Französische Bulldoggen – Würmer, Wurmkur, Zecken, Parasiten


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Parasiten in und auf der Französischen Bulldogge


Selbst der bestgepflegteste Hund wird im Laufe seines Lebens mit verschiedenen Parasiten und Erregern in Kontakt kommen.

Dabei erfolgt ein Befall nicht nur beim Spazierengehen oder während des Spielens im Garten.

Oftmals ist es sogar der Mensch, der die unliebsamen Gäste unbemerkt mit Kleidung oder Schuhen ins Haus schleppt.

Es wird unterschieden zwischen:

1. Ektoparasiten, welche auf dem Hund leben oder in dessen unmittelbarer Umgebung.

  • Flöhe
  • Zecken
  • Milben
  • Haarlinge
  • Läuse

und

2. Endoparasiten, die im Inneren des Hundes leben, also beispielsweise im Verdauungssystem, Blutgefäßen oder anderen Organen.

  • Rundwürmer (Spul- und Hakenwürmer)
  • Bandwürmer
  • Protozoen (Einzeller, wie Kokzidien und Giardien)
  • Echinococcus Finnen

Was sind Zoonosen?

Unter Zoonosen versteht man Krankheiten, die vom Hund auf den Menschen und andersherum übertragen werden können.

Bei einigen Parasiten der Französischen Bulldogge besteht demnach das Risiko, dass sich auch Herrchen mit ihnen infizieren kann (z.B. Würmer, Giardien).

Wie kann man Zoonosen vorbeugen?

  • Die Französische Bulldogge regelmäßig entwurmen, auf Zecken untersuchen und ihr Flohkuren verabreichen
  • Schlafplätze und Körbchen häufig waschen (am besten in der Kochwäsche)
  • Hygiene auch bei sämtlichem Hundezubehör (Bürsten, Leine, Transportbox, Futterschüsseln etc.)
  • Nach dem Spielen oder Kuscheln mit dem Hund Hände waschen
  • Den Hund nicht auf dem Sofa oder im Bett schlafen lassen
  • Nach der Gassirunde gründlich Hände waschen (Kotbeutel!)
  • Nicht das Gesicht vom Hund ablecken lassen
  • Vorsicht bei Babys oder alten Menschen im Haus

Das Immunsystem von Babys, Kleinkindern und älteren Menschen ist oft nicht so robust und sie sind anfälliger für Krankheiten und Parasiten.

Zudem kuscheln kleine Kinder liebend gerne mit der Französischen Bulldogge und lassen sich das Gesichtchen abschlecken. Hier sind regelmäßige Wurmkuren des Hundes besonders dringend anzuraten.


Französische Bulldogge und Würmer

Jeder Hund infiziert sich ein- oder mehrmals in seinem Leben mit Würmern. Die meisten Wurmarten befallen dabei den Verdauungstrakt. Es gibt jedoch auch einige Arten, die leben bevorzugt in der Lunge, den Blutgefäßen oder gar im Herzen.

Bleibt ein Wurmbefall unbehandelt, kann er schwerwiegende und sogar tödliche Folgen für die Französische Bulldogge haben, denn diese Endoparasiten entziehen dem Hund wichtige Nährstoffe und sind außerdem verantwortlich für allergische Reaktionen, diverse Krankheiten, Schmerzen, Lungenentzündung etc.

Wie steckt sich die Französische Bulldogge mit Würmern an?

  • Mit Rundwürmern kann sich der Welpe bereits im Mutterleib anstecken oder später durch die Muttermilch.
  • Fressen oder Beschnüffeln von Kot infizierter Tiere. Darin enthaltene Wurmeier werden so aufgenommen.
  • Die Französische Bulldogge wälzt sich im Kot anderer Wirtstiere und leckt anschließend ihr Fell.
  • Fressen von Zwischenwirten, wie beispielsweise Nagetiere, Amphibien, Flöhe oder Haarlinge.
  • Aufnahme durch infiziertes Fleisch von Schlachttieren oder Aas.

 

Woran erkenne ich einen Wurmbefall?

