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Wie lange lebt die Französische Bulldogge?


Bei der Französischen Bulldogge hat sich bezüglich der Lebenserwartung in den letzten Jahren einiges getan.

Lag die voraussichtliche Lebensdauer bei ehemals nur rund 8-10 Jahren, so konnte die zu erwartende Spanne auf 10-12 Jahre ausgedehnt werden.

Vermutlich haben eine bessere Zuchtauslese und gute medizinische Vorsorge zu einer durchschnittlichen Lebensverlängerung bei Französischen Bulldoggen geführt.

Ein guter Grund, den kleinen Kampfschmuser nur bei seriösen und verantwortungsvollen Züchtern zu kaufen. Diese achten auf gesunde Elterntiere und eine kontrollierte Zucht, bei der häufig mehr wert auf Gesundheit, als auf Schönheit gelegt wird.

Denn typische Krankheiten wie Bandscheibenvorfälle und andere Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schilddrüsenprobleme, Bluterkrankheit, Atemprobleme (Gaumenspalte, Ohnmachtsanfälle, etc.) und Augenleiden verkürzen die Lebensspanne der Französischen Bulldogge und mindern die Lebensqualität.

Französische Bulldogge Lebenserwartung
Die Französische Bulldogge hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren.

Wie lang ist die Lebenserwartung im Vergleich zu anderen Hunderassen?

Die Französische Bulldogge liegt im guten Mittelfeld, wenn es um die Langlebigkeit von Hunderassen geht. Es gibt andere Vierbeiner, deren Lebenserwartung durchaus ein paar Jahre länger ist, als auch solche Rassen, die uns deutlich kürzer mit ihrer Anwesenheit erfreuen.
Spitzenreiter, wenn es um die durchschnittliche Lebenserwartung geht, sind vor allem die kleinen bis kleinsten Hunderassen, wie Chihuahua und Shih Tzu. Besonders große und schwere Hunde, wie Bullmastiff und Berner Sennenhund erreichen hingegen selten ein Alter von mehr als 10 Jahren.

Wie eingangs jedoch erwähnt hängt das letztendliche Alter von diversen Faktoren ab und Ausnahmen bestätigen bei allen Hunderassen die Regel.

Chihuahua
Der Chihuahua hat unter den Hunden die längste Lebenserwartung.

Chihuahua: 15-18 Jahre
Yorkshire Terrier: 13-16 Jahre
Shih Tzu: 10-16 Jahre
Malteser: 12-15Jahre
Border Collie: 12-15 Jahre
Dalmatiner: 10-13 Jahre
Deutscher Boxer: 10-12 Jahre
Golden Retriever: 10-12 Jahre
Labrador 12-13 Jahre Französische Bulldogge: 10-12 Jahre
Riesenschnauzer: 10-12 Jahre
Rhodesian Ridgeback: 10-12 Jahre
Neufundländer: 8-10 Jahre
Bullmastiff: 8-10 Jahre
Irischer Wolfshund: 6-10 Jahre
Berner Sennenhund: 7-8 Jahre

Woran merke ich, dass die meine Französische Bulldogge alt wird?

Erste Anzeichen werden oftmals übersehen, da der Alterungsprozess schleichend erfolgt. Wenn das Seniorenalter erreicht wird, bemerkst Du vermutlich folgende Veränderungen an Deiner kleinen Bulldogge:

  • Im Alter, nach einer langen Labensdauer, färbt sich das Fell der Französischen Bulldogge vor allem im Gesicht grau.
    Im Alter, nach einer langen Labensdauer, färbt sich das Fell der Französischen Bulldogge vor allem im Gesicht grau.

    Der Hund ist nicht mehr so aktiv und spielfreudig wie in jungen Jahren und gönnt sich häufiger Ruhepausen. Auch die Schlafphasen werden länger und auf ausgedehnte Spaziergänge hat der Hund oftmals keine Lust mehr. Bewegung ist natürlich wichtig, passe die Länge der Gassirunden jedoch dem Alter der Französischen Bulldogge an und überfordere diese nicht.

