewegungsdrang sollte nicht unterschätzt werden.

Es ist wichtig, regelmäßige Spaziergänge mit dem Hund zu unternehmen. Pro Tag sollten Sie ca. 2 Stunden für Auslauf sorgen. Hinzu kommen noch Streicheleinheiten und “Intelligenz-Spiele”, für die Sie sich ebenfalls Zeit nehmen sollten.

Versorgung während der Urlaubszeit. Wenn Sie mit dem Auto verreisen, ist es meistens problemlos möglich, die Französische Bulldoge mit in den Urlaub zu nehmen.

Französische Bulldogge Urlaub
Denken Sie auch an die Urlaubszeit. Kann der Hund immer mit in den Urlaub oder ist er in einer Hundepension besser aufgehoben?

Anders sieht es da bei Flug- und Auslandsreisen aus: Lange Reisen bedeuten Stress für den Hund und sollten daher gemieden werden. Falls Sie beruflich unterwegs sind, können Sie Ihre Familie für ein paar Tage mit dem “Hundesitten” beauftragen.
Alternativ dazu ist es möglich, den Hund zu Freunden zu geben oder ihn in einer Hundepension unterzubringen.

Wohnsituation. Die Französische Bulldogge ist nicht nur verschmust und anhänglich, sondern auch sehr anpassungsfähig. Das bedeutet, dass sie sowohl in einer kleinen Wohnung als auch in einem großen Haus mit Grundstück gehalten werden kann. Bei Platzmangel ist es jedoch wichtig, für mehr Auslauf im Freien zu sorgen.

Wenn Sie zur Miete wohnen, sollten Sie den Hundekauf unbedingt mit Ihrem Vermieter absprechen. Leider gibt es immer noch Vermieter, die Hunde in ihrem Haus nicht
tolerieren.

Persönliche Eigenschaften. Die Französische Bulldogge ist ein echter Familienhund, der nicht gerne allein ist. Falls Sie nur wenig Zeit haben und den Hund oft allein lassen müssen, ist die Rasse eher nicht für Sie geeignet.

Ein weiteres No-Go ist die Zwingerhaltung: Französische Bulldoggen möchten
mit ihren Menschen zusammenleben und nicht isoliert in einem Käfig gehalten werden. Wichtig ist, dass Sie vor dem Kauf abklären, ob Sie genügend Zeit für den Hund haben und ihm die Aufmerksamkeit schenken können, die er benötigt.

Denken Sie daran: Ein Hund ist eine Verantwortung fürs Leben, die nicht einfach so wieder abgegeben werden kann.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Kaufen French Bulldog Welpen
Welpen kostet in der Regel mehr als ältere Hunde. Auch der Zeitaufwand am Anfang ist bei Welpen wesentlich höher!

Kaufpreis. Wie viel eine Französische Bulldogge kostet, hängt vom Stammbaum, Züchter und vielen weiteren Kriterien ab. In den meisten Fällen kosten Welpen zwischen 700 und 1000 Euro; diese Preisspanne ist jedoch nur als grobe Richtlinie zu verstehen.

Wenn Sie eine Französische Bulldogge kaufen möchten, ohne viel Geld auszugeben, sollten Sie sich im Tierheim umsehen. Vielleicht finden Sie dort eine Französische Bulldogge in Not, die dringend nach einem neuen Zuhause sucht.

Versicherung. Die Haftpflichtversicherung für Hunde ist zwar nicht in jedem Bundesland und auch nicht für jeden Hund Pflicht, doch verzichten sollten Sie darauf keinesfalls.

Wenn Ihr Hund Schäden verursacht – sei es Beschädigung eines Schuhs oder Verursachung eines Verkehrsunfalls – müssen Sie als Besitzer in voller Höhe haften.
Durch eine Hunde-Haftpflichtversicherung können Sie die finanzielle Verantwortung an den
Versicherer abgeben und dadurch beruhigter leben. Tipp: Vergleichen Sie im Internet verschiedene Versicherungsgesellschaften.

Immerhin können die Preise und Leistungen der jeweiligen Anbieter stark variieren. Achten Sie vor allem darauf, in welcher Höhe Personen-, Sach- und Vermögensschäden
versichert sind.