  • In eingien Fällen verläuft ein Befall mit Würmern leider völlig symptomlos.
  • Durchfall, manchmal mit Blutbeimengungen
    Einzelne Glieder des Bandwurms finden sich im Kot, im Fell oder um den Schlafplatz des Hundes. (frisch: wie Stücke von Bandnudeln / getrocknet: wie Reiskörner)
  • Bei anderen Wurmarten sieht man die Würmer nur im Kot, wenn der Befall bereits stark fortgeschritten ist. Ein Tierarzt kann aber mikroskopisch auf Eier untersuchen.
  • Stumpfes Fell
  • Gewichtsverlust trotz eines guten Appetits und allgemeine Schwäche
  • Aufgeblähter Bauch
  • Husten und Erbrechen (bei sehr starkem Wurmbefall werden die Würmer mit erbrochen)
  • Schlittenfahren: Durch Juckreiz am After rutscht der Hund mit dem Hinterteil über den Boden, um sich Erleichterung zu verschaffen. Manchmal beleckt oder beißt der Vierbeiner auch auffällig oft die Analregion.

Wie oft braucht die Französische Bulldogge eine Wurmkur?

Tierärzte empfehlen häufig, den Hund alle 3 Monate zu entwurmen. Dabei kann die Kur über eine Injektion, Tabletten oder eine Paste erfolgen, die zur Bekämpfung ein breites Spektrum an Parasiten abdecken.

Allerdings sind solche Wurmkuren keine wirkliche Prävention, sondern bekämpfen nur einen tatsächlichen Befall. Schon kurz nach der Verabreichung ist eine sofortige Neuansteckung möglich.

Läuft der Hund häufig ohne Aufsicht, hat einen starken Jagdtrieb, bekommt rohes Fleisch zu fressen oder leben Babys, Kleinkinder und alte Menschen im Haushalt, so ist eine monatliche Wurmkur angeraten.

Viele Hundehalter lassen ihre Hunde nur entwurmen, wenn ein Befall sichtbar ist. Falls es sich jedoch nicht um Bandwürmer handelt, ist die Besiedelung mit anderen Arten allerdings oftmals stark fortgeschritten, wenn Würmer sichtbar werden. Darum sind regelmäßige Wurmkuren sehr empfehlenswert. Auch zur Bekämpfung des gefährlichen Fuchsbandwurms.

Alternativ zur Wurmkur können Sammelkotproben (über mindestens 3 Tage hinweg, da nicht immer Eier ausgeschieden werden) beim Tierarzt zur mikroskopischen Untersuchung abgegeben werden. Dies sollte vierteljährlich erfolgen. Nach Bedarf wird anschließend entwurmt.

Wichtig für Mehrhundehalter: Auch wenn scheinbar nur ein Tier infiziert ist, sollten immer gleich alle Hunde behandelt werden.

Sind Wurmkuren für Französische Bulldoggen Welpen sinnvoll?

Mit Spul- und Hakenwürmern können Welpen bereits im Mutterleib oder später beim Säugen infiziert werden. Darum werden nach der Geburt sowohl die Hündin als auch ihr Wurf gegen solche Würmer behandelt. Welpen werden dabei alle zwei Wochen behandelt. In der Regel von der 2. bis zur 12. Lebenswoche.

Eine Wurmkur gegen Bandwürmer ist im Normalfall nicht nötig, außer die Mutter wurde nachweislich von diesen Würmern befallen.


Französiche Bulldogge und Flöhe

Flöhe sind flügellose Insekten, die sich vom Blut ihrer Wirtstiere ernähren, was oft starken Juckreiz zur Folge hat. Sie sind dunkelbraun, haben eine enorme Sprungkraft und mit ca. 2 mm Länge sind sie gut mit bloßem Auge sichtbar.

Wie entsteht Flohbefall bei der Französischen Bulldogge?

Flöhe können beim Kontakt mit anderen Artgenossen, aber auch durch Wildtiere (insbesondere Igel) übertragen werden. Selbst der Mensch kann die kleinen Blutsauger mit der Kleidung ins Haus tragen und seine Hunde infizieren.

Woran erkenne ich, dass meine Französiche Bulldogge Flöhe hat?

Bei heller Fellfarbe Ihrer Französischen Bulldogge können Sie meist gut erkennen, wie sich die Plagegeister schnell krabbelnd auf dem Hund fortbewegen. Bei dunklen Fellfarben fällt das Aufspüren der braunen Flöhe mitunter etwas schwerer.

Bei Verdacht auf einen Befall können Sie einen Flohkamm zur Hilfe nehmen und gezielt nach den Parasiten suchen oder Sie achten beim Auskämmen auf schwarze Krümel. Dies ist Flohkot. Eindeutig identifizieren können Sie ihn, wenn Sie die Krümel auf ein weißes Blatt Papier oder Küchenkrepp legen und mit wenigen Tropfen Wasser beträufeln. Handelt es sich um Flohkot, färbt das darin unverdaute Blut die Tropfen rötlich.