  • Bedingt durch die Bewegungsunlust neigen einige Hunde außerdem zu Übergewicht, was sich natürlich auch negativ auf die Lebenserwartung auswirken kann.
  • Das Fell verliert häufig an Glanz und kann mitunter stumpf und struppig wirken. Besonders die Kopfregion kann im Alter grau werden und auch im Rest des Fells finden sich vermehrt weiße oder graue Härchen.
  • Altersbedingte Krankheiten treten zum ersten Mal auf, wie ein vermindertes oder eingeschränktes Sehvermögen (z.B. verursacht durch Grauen Star) und oft hören die Hunde nicht mehr so gut. Viele Französische Bulldoggen werden im Alter zudem ein wenig steif und bei einigen tritt sogar eine Altersinkontinenz auf. Obwohl die Hunde eigentlich stubenrein sind, können sie mitunter nicht mehr so lange einhalten oder Blase und Darm nur unzureichend kontrollieren.
  • Krebs ist ein häufiges Leiden im Alter und wird oft leider zu spät entdeckt. Hier helfen nur Vorsorgeuntersuchungen und ein aufmerksamer Besitzer, der Knötchen und Beulen frühzeitig entdeckt.

Wie lässt sich die Lebenserwartung beeinflussen?

Französische Bulldogge Lebensalter
Das Lebensalter der Französischen Bulldogge lässt sich mit ein paar einfachen Tricks verlängern.

Wie lange der geliebte Vierbeiner lebt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einige davon lassen sich beeinflussen, andere wiederum leider nicht:

Verschaffe Deiner Französischen Bulldogge zunächst ausreichend Bewegung und fördere auch das Köpfchen mit Aufgaben und Spielen. Ein fitter Geist in einem gesunden Körper ist ein solider Grundstein für ein langes und vor allem fröhliches Leben der kleinen Französischen Bulldogge.

Ebenfalls wichtig für ein gesundes Hundeleben ist das richtige Futter. Welpen benötigen eine andere Zusammenstellung, als ausgewachsene Hunde und die Bedürfnisse der Senioren ändern sich ebenfalls. Füttere darum altersgerecht, ausgewogen und hochwertig. Die Lebenserwartung von kleinen Dickerchen sieht deutlich schlechter aus und ähnlich verhält es sich bei unterernährten Rassevertretern.

Kastration bei Hunden ist ein umstrittenes Thema, da medizinisch oft nicht notwendig. Allerdings ist die durchschnittliche Lebensspanne bei kastrierten Tieren oft ca. 1-2 Jahre länger, als bei unbehandelten Hunden.

Kaufe eine Französische Bulldogge nie aus Mitleid vom Vermehrer oder anderen unserösen Züchtern. Du förderst damit nur das Leid, anstatt es aus der Welt zu schaffen. Lege hingegen viel Wert auf eine gute Kinderstube Deiner Bulldogge, mit Elterntieren, die frei von rassebedingten Erbkrankheiten sind.

Kleine tägliche Gesundheitschecks (Augen, Ohren, Pfoten, Gang, Zähne etc.) bei Dir zu Hause sind hervorragend, um Veränderungen jeglicher Art zeitig zu entdecken und schnellstmöglich behandeln zu lassen. Denn früh erkannt lassen sich viele Krankheiten sofort im Keim ersticken oder erfolgreicher und schneller auskurieren. Neben den obligatorischen Impfterminen sollten ältere Französische Bulldoggen darum außerdem zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt vorgestellt werden. Erbkrankheiten und Alterserscheinungen lassen sich zwar nicht vermeiden, allerdings lassen auch diese sich besser behandeln und abmildern, wenn sie früh genug entdeckt werden.

Auch was die Haltungsbedingungen angeht kannst Du einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, denn die Französische Bulldogge ist aus anatomischen Gründen leicht beeinträchtigt. So führt das flache Gesicht in den meisten Fällen zu einer beeinträchtigen Atmung und verhindert so eine ausreichende Regulation der Körpertemperatur. In den warmen Sommermonaten kann es darum leicht zu Überhitzung kommen, die lebensbedrohlich für die Bulldogge sein kann. Im Winter hingegen reicht das kurze Fell manchmal nicht aus, um den Hund warmzuhalten. Einige Besitzer bevorzugen darum Mäntelchen oder kleine Pullover, um den Hund vor Erkältungen und Blasenentzündungen zu schützen. Es versteht sich also beinahe von selbst, dass durch die Fellbeschaffenheit die Französische Bulldogge für eine Zwingerhaltung mehr als ungeeignet ist. Familienanschluss und ausreichend Kontakt zu anderen Hunden sind hingegen hervorragend für das geistige Wohlbefinden geeignet.

