Lebenserwartung, Lebensdauer Französische Bulldogge


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Wie lange lebt die Französische Bulldogge?


Bei der Französischen Bulldogge hat sich bezüglich Lebenserwartung in den letzten Jahren einiges getan.

Lag die voraussichtliche Lebensdauer bei ehemals nur rund 8-10 Jahren, so konnte die zu erwartende Spanne auf 10-12 Jahre ausgedehnt werden.

Vermutlich haben eine bessere Zuchtauslese und gute medizinische Vorsorge zu einer durchschnittlichen Lebensverlängerung bei Französischen Bulldoggen geführt.

Ein guter Grund, den kleinen Kampfschmuser nur bei seriösen und verantwortungsvollen Züchtern zu kaufen. Diese achten auf gesunde Elterntiere und eine kontrollierte Zucht, bei der häufig mehr wert auf Gesundheit, als auf Schönheit gelegt wird.

Denn typische Krankheiten wie Bandscheibenvorfälle und andere Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schilddrüsenprobleme, Bluterkrankheit, Atemprobleme (Gaumenspalte, Ohnmachtsanfälle, etc.) und Augenleiden verkürzen die Lebensspanne der Französischen Bulldogge und mindern die Lebensqualität.

Französische Bulldogge Lebenserwartung
Die Französische Bulldogge hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren.

Wie lang ist die Lebenserwartung im Vergleich zu anderen Hunderassen?

Die Französische Bulldogge liegt im guten Mittelfeld, wenn es um die Langlebigkeit von Hunderassen geht. Es gibt andere Vierbeiner, deren Lebenserwartung durchaus ein paar Jahre länger ist, als auch solche Rassen, die uns deutlich kürzer mit ihrer Anwesenheit erfreuen.
Spitzenreiter, wenn es um die durchschnittliche Lebenserwartung geht, sind vor allem die kleinen bis kleinsten Hunderassen, wie Chihuahua und Shih Tzu. Besonders große und schwere Hunde, wie Bullmastiff und Berner Sennenhund erreichen hingegen selten ein Alter von mehr als 10 Jahren.

Wie eingangs jedoch erwähnt hängt das letztendliche Alter von diversen Faktoren ab und Ausnahmen bestätigen bei allen Hunderassen die Regel.

Chihuahua
Der Chihuahua hat unter den Hunden die längste Lebenserwartung.

Chihuahua: 15-18 Jahre
Yorkshire Terrier: 13-16 Jahre
Shih Tzu: 10-16 Jahre
Malteser: 12-15Jahre
Border Collie: 12-15 Jahre
Dalmatiner: 10-13 Jahre
Deutscher Boxer: 10-12 Jahre
Golden Retriever: 10-12 Jahre
Labrador 12-13 Jahre Französische Bulldogge: 10-12 Jahre
Riesenschnauzer: 10-12 Jahre
Rhodesian Ridgeback: 10-12 Jahre
Neufundländer: 8-10 Jahre
Bullmastiff: 8-10 Jahre
Irischer Wolfshund: 6-10 Jahre
Berner Sennenhund: 7-8 Jahre

Woran merke ich, dass die meine Französische Bulldogge alt wird?

Erste Anzeichen werden oftmals übersehen, da der Alterungsprozess schleichend erfolgt. Wenn das Seniorenalter erreicht wird, bemerken Sie vermutlich folgende Veränderungen an Ihrer kleinen Bulldogge:

  • Im Alter, nach einer langen Labensdauer, färbt sich das Fell der Französischen Bulldogge vor allem im Gesicht grau.
    Im Alter, nach einer langen Labensdauer, färbt sich das Fell der Französischen Bulldogge vor allem im Gesicht grau.

    Der Hund ist nicht mehr so aktiv und spielfreudig wie in jungen Jahren und gönnt sich häufiger Ruhepausen. Auch die Schlafphasen werden länger und auf ausgedehnte Spaziergänge hat der Hund oftmals keine Lust mehr. Bewegung ist natürlich wichtig, passen Sie die Länge der Gassirunden jedoch dem Alter Ihrer Französischen Bulldogge an und überfordern Sie diese nicht.