Ein weiteres Anzeichen ist häufiges Kratzen oder starkes Belecken bis hin zu Beißen des Fells bzw. der Haut. Bei starkem Flohbefall entstehen oft kahle Stellen im Fell.

Meine Französische Bulldogge hat Flöhe – Was tun?

Je nach stärke des Befalls können den Parasiten mit verschiedenen Mitteln zu Leibe gerückt werden. Bei nur wenigen Flöhen kann ein spezielles Shampoo gute Dienste leisten oder ein Flohpulver, welches gründlich im Fell der Französischen Bulldogge verteilt wird. Aber Achtung: Der Hund sollte sich danach nicht lecken. Ein Kauknochen kann hier für die nötige Ablenkung sorgen.

Weitaus effektiver sind allerdings Spot-On Präparate, die dem Hund in den Nacken geträufelt werden und ihre Wirkung (Nervengift) bis zu 4 Wochen entfalten. Die vorhandenen adulten Flöhe sterben meist innerhalb von 24 Stunden und auch neuen Flöhen wird ein Biss zum tödlichen Verhängnis.

Da Flöhe Bandwürmer übertragen können, empfiehlt sich nach der Behandlung gegen Flöhe eine anschließende Wurmkur durchzuführen.
Wichtig: Immer auch die Umgebung mitbehandeln!

Es befinden sich immer nur die adulten Tiere auf dem Hund. Alle anderen Stadien (Eier, Larven, Puppen) befinden sich in der Umgebung des Vierbeiners, weshalb eine Wiederansteckung besonders hoch ist.

Bevorzugt auf den Schlafplätzen des Hundes, auf Teppichen oder Polstermöbeln sind die Eier zu finden. Darum ist es wichtig, bei einem nachgewiesenen Flohbefall immer auch den Rest der Wohnung gründlich zu reinigen.

  • Regelmäßiges Staubsagen (Beutel sofort entsorgen!) und Wischen von Fußböden
  • Auch Polstermöbel und Matratzen absaugen
  • nicht waschbare Oberflächen mit Dampfreiniger säubern falls vorhanden Bettzeug, Decken und Kissen möglichst heiß in der Maschine waschen (mindestens bei 60°)
  • empfindliche Materialien für mehrere Tage in die Tiefkühltruhe legen (auch Stofftiere, bzw. Hundespielzeug)
  • Hundezubehör reinigen und sämtliche Schlafplätze waschen

Mit speziellem Umgebungsspray gegen Flöhe (im Fachhandel erhältlich) Ritzen, Matratzen, Körbchen etc. besprühen.


Französiche Bulldogge und Zecken

Die achtbeinigen Zecken gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich vom Blut ihrer Wirtstiere. Die eigentlich nur wenige Millimeter großen Zecken können bei dieser Mahlzeit auf bis zu 1 cm anschwellen. Dabei können durch den Speichel gefährliche Krankheiten übertragen werden, wie:

  • Borreliose
  • Ehrlichiose (Zeckenfieber)
  • Babesiose
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Hat die Zecke ihre Mahlzeit nach 2-10 Tagen beendet, fällt sie von selbst ab. Je länger sie sich allerdings in der Haut des Wirtstieres befindet, umso wahrscheinlicher wird eine Infektion mit Viren, Bakterien oder Einzellern, die von ihrem Speichel übertragen werden.

Wie kommen die Zecken auf meine Französische Bulldogge?

Zecken kann sich die Französische Bulldogge bei nahezu jedem Spaziergang einfangen. Die kleinen Blutsauger lauern überall: Im Gras, im Wald, im Unterholz und in Sträuchern und Büschen. Also überall dort, wo der Hund sich gerne aufhält und schnüffelt.

Es gibt Zeckenarten, die Suchen aktiv nach einem Wirtstier, andere wiederum sitzen still im Gebüsch und strecken ihre Vorderbeine aus. Dort befinden sich empfindliche Sensoren, mit denen die Spinnentiere Gerüche wahrnehmen und so einen potenziellen Wirt erkennen. Streift dieser nun zufällig an der Zecke vorbei, klammert sich diese fest und befällt den Hund.

In Deutschland sind vor allem zwei Zeckenarten verbreitet:

  • Holzbock (Überträger von Borreliose und FSME)
  • Auwaldzecke (Überträger von Babesiose)

Durch die oft lauen Winter breiten sich allerdings auch Zecken aus dem Mittelmeerraum immer weiter gen Norden aus und so treffen Hundehalter mittlerweile auch die Braune Hundezecke verstärkt an.