Hygiene im Haushalt ist ebenfalls wichtig. Säubere Fressnäpfe gründlich nach jeder Fütterung und sorge rund um die Uhr für frisches Wasser. Auch die Schlafplätze der Französischen Bulldogge sollten regelmäßig gewaschen werden und beschädigtes Spielzeug gehört in die Mülltonne.

Französische Bulldogge Alubox Hund
Die Französische Bulldogge gehört im Auto in eine Hundebox oder mindestens mit einem Hundegurt gesichert!

Im Auto ist Sicherheit ebenfalls oberstes Gebot. Transportiere den kleinen Hund stets gut gesichert in einer Transportbox (diese sollte nicht einfach nur lose auf dem Rücksitz stehen, sondern befestigt sein) oder schnalle ihn an. Selbst bei kleineren Bremsmanövern kann der Hund ansonsten schwere Verletzungen davontragen oder auch andere Insassen gefährden.

Fazit:
Du kannst einiges tun, um Deiner Französischen Bulldogge ein angenehmes, glückliches und gesundes Hundeleben zu bescheren.

Eine wirkliche Garantie, dass der Vierbeiner dadurch 12 Jahre oder länger lebt, hast Du trotz aller Fürsorge jedoch nicht. Allerdings sollte die Lebensqualität immer im Vordergrund stehen und der Fokus nicht zu sehr aufs letztendliche Alter gelegt werden. Genieße einfach jeden Tag mit Deiner Französischen Bulldogge.

Die Französische Bulldogge geht über die Regenbogenbrücke – Meine Französische Bulldogge stirbt – Abschied nehmen

Meine Französische Bulldogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Meine Französische Bulldogge stirbt und geht über die Regenbogenbrücke

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Französichen Bulldogge liegt bei 10-12 Jahren.

Mehr als ein Jahrzehnt also, um sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten: Den Abschied vom geliebten Hund. Doch natürlich mag niemand an diesen Tag denken, wenn er sich die verspielte und anhängliche kleine Bulldogge ins Haus holt.

Im Gegenteil. Der Tag liegt noch in weiter Ferne und das ist auch gut so.

Dennoch sollten sich Besitzer schon früh genug Gedanken machen, was einmal mit ihrem Hund geschehen soll wenn es soweit ist.

 

Zeit Abschied zu nehmen: Die Französische Bulldogge muss eingeschläfert werden

Die Französische Bulldogge beim Tierarzt einschläfern lassen
Die Französische Bulldogge beim Tierarzt einschläfern lassen

Die traurige Entscheidung, wann es Zeit wird, für die Französische Bulldogge über die Regenbogenbrücke zu gehen, liegt in den meisten Fällen leider bei den Besitzern.

Nur selten nämlich schlafen Hunde im Alter friedlich ein. Viel häufiger hingegen ist eine Euthanasie beim Tierarzt.

Eine schwierige Entscheidung, die fast jeder Hundehalter treffen muss. Einerseits will man Qual und Leid des Tieres nicht unnötig verlängern, auf der anderen Seite hingegen möchte Herrchen oder Frauchen nicht zu früh Abschied nehmen müssen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, den Hund einzuschläfern?

Wann genau der richtige Zeitpunkt gekommen ist, lässt sich pauschal nicht sagen und hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise:

  • Welches Alter hat der Hund?
  • Wie ist sein allgemeiner Gesundheitszustand?
  • Hat die Französische Bulldogge eine Erkrankung? Ist sie fortgeschritten oder unheilbar?
  • Wie steht es um die Lebensqualität des Hundes?
  • Kann der Hund noch selbstständig fressen?
  • Zeigt der Hund Lebensfreude?
  • Ist der Vierbeiner noch mobil und kann laufen, bzw. sich bewegen?
  • Gibt es gravierende Veränderungen im Verhalten oder Wesen der Bulldogge?