  • Bedingt durch die Bewegungsunlust neigen einige Hunde außerdem zu Übergewicht, was sich natürlich auch negativ auf die Lebenserwartung auswirken kann.
  • Das Fell verliert häufig an Glanz und kann mitunter stumpf und struppig wirken. Besonders die Kopfregion kann im Alter grau werden und auch im Rest des Fells finden sich vermehrt weiße oder graue Härchen.
  • Altersbedingte Krankheiten treten zum ersten Mal auf, wie ein vermindertes oder eingeschränktes Sehvermögen (z.B. verursacht durch Grauen Star) und oft hören die Hunde nicht mehr so gut. Viele Französische Bulldoggen werden im Alter zudem ein wenig steif und bei einigen tritt sogar eine Altersinkontinenz auf. Obwohl die Hunde eigentlich stubenrein sind, können sie mitunter nicht mehr so lange einhalten oder Blase und Darm nur unzureichend kontrollieren.
  • Krebs ist ein häufiges Leiden im Alter und wird oft leider zu spät entdeckt. Hier helfen nur Vorsorgeuntersuchungen und ein aufmerksamer Besitzer, der Knötchen und Beulen frühzeitig entdeckt.

Wie lässt sich die Lebenserwartung beeinflussen?

Französische Bulldogge Lebensalter
Das Lebensalter der Französischen Bulldogge lässt sich mit ein paar einfachen Tricks verlängern.

ie lange der geliebte Vierbeiner lebt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einige davon lassen sich beeinflussen, andere wiederum leider nicht:

Verschaffen Sie Ihrer Französischen Bulldogge zunächst ausreichend Bewegung und fördern Sie auch das Köpfchen mit Aufgaben und Spielen. Ein fitter Geist in einem gesunden Körper ist ein solider Grundstein für ein langes und vor allem fröhliches Leben der kleinen Französischen Bulldogge.

Ebenfalls wichtig für ein gesundes Hundeleben ist das richtige Futter. Welpen benötigen eine andere Zusammenstellung, als ausgewachsene Hunde und die Bedürfnisse der Senioren ändern sich ebenfalls. Füttern Sie darum altersgerecht, ausgewogen und hochwertig. Die Lebenserwartung von kleinen Dickerchen sieht deutlich schlechter aus und ähnlich verhält es sich bei unterernährten Rassevertretern.

Kastration bei Hunden ist ein umstrittenes Thema, da medizinisch oft nicht notwendig. Allerdings ist die durchschnittliche Lebensspanne bei kastrierten Tieren oft ca. 1-2 Jahre länger, als bei unbehandelten Hunden.

Kaufen Sie eine Französische Bulldogge nie aus Mitleid vom Vermehrer oder anderen unserösen Züchtern. Sie fördern damit nur das Leid, anstatt es aus der Welt zu schaffen. Legen Sie hingegen viel Wert auf eine gute Kinderstube Ihrer Bulldogge mit Eltern, die frei von rassebedingten Erbkrankheiten sind.

Kleine tägliche Gesundheitschecks (Augen, Ohren, Pfoten, Gang, Zähne etc.) bei Ihnen zu Hause sind hervorragend, um Veränderungen jeglicher Art zeitig zu entdecken und schnellstmöglich behandeln zu lassen. Denn früh erkannt lassen sich viele Krankheiten sofort im Keim ersticken oder erfolgreicher und schneller auskurieren. Neben den obligatorischen Impfterminen sollten ältere Französische Bulldoggen darum außerdem zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt vorgestellt werden. Erbkrankheiten und Alterserscheinungen lassen sich zwar nicht vermeiden, allerdings lassen auch diese sich besser behandeln und abmildern, wenn sie früh genug entdeckt werden.

Auch was die Haltungsbedingungen angeht können Sie einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, denn die Französische Bulldogge ist aus anatomischen Gründen leicht beeinträchtigt. So führt das flache Gesicht in den meisten Fällen zu einer beeinträchtigen Atmung und verhindert so eine ausreichende Regulation der Körpertemperatur. In den warmen Sommermonaten kann es darum leicht zu Überhitzung kommen, die lebensbedrohlich für die Bulldogge sein kann. Im Winter hingegen reicht das kurze Fell manchmal nicht aus, um den Hund warmzuhalten. Einige Besitzer bevorzugen darum Mäntelchen oder kleine Pullover, um den Hund vor Erkältungen und Blasenentzündungen zu schützen. Es versteht sich also beinahe von selbst, dass durch die Fellbeschaffenheit die Französische Bulldogge für eine Zwingerhaltung mehr als ungeeignet ist. Familienanschluss und ausreichend Kontakt zu anderen Hunden sind hingegen hervorragend für das geistige Wohlbefinden geeignet.