Hundesteuer Da die Französische Bulldogge nicht zu den “Kampfhunden” gehört, fällt je nach Gemeinde eine jährliche Hundesteuer von 80 bis 150 Euro an. Den genauen Betrag müssen Sie bei Ihrer zuständigen Gemeinde erfragen, wo Sie auch ein Antragsformular für die Hundesteuer erhalten.

Ernährung Augrund ihrer Größe und ihres geringen Gewichts (ca. 8 bis 14 kg) benötigt die Französische Bulldogge weniger Futter als größere Rassen.

Futterkosten Französische Bulldogge
Die Futterkosten halten sich bei der Französischen Bulldogge noch in Grenzen.

Trotzdem ist es wichtig, bei der Qualität  des Futters keine Kompromisse einzugehen. Fleisch (z.B. Lamm, Rind) sollte der Hauptbestandteil der täglichen Hundeernährung sein. Tipp: Fragen Sie den Züchter, welches Futter Ihr neuer Hund am liebsten frisst und mit welchen Kosten Sie pro Monat für die Ernährung rechnen müssen.

Im Durchschnitt verfüttern Besitzer von Französischen Bulldoggen 80 bis 150 Euro im Monat.

Grundausstattung. Bevor Ihr Hund bei Ihnen einziehen kann, sollten Sie sich eine Grundausstattung zulegen. Dazu gehören Halsband, Leine, Wasser– und Futterschüssel, Hundebox für die Reise, Hundekorb, Kauknochen und Spielzeug.

Eine gute Grundausstattung kostet ca. 100 bis 200 Euro, je nachdem, wie hochwertig die einzelnen Produkte sind.

Welcher Hund ist der richtige?

Wenn Sie sich nach reiflicher Überlegung für eine Französische Bulldogge entschieden haben, ist es an der Zeit, wichtige Details zu klären:

Rüde oder Hündin kaufen
Grundsätzlich ist der Charakter zwischen Rüde und Hündin gleich. Es kommt auf die Erziehung an!

Geschlecht des Hundes. Grundsätzlich ist es unerheblich, ob Sie einen Rüden oder eine Hündin kaufen.
Der Charakter eines Hundes hängt weniger vom Geschlecht als von der Erziehung ab.

Rüden gelten als rauffreudiger und anspruchsvoller, da sie ihr Revier markieren und verteidigen “müssen”. Hündinnen sollen sanfter und gutmütiger sein; doch diese Wesenszüge lassen sich nicht pauschalisieren.

Bedenken sollte man, dass Hündinnen ein bis zwei Mal im Jahr läufig werden und dadurch “Hormon-Chaos” angesagt ist.

Alter des Hundes. Wenn Sie eine Französische Bulldogge kaufen möchten, können Sie sich zwischen einem erwachsenen Hund und einem Welpen entscheiden.

Ausgewachsene Hunde sind zu günstigeren Preisen erhältlich und meistens schon erzogen, was allerdings auch ein Nachteil sein kann.

Abgesehen davon sind erwachsene Tiere schwerer vermittelbar: Falls sich kein Käufer findet, werden sie oft im Tierheim abgegeben. Wenn Sie lieber einen Welpen haben möchten, müssen Sie beim Kauf deutlich mehr Geld ausgeben.

Darüber hinaus sind Welpen sehr zeitintensiv: Regelmäßige Besuche in
der Hundeschule, Beibringen von Stubenreinheit, etc. können zu einem echten Fulltime-Job werden.


6 Gedanken zu „Französische Bulldogge Kaufen

  1. Hallo,

    wir hatten schon eine Fr. Bulldogge vor einigen Jahren da gab es noch die DM, mit Papieren und allem kostete die damals 700 DM! Heute nehmen die Züchter Mondpreise, oder wie kann man jemandem erklären was eine Preissteigerung von 200% rechtfertigt.

    Ich finde, langsam sollten die Züchter und ihre jeweiligen Vereine mal wieder auf den Boden der Tatsache zurück kommen, der Mensch ist doch keine Melkkuh an der man sich beliebig schadlos halten kann.

    Mit Katzen sieht es nicht besser aus, mein Kater Atilla (BKH) kostete in 1999 mit Stammbaum 700 DM, heute verlangt man für eine Chartreuse/ Karteuser Mischung 1200 Euro! Mit welcher Begründung, wird hier der Bürger über den Tisch gezogen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Detlef Fingerling

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