Im Zweifelsfall solltest Du den Tierarzt zurate ziehen und mit ihm die Situation besprechen. Er hat einen objektiveren Blick auf den Hund und betrachtet vor allem die medizinische Seite und den allgemeinen Gesundheitszustand des Vierbeiners. Doch keine Sorge: In der Regel wird der Arzt zunächst versuchen, Beschwerden zu lindern und Leiden zu heilen, ehe er Dir zu einer Euthanasie des Hundes rät. Dies geschieht normalerweise nur, wenn die Prognose mehr als schlecht ist und der Hund keinerlei Lebensqualität mehr hat, weil er zum Beispiel unerträgliche Schmerzen ertragen muss.

Euthanasie in der Tierarztpraxis

Den Hund in einer Tierarztpraxis einschläfern zu lassen, fällt den allermeisten Besitzern natürlich unglaublich schwer. Sie haben das Gefühl, sich zusammenreißen zu müssen und können Trauer nur selten zulassen. Tierärzte wissen jedoch um den Verlust, den Du in diesem Augenblick erleidest und haben für Tränen und Trauer daher vollstes Verständnis. Schließlich sind die meisten Tierärzte ebenfalls sehr tierlieb und ihnen fällt es auch schwer, ein Tier einzuschläfern.

Oftmals bieten Praxen für solche traurigen Anlässe sogar extra Termine an, damit Du mit Deiner Französischen Bulldogge keinesfalls im Wartezimmer sitzen musst, sondern bevorzugt behandelt wirst. Entweder liegen solche Termine außerhalb der Sprechzeiten, oder Du bist der letzte Besucher an diesem Tag.

Folgende Tipps können außerdem helfen, den Abschied in der Praxis etwas einfacher zu gestalten:

  • Lasse Dir vor dem eigentlichen Termin den Vorgang des Einschläferns genau erklären. Dies nimmt Dir Ängste und räumt auf mit falschen Vorstellungen.
  • Mache Dir bereits vorher Gedanken, was hinterher mit der toten Französischen Bulldogge geschehen soll. Soll sie in der Praxis verbleiben oder möchtest Du den Hund wieder mitnehmen?
  • Da die Euthanasie ein sehr emotionales Ereignis ist, solltest Du Dir für den Tag besser freinehmen.
  • Lass Dich von jemandem zu diesem Termin begleiten. Ein wenig Unterstützung und Trost können nicht schaden. Außerdem solltest Du aufgewühlt besser kein Auto fahren.
  • Frage nach einem separaten Raum für die Euthanasie, wo Dir mehr Zeit zum Abschiednehmen und Trauern gegeben wird.
  • Nimm ein Handtuch oder Laken mit, in das Du den Hund nach dem Einschläfern wickeln kannst. Du kannst ihn auch in seine Transportbox legen.
  • Zahle für den Eingriff im Vorfeld oder aber auch Rechnung. So brauchst Du Dir an diesem Tag keine Gedanken darum zu machen.

Kann meine Französische Bulldogge zu Hause eingeschläfert werden?

Ja. Gerne sind Tierärzte gegen einen Aufpreis bereit Hausbesuche zu machen und den Hund in den vertrauten vier Wänden einzuschläfern. Viele Halter bevorzugen diese Variante mittlerweile, da sie weniger stressvoll für den Vierbeiner ist und sich auch Herrchen und der Rest des Rudels zu Hause wohler fühlen.

Der Abschied findet im Kreise der Familie und in einer friedlichen, vertrauten Umgebung statt. Dies beruhigt die Französische Bulldogge und gibt ihr Sicherheit. Du kannst mit dem Hund reden, ihn während des Einschlafens halten oder ihn streicheln, ganz wie Du möchtest. Weinen ist natürlich ebenfalls erlaubt.
Der Tierarzt wird Dir nach dem Eingriff eine Bescheinigung über den Tod des Hundes ausstellen.


Wenn die Französische Bulldogge stirbt: Wie können Kinder vom toten Hund Abschied nehmen?

Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Seinen Kindern zu erklären, dass der Hund zu krank ist, um weiterhin glücklich zu leben oder dass er bereits gestorben ist, ist eine wirklich schwierige Aufgabe.