Hygiene im Haushalt ist ebenfalls wichtig. Säubern Sie Fressnäpfe gründlich nach jeder Fütterung und sorgen Sie rund um die Uhr für frisches Wasser. Auch die Schlafplätze der Französischen Bulldogge sollten regelmäßig gewaschen werden und beschädigtes Spielzeug gehört in die Mülltonne.

Französische Bulldogge Alubox Hund
Die Französische Bulldogge gehört im Auto in eine Hundebox oder mindestens mit einem Hundegurt gesichert!

Im Auto ist Sicherheit ebenfalls oberstes Gebot. Transportieren Sie den kleinen Hund stets gut gesichert in einer Transportbox (diese sollte nicht einfach nur lose auf dem Rücksitz stehen, sondern befestigt sein) oder schnallen Sie ihn an. Selbst bei kleineren Bremsmanövern kann der Hund ansonsten schwere Verletzungen davontragen oder auch andere Insassen gefährden.

Fazit:
Sie können einiges tun, um Ihrer Französischen Bulldogge ein angenehmes, glückliches und gesundes Hundeleben zu bescheren.

Eine wirkliche Garantie, dass der Vierbeiner dadurch 12 Jahre oder länger lebt, haben Sie trotz aller Fürsorge jedoch nicht. Allerdings sollte die Lebensqualität immer im Vordergrund stehen und der Fokus nicht zu sehr aufs letztendliche Alter gelegt werden. Genießen Sie jeden Tag mit Ihrer Französischen Bulldogge.

Die Französische Bulldogge geht über die Regenbogenbrücke – Meine Französische Bulldogge stirbt – Abschied nehmen

Meine Französische Bulldogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Meine Französische Bulldogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Französichen Bulldogge liegt bei 10-12 Jahren.

Mehr als ein Jahrzehnt also, um sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten: Den Abschied vom geliebten Hund. Doch natürlich mag niemand an diesen Tag denken, wenn er sich die verspielte und anhängliche kleine Bulldogge ins Haus holt.

Im Gegenteil. Der Tag liegt noch in weiter Ferne und das ist auch gut so.

Dennoch sollten sich Besitzer schon früh genug Gedanken machen, was einmal mit ihrem Hund geschehen soll wenn es soweit ist.

 

Zeit Abschied zu nehmen: Die Französische Bulldogge muss eingeschläfert werden

Die Französische Bulldogge beim Tierarzt einschläfern lassen
Die Französische Bulldogge beim Tierarzt einschläfern lassen

Die traurige Entscheidung, wann es Zeit wird, für die Französische Bulldogge über die Regenbogenbrücke zu gehen, liegt in den meisten Fällen leider bei den Besitzern.

Nur selten nämlich schlafen Hunde im Alter friedlich ein. Viel häufiger hingegen ist eine Euthanasie beim Tierarzt.

Eine schwierige Entscheidung, die fast jeder Hundehalter treffen muss. Einerseits will man Qual und Leid des Tieres nicht unnötig verlängern, auf der anderen Seite hingegen möchte Herrchen oder Frauchen nicht zu früh Abschied nehmen müssen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, den Hund einzuschläfern?

Wann genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, lässt sich pauschal nicht sagen und hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise:

  • Welches Alter hat der Hund?
  • Wie ist sein allgemeiner Gesundheitszustand?
  • Hat die Französische Bulldogge eine Erkrankung? Ist sie fortgeschritten oder unheilbar?
  • Wie steht es um die Lebensqualität des Hundes?
  • Kann der Hund noch selbstständig fressen?
  • Zeigt der Hund Lebensfreude?
  • Ist der Vierbeiner noch mobil und kann laufen, bzw. sich bewegen?
  • Gibt es gravierende Veränderungen im Verhalten oder Wesen der Bulldogge?

Im Zweifelsfall sollten Sie den Tierarzt zurate ziehen und mit ihm die Situation besprechen. Er hat einen objektiveren Blick auf den Hund und betrachtet vor allem die medizinische Seite und den allgemeinen Gesundheitszustand des Vierbeiners. Doch keine Sorge: In der Regel wird der Arzt zunächst versuchen, Beschwerden zu lindern und Leiden zu heilen, ehe er Ihnen zu einer Euthanasie des Hundes rät.

Euthanasie in der Tierarztpraxis

Den Hund in einer Tierarztpraxis einschläfern zu lassen, fällt den allermeisten Besitzern natürlich unglaublich schwer. Sie haben das Gefühl, sich zusammenreißen zu müssen und können Trauer nur selten zulassen. Tierärzte wissen jedoch um den Verlust, den Sie in diesem Augenblick erleiden und haben für Tränen und Trauer daher vollstes Verständnis.