Wie entferne ich Zecken richtig?

Nach jedem Spaziergang sollte die Französische Bulldogge auf Zecken abgesucht werden. Vor allem von Frühjahr bis Herbst, wo verstärkt Zeckensaison herrscht. Da Zecken häufig mehrere Stunden auf dem Hund rumkrabbeln, ehe sie eine geeignete Stelle zum Blutsaugen gefunden haben, kann ein Biss oftmals verhindert werden.

Zecken lassen sich mit einer abgerundeten Pinzette, einem Zeckenhaken oder speziellen Zange relativ einfach entfernen. Setzen Sie das Instrument Ihrer Wahl dabei sehr nah an der Haut an und fassen Sie nur den Kopf der Zecke, keinesfalls den Körper. Dies geht mit einem Haken besonders leicht.

Ob Sie die Zecke mit einer Dreh- oder Zugbewegung aus der Haut ziehen, ist nicht wirklich von Bedeutung. Allerdings sollten die Spinnentiere mit einer gleichmäßigen und schnellen Bewegung entfernt werden, damit diese bei Stress keinen zusätzlichen Speichel in den Hund abgeben.

Unbedingt vermeiden:

  • Fassen Sie den vollgesogenen Körper der Zecke nie mit Fingern, Zange und Co! Bei Quetschung entleert sich der Darminhalt in den Hund und mit ihm Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger.
  • Hausmittelchen, wie Öl, Alkohol oder Klebstoff, die auf das Hinterteil der Zecke geträufelt werden, sind nutzlos und darüber hinaus noch gefährlich. Sie steigern nur die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Erreger übertragen werden.
  • Die Zecke sollte nicht ruckartig aus der Haut gerupft werden, da Sie sonst womöglich nur das Hinterteil abreißen und der Kopf stecken bleibt. Versuchen Sie in diesem Fall ihn nachträglich mit der Zange herauszuziehen.

TIPP: Wie entferne ich Zecken mit der Zeckenschlinge von meiner Französische Bulldogge?

Zecken entfernen Französische Bulldogge
Zecken können auch sehr einfach mit der Zeckenschlinge entfernt werden.

Als Alternative zum Zeckenhaken ist die Zeckenschlinge zu empfehlen. Mit der Zeckenschlinge sind die Chancen sehr groß, dass auch der Zeckenkopf komplett entfernt wird.

Anwendung:Man drückt wie bei einem Kuli oben auf den Knopf. Nach unten fährt eine große Plastikschlinge aus, die aufgrund der Größe leicht um jede Zecke gelegt werden kann.

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Den Knopf langsam hochkommen lassen und den Stift gleichzeitig an die Zecke ranschieben, so dass sich die Schlinge um die Zecke legt. Dann langsam ziehen. Das hört sich kompliziert an, ist aber sehr einfach.

Ich empfehle, die ganze Schlinge senkrecht zur Haut langsam zu drehen und ganz leicht zu ziehen. Dann löst sich die Zecke wie von selbst.

Zeckenschlinge Französische Bulldogge Anwendung
So wird die Zecke mit der Zeckenschlinge entfernt

Die Entfernung der Zecke erfolgt in wenigen Sekunden. Die Zeckenentfernung ist dann selbst bei einer etwas unruhigen Französische Bulldogge relativ schnell erledigt. Die Verarbeitung ist gut und wirkt robust, die Schlinge selbst besteht aus einer stabilen, aber nicht zu dicken Nylon-Schnur.

Im Gegensatz zu allen Pinzetten ist es auch kein Problem, wenn man ein paar Hundehaare mit erwischt, weil diese automatisch durch die Schnur rutschen.

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Zecken auf der Französischen Bulldogge
Zecken auf der Französischen Bulldogge mit Zeckenschlinge entfernen

Durch die kleine Größe können Sie die Zeckenschlinge immer dabei haben wenn Sie mit Ihrer Französischen Bulldogge unterwegs sind.

Die Zeckenzange können Sie nicht nur für Ihre Französische Bulldogge, sondern auch für sich selbst verwenden. Die Zecke wird schonend und einfach entfernt.

Bei ganz kleinen Zecken kann es sein, dass die Schlinge sich nicht schließt, da die Zecke zu klein ist. Bei sehr kleinen Zecken ist daher zusätzlich der Zeckenhaken zu empfehlen.

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Wann sollte ich mit meiner Französischen Bulldogge mit einem Zeckenbiss zum Tierarzt?