Je nach Alter des Kindes werden Tod und Endgültigkeit noch nicht recht verstanden und Verlust und Trauer über den geliebten Vierbeiner können enorm groß sein. Oftmals sind Kind und Hund gemeinsam aufgewachsen und der Vierbeiner ist mehr wie ein haariges Familienmitglied oder Freund, als ein simples Haustier.

Du solltest die Trauer der Kinder ernst nehmen und sie bei der Bewältigung unterstützen. Kleine Rituale können außerdem helfen, den Abschied zu erleichtern und zu verstehen, dass der Hund nicht mehr wiederkommt:

  • Erkläre ehrlich und genau, warum die Französische Bulldogge gestorben ist (Alter, Krankheit, Unfall etc.) und dass sie nun nicht mehr leiden muss bzw. an einem besseren Ort ist (Hundehimmel).
  • Kindern hilft es zu sehen, dass sie in ihrer Trauer nicht alleine sind und Dir als Erwachsener der Abschied ebenfalls schwerfällt.
  • Lass die Kinder den toten Hund ruhig noch einmal sehen, ehe er beerdigt oder eingeäschert wird. Dies macht die Endgültigkeit verständlicher.
  • Wenn Kinder den Wunsch äußern, bei der Euthanasie dabei zu sein, sollte dies je nach Alter ernsthaft in Betracht gezogen werden. Du als Elternteil kannst Deine Kinder am besten einschätzen und das Mitkommen erlauben oder lieber verbieten.
  • Zündet gemeinsam eine Kerze für die Bulldogge an oder stellt ein schönes Foto als Andenken auf.
  • Lass die Kinder aktiv an der Bestattung teilhaben. Sie könnten beispielsweise das Laken bemalen, in das der Hund gewickelt wird, einen Abschiedsbrief schreiben, einen Blumenkranz basteln, einen großen Stein als Grabstein aussuchen und beschriften usw.

Beerdigung und Andenken an die Französische Bulldogge

Darf ich meine Französische Bulldogge im eigenen Garten begraben?

Meine Französische Bulldogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meine Französische Bulldogge im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Ja, unter gewissen Auflagen dürfen Haustiere und somit auch Hunde im Garten begraben werden. Vorausgesetzt, es handelt sich bei dem Grundstück um Privatbesitz. Außerdem solltest Du Folgendes beachten:

  • Der Hund muss mindestens mit 50 cm Erde bedeckt werden.
  • Der Grabplatz muss Mindestabstände zu öffentlichen Plätzen und Wegen, sowie Nachbargrundstücken aufweisen.
  • Die Französische Bulldogge sollte in Material gewickelt werden, welches leicht verrottet.
  • Der Hund darf keinesfalls an einer meldepflichtigen Krankheit verstorben sein (z.B. Leptospirose).
  • Das Grundstück darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.

Die Auflagen können von Bundesland zu Bundesland verschieden sein. Informiere Dich darum vorher beim Veterinäramt oder einem Tierarzt über geltende Bestimmungen. Manchmal ist außerdem ein formloser Antrag bei der Behörde nötig, wenn Du Deinen Hund auf Privatbesitz beisetzen möchtest.


Alternative Tierfriedhof

Du hast alternativ die Möglichkeit, die Französische Bulldogge auf einem Tierfriedhof oder einem Tierfriedwald beisetzen zu lassen. Dabei hast Du in der Regel die Wahl zwischen einem Urnen- oder Sargbegräbnis.

Die Friedhofbetreiber oder ein Tierbestatter helfen Dir bei der Planung und Durchführung aller Formalitäten gerne weiter.

Beim Bestatter findest Du außerdem zahlreiche Dekorationsmöglichkeiten für den Grabplatz, wie Kreuze, Grabsteine, Blumenkränze, Laternen, Vasen und anderen Schmuck. So kannst Du die letzte Ruhestätte der Französischen Bulldogge ganz individuell gestalten.

Die Französische Bulldogge auf dem Tierfriedhof begraben.
Die Französische Bulldogge auf dem Tierfriedhof begraben.