Oftmals bieten Praxen für solche traurigen Anlässe sogar extra Termine an, damit Sie mit Ihrer Französischen Bulldogge keinesfalls im Wartezimmer sitzen müssen, sondern bevorzugt behandelt werden. Entweder liegen solche Termine außerhalb der Sprechzeiten, oder Sie sind der letzte Besucher an diesem Tag.

Folgende Tipps können außerdem helfen, den Abschied in der Praxis etwas einfacher zu gestalten:

  • Lassen Sie sich vor dem eigentlichen Termin den Vorgang des Einschläferns genau erklären. Dies nimmt Ihnen Ängste und räumt auf mit falschen Vorstellungen.
  • Machen Sie sich bereits vorher Gedanken, was hinterher mit der toten Französischen Bulldogge geschehen soll. Soll Sie in der Praxis verbleiben oder möchten Sie den Hund wieder mitnehmen?
  • Da die Euthanasie ein sehr emotionales Ereignis ist, sollten Sie sich für den Tag besser freinehmen.
  • Lassen Sie sich von jemandem zu diesem Termin begleiten. Ein wenig Unterstützung und Trost können nicht schaden. Außerdem sollten Sie aufgewühlt kein Auto fahren.
  • Fragen Sie nach einem separaten Raum für die Euthanasie, wo Ihnen mehr Zeit zum Abschiednehmen und Trauern gegeben wird.
  • Nehmen Sie ein Handtuch oder Laken mit, in das Sie den Hund nach dem Einschläfern wickeln können.
  • Zahlen Sie für den Eingriff im Vorfeld oder aber auch Rechnung. So brauchen Sie sich an diesem Tag keine Gedanken darum zu machen.

Kann meine Französische Bulldogge zu Hause eingeschläfert werden?

Ja. Gerne sind Tierärzte gegen einen Aufpreis bereit Hausbesuche zu machen und den Hund in den vertrauten vier Wänden einzuschläfern. Viele Halter bevorzugen diese Variante mittlerweile, da sie weniger stressvoll für den Vierbeiner ist und sich auch Herrchen und der Rest des Rudels zu Hause wohler fühlen.

Der Abschied findet im Kreise der Familie und in einer friedlichen, vertrauten Umgebung statt. Dies beruhigt die Französische Bulldogge und gibt ihr Sicherheit. Sie können mit dem Hund reden, ihn während des Einschlafens halten oder ihn streicheln, ganz wie Sie möchten. Weinen ist natürlich ebenfalls erlaubt.
Der Tierarzt wird Ihnen nach dem Eingriff eine Bescheinigung über den Tod des Hundes ausstellen.


Wenn die Französische Bulldogge stirbt: Wie können Kinder vom toten Hund Abschied nehmen?

Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Seinen Kindern zu erklären, dass der Hund zu krank ist, um weiterhin glücklich zu leben oder dass er bereits gestorben ist, ist eine wirklich schwierige Aufgabe.

Je nach Alter des Kindes werden Tod und Endgültigkeit noch nicht recht verstanden und Verlust und Trauer über den geliebten Vierbeiner können enorm groß sein. Oftmals sind Kind und Hund gemeinsam aufgewachsen und der Vierbeiner ist mehr wie ein haariges Familienmitglied oder Freund, als ein simples Haustier.

Sie sollten die Trauer der Kinder ernst nehmen und Sie bei der Bewältigung unterstützen. Kleine Rituale können außerdem helfen, den Abschied zu erleichtern und zu verstehen, dass der Hund nicht mehr wiederkommt:

  • Erklären Sie ehrlich und genau, warum die Französische Bulldogge gestorben ist (Alter, Krankheit, Unfall etc.) und dass sie nun nicht mehr leiden muss bzw. an einem besseren Ort ist (Hundehimmel).
  • Kindern hilft es zu sehen, dass sie in ihrer Trauer nicht alleine sind und Ihnen als Erwachsener der Abschied ebenfalls schwerfällt.
  • Lassen Sie die Kinder den toten Hund ruhig noch einmal sehen, ehe er beerdigt oder eingeäschert wird. Dies macht die Endgültigkeit verständlicher.
  • Wenn Kinder den Wunsch äußern, bei der Euthanasie dabei zu sein, sollten Sie dies ernsthaft in Betracht ziehen.
  • Zünden Sie gemeinsam eine Kerze für die Bulldogge an oder stellen Sie ein schönes Foto als Andenken auf.
  • Lassen Sie die Kinder aktiv an der Bestattung teilhaben. Sie könnten beispielsweise das Laken bemalen, in das der Hund gewickelt wird, einen Abschiedsbrief schreiben, einen Blumenkranz basteln, einen Grabstein beschriften usw.