  • Wenn Sie sich das Entfernen der Zecke nicht selbst zutrauen
  • Wenn der Kopf stecken geblieben ist und nicht nach ein paar Tagen von selbst hinausfällt
  • Falls Sie Rötungen oder Schwellungen nach einem Biss bemerken

Wie kann ich Zeckenbefall auf meiner Französischen Bulldogge vorbeugen?

Es gibt noch kein hundertprozentig zuverlässiges Mittel, um den Zeckenbiss präventiv absolut sicher zu verhindern. Dennoch gibt es einige Produkte auf dem Markt:

Spot-On
Es sorgt dafür, dass die Zecke nach dem Biss vergiftet wird und schneller abfällt oder sie trocknet aus und muss von Ihnen entfernt werden.

Zeckenspray und Puder
Wird auf dem Hund verteilt, hat aber oft nur einen geringen Effekt und kurze Wirkungsdauer.

Knoblauch
Einige Halter füttern kleine Mengen Knoblauch zur Zeckenprävention. Dieses Hausmittelchen ist jedoch umstritten und wenig empfehlenswert, da Knoblauch für Hunde giftig sein kann, wenn er falsch dosiert wird.

Impfung
Es gibt eine Impfung speziell gegen Borreliose, welche durch einen Zeckenbiss übertragen wird. Die Wirksamkeit dieser Schutzimpfung ist jedoch umstritten und schützt nicht vor allen Erregerarten.

Ist ein Zeckenhalsband für meine Französische Bulldogge sinnvoll?

Zeckenhalsbänder für die Französische Bulldogge sind nicht ganz ungefährlich. Genau wie diverse Spot-On und andere Produkte ist das Halsband mit einem Nervengift versehen, das sich über den Körper ausbreitet und die Zecken abtöten soll.

Allerdings wird solch ein Zeckenhalsband vom Hund permanent getragen und die Bulldogge ist somit einem höheren Risiko ausgesetzt, Giftstoffe durch Lecken und über die Haut aufzunehmen.

Auch für den Menschen ist der Kontakt mit dem Nervengift nicht ohne Risiko. Inniges Kuscheln und ausgiebiges Streicheln sollten vermieden werden. Besonders Kindern sollte der Kontakt zum Hund verboten werden, wenn diese viel und gern mit der Französichen Bulldogge spielen und schmusen.

Übrigens darf der Hund mit einem solchen Halsband auch nicht ins Wasser. Die Giftstoffe gelangen in den Wasserkreislauf und könnten Lebewesen im und um das Gewässer vergiften.


Französische Bulldogge und Milben

Genau wie Zecken zählen Milben zu den Spinnentieren. Es gibt verschiedene Arten, die Ursache für einige Erkrankungen sein können:

  • Ohrmilben
  • Grasmilben
  • Haarbalgmilben (Demodikose)
  • Grabmilben/Räudemilben

 

Milben bei der Französischen Bulldogge erkennen

Juckreiz ist das häufigste Symptom bei einem Milbenbefall. Auch kahle oder schuppige Stellen im Fell können ein erstes Anzeichen sein, sowie Faltenbildung der Haut, Ekzeme und diverse allergische Reaktionen (auf den Speichel und Kot der Milben). Besonders häufig sind Milben bei der Französischen Bulldogge im Kopfbereich anzutreffen, zwischen den Zehen, am Bauch, in den Ohren und in der Ellenbeuge.

Einige Milbenarten werden durchaus von Hund toleriert und leben ohne Symptome zu verursachen auf der Französischen Bulldogge. Erst bei einer Schwächung des Immunsystems (z.B. durch eine Krankheit) vermehren sich die Milben plötzlich explosionsartig und verursachen die oben genannten Begleiterscheinungen.

Einige Milben sind mit bloßem Auge sichtbar. Obwohl die Grasmilbe beispielsweise nur etwa einen halben Millimeter groß ist, kann man sie anhand ihrer orangeroten Farbe leicht entdecken.

Um Milben erfolgreich zu behandeln, sollte immer auch die Umgebung des Hundes in die Bekämpfung mit einbezogen werden, ähnlich den Hygienemaßnamen bei Flöhen.

Französische Bulldogge hat Milben im Ohr – Was sollte ich tun?