Wenn die Französische Bulldogge eingeäschert wird

Wer sich zu einer Einäscherung seines Hundes entschließt, hat den Vorteil, sich nicht gleich entscheiden zu müssen, was mit den Überresten der Französischen Bulldogge geschehen soll. Du kannst die Asche beispielsweise an einem schönen Platz verstreuen, sie zu Hause aufbewahren oder später vergraben, wenn Du bereit dazu bist. Tierärzte bieten manchmal an, die Kremierung des Hundes zu übernehmen, Du kannst jedoch auch einen Tierbestatter dafür engagieren, der alles weiter in die Wege leitet.

Französische Bulldogge in Urne aufbewahren
Französische Bulldogge in Urne aufbewahren

Wer die Asche zu Hause aufbewahren möchte, muss mittlerweile keine traurige Urne mehr dafür aufstellen. Es gibt zahlreiche Behältnisse, die sich ganz dezent und unauffällig in die Dekoration einfügen und dem uneingeweihten Betrachter nicht sofort auf Anhieb verraten, dass es sich eigentlich um eine Urne handelt. Bilderrahmen mit Aschekasten beispielsweise oder bunt bemalte Urnen in Tierform.


Aus der verstorbenen Französischen Bulldogge wird ein Baum

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Eine einzigartige und schöne Idee dem verstorbenen Vierbeiner zu Gedenken sind die Baumurnen von urnabios.

Diese werden neben der Asche Deiner Französischen Bulldogge zusätzlich mit einem Baumsamen befüllt. Zerfällt die biologisch abbaubare Urne, so erhält der Samen aus dem Erdreich und der Hundeasche wichtige Nährstoffe, die ihn gedeihen und wachsen lassen.

Du kannst die Urne beispielsweise in Deinem Garten beisetzen und Dich so später jahrelang an dem entstehenden Baum erfreuen.

Dabei hast Du sogar die Wahl zwischen einer Reihe schöner Baumarten, welche Du im Onlineshop von urnabios.com findest. Eine bleibende und lebendige Erinnerung an den ehemals treuen Begleiter. Infos: Urnabios


Einzigartige Erinnerungsstücke an die Französische Bulldogge

Es fällt immer schwer, ein Haustier gehen zu lassen. Erst recht, wenn der Hund Dich wie ein Familienmitglied 10 Jahre und länger begleitet hat. Vielen fällt das Loslassen und Abschiednehmen darum sehr schwer und sie können mit dem Verlust nur schlecht umgehen. Um das Lebewohl ein klein wenig einfacher zu machen, kannst Du von Deiner verstorbenen Bulldogge einzigartige Erinnerungsstücke kreieren lassen, die Dich auch nach dem Tode des Vierbeiners noch lange Zeit begleiten werden.

Gedenkmedaillons:
Wurde die Französische Bulldogge eingeäschert, so kann ein kleiner Teil der Asche in ein Medaillon eingefüllt werden. Dabei handelt es sich entweder um klassische Medaillons zum Aufklappen, es gibt jedoch auch Anhänger in Pfoten-, Kreuz-, Engel- oder Tierform, welche sich befüllen lassen. So trägst Du auch nach dem schweren Verlust einen kleinen Teil Deines geliebten Vierbeiners immer ganz nah bei Dir.

Pfotenabdruck:
Nach dem Tod oder auch noch zu Lebzeiten des Vierbeiners wird seine Pfote in Ton oder eine andere Modelliermasse gedrückt und der entstandene Pfotenabdruck bei hohen Temperaturen gebrannt und haltbar gemacht. Wer möchte, kann zusätzlich noch den Namen des Tieres hinzufügen sowie sein Geburts- und Sterbedatum. Der Abdruck kann anschließend als individuelles Andenken zu Hause aufbewahrt werden.

Tierdiamant:
Eine Erinnerung für die Ewigkeit. Aus der Asche der Französischen Bulldogge wird im Labor ein synthetischer Diamant hergestellt. Dieser Prozess dauert sehr lange und ist ein recht kostspieliges Gedenken an den Hund. Der Rohdiamant wird anschließend nach Deinen Wünschen geschliffen und in ein Schmuckstück eingesetzt.

Schlüsselanhänger:
Diese Asche-Schlüsselanhänger haben eine kleine Kapsel, in die eine kleine Menge Hundeasche eingefüllt werden kann. Eine Alternative für all diejenigen, die ungern Schmuck tragen, aber trotzdem ein Andenken an den Vierbeiner bei sich tragen möchten.