Beerdigung und Andenken an die Französische Bulldogge

Darf ich meine Französische Bulldogge im eigenen Garten begraben?

Meine Französische Bulldogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meine Französische Bulldogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Ja, unter gewissen Auflagen dürfen Haustiere und somit auch Hunde im Garten begraben werden. Vorausgesetzt, es handelt sich bei dem Grundstück um Privatbesitz. Außerdem sollten Sie Folgendes beachten:

  • Der Hund muss mindestens mit 50 cm Erde bedeckt werden.
  • Der Grabplatz muss Mindestabstände zu öffentlichen Plätzen und Wegen, sowie Nachbargrundstücken aufweisen.
  • Die Französische Bulldogge sollte in Material gewickelt werden, welches leicht verrottet.
  • Der Hund darf keinesfalls an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben sein (z.B. Leptospirose).
  • Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.

Die Auflagen können von Bundesland zu Bundesland verschieden sein. Informieren Sie sich darum vorher beim Veterinäramt oder Ihrem Tierarzt über geltende Bestimmungen. Manchmal ist außerdem ein formloser Antrag bei der Behörde nötig, wenn Sie Ihren Hund auf Privatbesitz beisetzen möchten.


Alternative Tierfriedhof

Sie haben alternativ die Möglichkeit, die Französische Bulldogge auf einem Tierfriedhof oder einem Tierfriedwald beisetzen zu lassen. Dabei haben Sie in der Regel die Wahl zwischen einem Urnen- oder Sargbegräbnis.

Die Friedhofbetreiber oder ein Tierbestatter helfen Ihnen bei der Planung und Durchführung aller Formalitäten gerne weiter.

Beim Bestatter finden Sie außerdem zahlreiche Dekorationsmöglichkeiten für den Grabplatz, wie Kreuze, Grabsteine, Blumenkränze, Laternen, Vasen und anderen Schmuck. So können Sie die letzte Ruhestätte der Französischen Bulldogge ganz individuell gestalten.

Die Französische Bulldogge auf dem Tierfriedhof begraben.
Die Französische Bulldogge auf dem Tierfriedhof begraben.

Wenn die Französische Bulldogge eingeäschert wird

Wer sich zu einer Einäscherung seines Hundes entschließt, hat den Vorteil, sich nicht gleich entscheiden zu müssen, was mit den Überresten der Französischen Bulldogge geschehen soll. Sie könnten die Asche beispielsweise an einem schönen Platz verstreuen, sie zu Hause aufbewahren oder später vergraben, wenn Sie bereit dazu sind. Tierärzte bieten manchmal an, die Kremierung des Hundes zu übernehmen, Sie können jedoch auch einen Tierbestatter dafür engagieren, der alles weiter in die Wege leitet.

Französische Bulldogge in Urne aufbewahren
Französische Bulldogge in Urne aufbewahren

Wer die Asche zu Hause aufbewahren möchte, muss mittlerweile keine traurige Urne mehr dafür aufstellen. Es gibt zahlreiche Behältnisse, die sich ganz dezent und unauffällig in Ihre Dekoration einfügen und dem uneingeweihten Betrachter nicht sofort auf Anhieb verraten, dass es sich eigentlich um eine Urne handelt. Bilderrahmen mit Aschekasten beispielsweise oder bunt bemalte Urnen in Tierform.


Aus der verstorbenen Französischen Bulldogge wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Eine einzigartige und schöne Idee dem verstorbenen Vierbeiner zu Gedenken sind die Baumurnen von urnabios.

Diese werden neben der Asche Ihrer Französischen Bulldogge zusätzlich mit einem Baumsamen befüllt. Zerfällt die biologisch abbaubare Urne, so erhält der Samen aus dem Erdreich und der Hundeasche wichtige Nährstoffe, die ihn gedeihen und wachsen lassen.

Sie können die Urne beispielsweise in Ihrem Garten beisetzen und sich so später jahrelang an dem entstehenden Baum erfreuen.