Ohrmilben besiedeln nur den äußeren Gehörgang und die Ohrmuschel. Ist die Französische Bulldogge befallen, hält sie meist den Kopf schief und schüttelt diesen sehr häufig. Auch wird sie sich ständig in den Ohren kratzen und ihr Gleichgewichtssinn kann bei schwerem Befall beeinträchtigt sein. Dies äußert sich in unkoordinierten Bewegungen. Ein weiteres sehr sicheres Indiz: übermäßige Produktion von Ohrenschmalz oder ein sehr krümeliges schwarzes Sekret.

Durch das Kratzen entstehen zudem oft Wunden, die sich leicht infizieren und entzünden können. Bleibt das Ohr unbehandelt, sind eine Mittelohrentzündung oder gar Taubheit manchmal die Folgen.

Darum ist ein Gang zum Tierarzt dringend angeraten. Dieser wird das Ohr vorsichtig säubern und die Wunden behandeln. Anschließend wird er eine Salbe oder Ohrentropfen verabreichen, welche die lästigen Ohrmilben abtötet.


Französische Bulldogge und Giardien

Giardien sind einzellige Geißeltierchen (Protozoen) und besiedeln die Schleimhaut des Dünndarms. Manchmal verläuft die Erkrankung asymptotisch, häufig ist jedoch hartnäckiger Durchfall und unerklärlicher Gewichtsverlust eine Begleiterscheinung.

Als Zysten werden Giardien mit dem Kot des Hundes und anderer befallener Tiere ausgeschieden. In den Ausscheidungen sind diese Zysten bis zu 7 Tage überlebensfähig. Diese Zeitspanne kann auf mehrere Wochen bis zu einigen Monaten gesteigert werden, falls die Zysten in den Erdbogen oder in Wasser gelangen (z.B. Pfützen).

Wie steckt sich die Französische Bulldogge mit Giardien an?

Der Hund muss die infektiösen Zysten aufnehmen, um selbst an Giardien zu erkranken. Dies geschieht, wenn er befallenes Wasser trinkt, über den Kot infizierter Tiere, durch verseuchtes Futter oder durch den Kontakt zu anderen erkrankten Tieren.

Wie erkenne ich, ob mein Hund betroffen ist?

Eine Diagnose ist oftmals schwierig, da nicht immer eindeutige Symptome gezeigt werden. Es treten jedoch unter anderem folgende Begleiterscheinungen bei Giardien auf:

  • Hartnäckiger oder stets wiederkehrender Durchfall, manchmal schleimig oder blutig
  • Gewichtsverlust/Appetitlosigkeit
  • Wachstumsverzögerungen/Entwicklungsstörungen bei jungen Hunden
  • Erbrechen
  • Manchmal Bauchkrämpfe
  • Schlussendlich kann nur eine Kotuntersuchung (Sammelkotprobe über 3 Tage) in der Tierarztpraxis Gewissheit verschaffen und eine gezielte Therapie eingeleitet werden.

Welche Behandlung gibt es gegen Giardien beim Hund?

Präventiv können regelmäßige Wurmkuren helfen, einen Befall mit Giardien zu vermeiden. Denn häufig tritt eine Erkrankung mit den Einzellern nur auf, wenn der Darm des Hundes bereits vorgeschädigt ist, wie beispielsweise durch einen Wurmbefall. Da Flöhe Überträger von Bandwürmern sind, ist auch eine Flohkur in bestimmten Intervallen angeraten.

Ansonsten wird die infizierte Französische Bulldogge (plus alle anderen Hunde im Haushalt) mit einem Antibiotikum und der Wurmkur Panacur behandelt. Dabei sollte die Kur nach spätestens 3 Wochen noch einmal wiederholt werden.

Weitere Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung:

  • Wasser- und Futternäpfe täglich mit heißem Wasser reinigen und gut abtrocknen
  • Fußböden möglichst heiß wischen
  • Textilien, die Hundekontakt hatten, bei mindestens 60° waschen
  • Teppiche und Polstermöbel mit dem Dampfreiniger behandeln. Wichtig: Temperatur sollte über 60 ° liegen, ansonsten verlängert das Feuchte Klima unter Umständen die Lebensdauer der Zysten.
  • Hundekot stets gewissenhaft und möglichst vollständig aufsammeln und entsorgen, damit sich andere Hunde nicht anstecken können

Für Herrchen gilt außerdem:

  • Nach Kontakt zum Vierbeiner gründlich die Hände waschen
  • Die Französische Bulldogge aus dem Bett und vom Sofa verbannen

Hatten Sie bzw. Ihre Französische Bulldogge schon Kontakt mit Parasiten? Bitte berichten Sie davon und hinterlassen Sie einen Kommentar!


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