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Wie alt ist Deine Französische Bulldogge (geworden)? Was kannst Du für ein langes Hundeleben empfehlen? Bitte hinterlasse einen Kommentar zum Lebensalter Deiner Französischen Bulldogge!

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Unsere geliebte Paula ist kurz vor ihrem 14. Geburtstag gestern an Krebs gestorben. Das in Worte zu fassen ist unmöglich. Liebe Paula ich danke dir von ganzem Herzen für die gemeinsame Zeit und hoffe dir geht es jetzt gut wo du bist.
    Meine Süße ich liebe und vermisse dich!

  2. Unsere Maja ging am 25 Januar völlig unerwartet im Alter von 4 Jahren von uns. Der Verlust hat so ein großes Loch in unsere Herzen gerissen. Sie war unser ein und alles und sie hatte uns genauso geliebt, wie wir sie. Es vergeht kein Tag an dem sie uns nicht fehlt. Mach es gute mein Mädchen und danke für die wunderbare,unvergessene Zeit. Du bist nicht weg gegangen, sondern nur vorraus. Einmal sehen wir uns wieder.

  3. Wir haben eine ehemalige Zuchthuendin in erbaermlichen Zustand adoptiert. Ich hatte sie nur knapp zwei Jahren, dann ist sie ploetzlich an Epilepsie erkrankt und innerhalb einer Woche in einem Anfall geblieben. Meine ueber alles geliebte kleine Abby, Du liegst seit 4 Jahren in meinem Garten begraben, neben Deinem und meinem geliebten Billy (Englische Bulldogge, die auch mit neuen Jahren zu mir kam). Ihr seid meine Seele und meine Liebe. Jeden Tage brennt ununterbrochen ein Licht fuer Euch, bis zu dem Tag wo wir uns wiedersehen. Alles Leid was Euch angetan wurde schmerzt mich noch immer, Ihr seid die wahren Engel und ein Geschenk fuer uns Menschen.

  4. Unser Rudi war nur 3 Jahre und 10 Monate alt. Auch wenn wir ihn nur 1 Jahr und 10 Monate bei uns hatten, fehlt er uns schrecklich. Wir hatten ihn aus zweiter Hand, da die Familie vor uns ihn nicht mehr wollte oder nicht mehr Zeit investieren konnte.
    Kurz nach dem wir ihn im Rudel aufgenommen haben, mussten wir leider feststellen das er sehr krank ist. 1/3 seiner Nieren waren kaputt. So jung und so krank. Leider half die Medizin zum Schluss kaum noch. Er war sehr dünn… sehr kraftlos. Wir haben ihn vor zwei Tagen gehen lassen und noch immer muss ich daran denken. Er fehlt mir so sehr obwohl er zum Schluss fast nur noch im Sessel gelegen hat. Der Gedanke das sein Körper im Garten in der Erde liegt macht mich so traurig. Es ist so ungerecht das er so früh gehen musste. Leider haben die Vorbesitzer nichts bemerkt bzw. wollten es nicht. Er hätte länger leben können. Mich tröstet nur der Gedanke, dass wir ihm noch fast 2 Jahre ein schönes Leben beschert haben.

    1. Liebe Steffi!

      Deine Zeilen zu lesen macht mich sehr traurig. Es ist so so wichtig, bei Kranheitsanzeichen frühzeitig zum Arzt zu gehen. Sehr schade, dass die Vorbesitzer dies scheinbar auf die leichte Schulter nahmen, und Ihr und Rudi schließlich die Leittragenden waren. 🙁

      Knapp 4 Jahre ist kein Alter für einen Hund, aber ich bin sicher, dass Rudi bei Dir noch eine wunderbare Zeit hatte, in der er umsorgt und geliebt wurde. Er hat dies bestimmt gewusst.

      Schön, dass er bei Euch im Garten jetzt ist. In der Nähe seines Rudels. So, wie es sich gehört. Diesen Ort hat er bestimmt sehr geliebt.

      Ich wünsche ganz viel Kraft und bin sicher, Ihr habt alle auch ganz viele tolle Erinnerungen an Rudi. Er bleibt unvergessen.

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa (Team FranzösischeBulldogge)

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