Dabei haben Sie sogar die Wahl zwischen einer Reihe schöner Baumarten, welche Sie im Onlineshop von urnabios.com finden. Eine bleibende und lebendige Erinnerung an den ehemals treuen Begleiter. Infos: Urnabios


Einzigartige Erinnerungsstücke an die Französische Bulldogge

Es fällt immer schwer, ein Haustier gehen zu lassen. Erst recht, wenn der Hund Sie wie ein Familienmitglied 10 Jahre und länger begleitet hat. Vielen fällt das Loslassen und Abschiednehmen darum sehr schwer und sie können mit dem Verlust nur schlecht umgehen. Um das Lebewohl ein klein wenig einfacher zu machen, können Sie von Ihrer verstorbenen Bulldogge einzigartige Erinnerungsstücke kreieren lassen, die sie auch nach dem Tode des Vierbeiners noch lange Zeit begleiten werden.

Gedenkmedaillons:
Wurde die Französische Bulldogge eingeäschert, so kann ein kleiner Teil der Asche in ein Medaillon eingefüllt werden. Dabei handelt es sich entweder um klassische Medaillons zum Aufklappen, es gibt jedoch auch Anhänger in Pfoten-, Kreuz-, Engel- oder Tierform, welche sich befüllen lassen. So tragen Sie auch nach Ihrem Verlust einen kleinen Teil Ihres geliebten Vierbeiners immer ganz nah bei sich.

Pfotenabdruck:
Nach dem Tod des Vierbeiners wird seine Pfote in Ton oder eine andere Modelliermasse gedrückt und der entstandene Pfotenabdruck bei hohen Temperaturen gebrannt und haltbar gemacht. Wer möchte, kann zusätzlich noch den Namen des Tieres hinzufügen lassen sowie sein Geburts- und Sterbedatum. Der Abdruck kann anschließend als individuelles Andenken zu Hause aufbewahrt werden.

Tierdiamant:
Eine Erinnerung für die Ewigkeit. Aus der Asche der Französischen Bulldogge wird im Labor ein synthetischer Diamant hergestellt. Dieser Prozess dauert sehr lange und ist ein recht kostspieliges Gedenken an den Hund. Der Rohdiamant wird anschließend nach Ihren Wünschen geschliffen und in ein Schmuckstück eingesetzt.

Schlüsselanhänger:
Diese Asche-Schlüsselanhänger haben eine kleine Kapsel, in die eine kleine Menge Hundeasche eingefüllt werden kann. Eine Alternative für all diejenigen, die ungern Schmuck tragen, aber trotzdem ein Andenken an den Vierbeiner bei sich tragen möchten.


Schiefer Gedenktafel, Gedenkstein mit Gravur

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Wie alt ist Ihre Französische Bulldogge (geworden)? Was können Sie für ein langes Hundeleben empfehlen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar zum Lebensalter Ihrer Französischen Bulldogge!


15 Gedanken zu „Lebenserwartung, Lebensdauer Französische Bulldogge

  1. heute hat sich mein willi verabschiedet und ist in den hundehimmel gegangen. vor einem monat hat er noch seinen 14.geburtstag gefeiert. ich war so glücklich und heute bin ich so schwer traurig und muss bitter weinen. er war mein ein und alles u. mein grosser liebling. er hat alles verstanden und hat mit augen und gesten geantwortet. wir waren unzertrennlich. ich danke ihm für sein absolutes vertrauen und seine zuneigung. aber es tut halt sooooo weh.
    ich habe ihm auch immer versprochen, dass ich ihm treu bleibe bis zum lebensende und er immer in meinem herzen bleiben wird.
    in meinem garten hat er einen schönen platz bekommen, wo er in frieden ruhen kann.
    lieber willi, ruhe in frieden u. danke für dein dasein.

  2. Unser Bulli Apollo….echt ein Star seiner Rasse!!
    Er war 13 Jahre alt und mit dem Laufen ging es manchmal nicht so gut.
    Aber sonst…hej, die Schnarchnase war immer parat und ein echter Apollo eben!!
    Vor einer Woche begann dann alles….er wirkte apathisch…trank viel…fressen wollte er immer weniger…UND vor allem war seine Atemfrequenz extrem hoch.
    Also gab`s einen Termin bei der Tierärztin. Im Wartezimmer schaute er sich aufmerksam um…ich dachte:”Noch vor einem Jahr hätte der die ganze Bude hier aufgemischt!”
    Die Diagnose war erschütternd…ein Gewächs hatte sich im Brustraum gebildet, das schnürrte ihm die Luft ab. Die TÄ sagte, wir müssen ihn ganz schnell erlösen. “Nicht sofort”, war meine Antwort. Und wir machten einen Termi für den nächsten Abend.
    Dann trug mein Sohn Apollo wieder ins Auto und wir fuhren nach Hause.
    Jetzt kommt das Besondere….kurz bevor wir da waren, schaute ich nach ihm. Er lag neben mir auf dem Rücksitz…Oh je!!! Sein Bauch bewegt sich ja gar nicht mehr???!!! Dieser Supertyp hat beschlosssen, alleine zu sterben…ganz ruhig eingeschlafen…
    Ich danke Dir Apollo…Du einzigartiger sturrer verfressener lieber französicher Bulli!!!
    Das zu schreiben hat ein bissel geholfen…..aber er fehlt mis soooooo sehr…meine Schnarchnase

  3. Mein Quino ist am Samstag leider im viel zu jungen Alter von 5 Jahren und 8 Monaten gestorben. Er war immer eine kleine Krankheitsbaustelle, die Erste Tierärztin hat Ohrmilben nicht erkannt und somit auch nicht behandelt. Die Ohren hatten sich böse entzündet und ihm immer wieder Schmerzen bereitet. “Leider” zeigt ein Bully seine Schmerzen erst, wenn es fast zu spät ist. Er war so ein coole, freundliche, liebenswerte und treuer Freund, der mir auch immer zur Seite stand. Ich vermisse ihn und unsere Rituale. Ich hoffe deine Reise über die Regenbogenbrücke war mit Leckerlis und Freunden bestückt. In Liebe an meiner kleine Bullyrakete

  4. Es schmerzt immer noch sehr, er ist und bleibt meine Größe liebe! Ich werde ihn nie vergessen!
    Er ist mit 11jahren gestorben, musste ihn einschläfern lassen.
    Und ich kann manchmal nicht wahrhaben das er nicht hier ist.
    Ein Teil von meinem Herz ist gestorben, ein Gefühl als würde dein Herz zerreißen.
    Ich vermisse ihn soll sehr!!!

  5. Unser geliebter Oskar ist leider nur 2 1/2 Jahre alt geworden. Wir haben ihn am 14.08.2016 einschläfern lassen müssen. Er war ein lebenslustiger munterer kleiner Kerl, der alle Herzen im Sturm erobert hatte. Wir waren noch zus. in Urlaub und sind ca. 1 Wo wieder zu Hause und plötzlich Samstags bekam Oskar seinen 1. epileptischen Anfall ganz aus heiterem Himmel. Es blieb nicht bei dem einen, an diesem Wochenende hatte er gleich 6 Anfälle. In einer Tierklinik konnte ihm dann endlich geholfen werden, das ging genau 14 Tage gut, dann wieder so eine Anfalls-Serie, wir wieder in die Tierklinik. Dort war man sehr erstaunt über die Häufigkeit der Anfälle, also kamen noch weitere Tabletten dazu. Wieder genau 14 Tage ruhe und dann ging es wieder los.Kurz und weniger gut, innerhalb von 5 Wochen hat sich sein Zustand dermaßen verschlechtert bis er dann in eine Anfallspirale geriet aus der er leider nicht mehr heraus kam. Die Ärzte haben alles möglich versucht bis es dann so schlimm war, dass er nicht mehr stehen oder sitzen konnte und total weggetreten war. Uns hat es bald das Herz zerrissen. Und so wurde Oskar dann am Sonntagmorgen um 9 Uhr eingeschläfert, weil er keine Chance mehr hatte aus dieser Spirale wieder herauszukommen. Das Gehirn war schon zu stark zerstört. Wir sind bis heute noch untröstlich und können es nicht fassen, dass Oskar nicht mehr bei uns ist. Wir sind jetzt in einem Zwiespalt ob wir noch jemals wieder einen Hund haben wollen, weil ich furchtbare Angst habe dieses Elend noch einmal mitmachen zu müssen. Er fehlt uns so unendlich!

  6. Mein geliebter Artax (besser bekannt als “ich bin ein kleiner König – gebt mir nicht zu wenig”, sein eigenes Hundebuch) ist am 20.12.2016 für immer eingeschlafen. Er war genau 10 Jahre und 3 Monate alt. Er hatte Leukämie. Wir haben alles versucht und dennoch verloren. Er war meine große Liebe und mein allerbester Freund. Er war immer top fit und ich glaubte stets, er würde sehr alt werden. Auf einmal hatte er keinen richtigen Appetit mehr und dann war es schon zu spät. Er hat kein Blut mehr nachgebildet und hat sich dann dafür entschieden, diese Welt zu verlassen. Ich vermisse dich so sehr, mein kleiner König.

  7. Am 06.04.17 verstarb mein geliebter Leo mit nicht einmal 7 Jahren in einer Praxis in Cham. Leo war immer kerngesund. Nachdem er sich langsamer und vorsichtiger bewegt hat, sofort in die Klinik. Tatsächlich hatte er 3 leichte Vorfälle wovon 1 schmerzhaft war. Operation nicht erforderlich.Medikamente und Ruhe sollten das Problem in 14 Tagen beseitigen. Tatsächlich wurde er immer träger, was auf Medikamente und Narkose der CT zurückgeführt wurde. Am 05.04.17 drastische Verschlechterung. Sofort Praxis aufsuchen wollen, wobei in der 1 Praxis abgewiesen ! In der nächsten Praxis ( wir waren nicht am Heimatort ) wurde der Arzt über jedes Detail informiert sowie über den behandelnden Arzt, falls Rücksprache notwendig. Leo sollte bei Ihm bleiben da strikte Ruhe notwendig. 24 Std später starb Leo unter Aufsicht eines “Arztes” der sich ganz offensichtlich zuviel zugemutet hat. Leo bekam ein Lungenödem welches sich deutlich ankündigte jedoch von diesem Menschen nicht weiter beachtet wurde. Der Schmerz ist nicht zu beschreiben.Gegen den Arzt werde ich mit allen legalen Mitteln vorgehen und dafür sorgen das diese Praxis geschlossen wird. Die Hundeärztekammer Oberfranken ist entsetzt über reihenweises Versagen dieses Pfuschers. So mußte Leo an einem leichten Bandscheibenvorfall und deren Nebenwirkungen sterben.

  8. Vor vielen Jahren hab ich zuletzt dieses Forum besucht und damals auch einen Blick auf das Forum der Regenbogenbrücke geworfen. Damals wusste ich noch nicht wie sehr ich die hier verfassten Beiträge einmal verstehen werde. Der Schmerz den ihr bereits erlebt habt, steht mir nun kurz bevor. Meinen Bully wurde ein geplatzter Milztumor entfernt. Trotzdem er sich sehr gut von der OP erholt hat und bereits wieder völlig der Alte zu sein scheint, hat man uns dennoch darauf vorbereitet, dass seine Lebenserwartung nur noch von kurzer Dauer sein wird. Seitdem ist nichts mehr wie es war. Ihn gehen zu lassen wird die schwerste Entscheidung meines Lebens sein. Ich bin unendlich traurig.

    1. vor diesem Tag hab ich unglaubliche Angst. Denn unsere kleine Frida ( 11Monate) ist unser kleines Fellnasenbaby und wir lieben sie soooooooo sehr.

  9. Unsere geliebte Paula ist kurz vor ihrem 14. Geburtstag gestern an Krebs gestorben. Das in Worte zu fassen ist unmöglich. Liebe Paula ich danke dir von ganzem Herzen für die gemeinsame Zeit und hoffe dir geht es jetzt gut wo du bist.
    Meine Süße ich liebe und vermisse dich!

  10. Unsere Maja ging am 25 Januar völlig unerwartet im Alter von 4 Jahren von uns. Der Verlust hat so ein großes Loch in unsere Herzen gerissen. Sie war unser ein und alles und sie hatte uns genauso geliebt, wie wir sie. Es vergeht kein Tag an dem sie uns nicht fehlt. Mach es gute mein Mädchen und danke für die wunderbare,unvergessene Zeit. Du bist nicht weg gegangen, sondern nur vorraus. Einmal sehen wir uns wieder.

  11. Wir haben eine ehemalige Zuchthuendin in erbaermlichen Zustand adoptiert. Ich hatte sie nur knapp zwei Jahren, dann ist sie ploetzlich an Epilepsie erkrankt und innerhalb einer Woche in einem Anfall geblieben. Meine ueber alles geliebte kleine Abby, Du liegst seit 4 Jahren in meinem Garten begraben, neben Deinem und meinem geliebten Billy (Englische Bulldogge, die auch mit neuen Jahren zu mir kam). Ihr seid meine Seele und meine Liebe. Jeden Tage brennt ununterbrochen ein Licht fuer Euch, bis zu dem Tag wo wir uns wiedersehen. Alles Leid was Euch angetan wurde schmerzt mich noch immer, Ihr seid die wahren Engel und ein Geschenk fuer uns Menschen.

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