Französische Bulldogge Krankheiten


Französische Bulldoggen haben im Vergleich zu anderen Bulldoggen eine ziemlich robuste Gesundheit.

Noch vor einigen Jahrzehnten wurde die Lebenserwartung dieser beliebten Hunderasse mit 8 bis 10 Jahren angegeben.

Heute gehen Experten davon aus, dass die Hunde bei guter Pflege bis zu 13 Jahre alt werden können.

Um die Gesundheit seines vierbeinigen Freundes zu erhalten, sollte der Halter oder die Halterin aber auf einige Besonderheiten achten, die sich aus den körperlichen Merkmalen der französischen Bulldogge ergeben.

Darauf sollte der Halter französischer Bulldoggen achten

Typische Krankheiten Französische Bulldogge
Was sind typische Krankheiten bei der Französischen Bulldogge?

Die französische Bulldogge kann ihre Körpertemperatur nicht gut regulieren, da ihre Atmung durch das flache Gesicht beeinträchtigt ist.

Das vergleichsweise dünne Fell trägt zur mangelhaften Temperaturregelung bei. Wegen dieser Besonderheiten eigenen sich französische Bulldoggen auf keinen Fall für die Haltung im Freien.

Sie brauchen immer Schutz und dürfen niemals extremen Temperaturen ausgesetzt werden. Durch sommerliche Hitze ist diese Rasse besonders gefährdet.

Der Halter muss immer für einen schattigen Platz und Zugang zu frischem Wasser sorgen. Körperliche Anstrengungen sollten bei Hitze unbedingt vermieden werden. Ein Bad im See kommt für französische Bulldoggen nicht in Frage.

Hautfalten sorgfältig pflegen

häufige Infektionen bei der Französischen Bulldogge
Achte auf die Reinigung der Hautfalten damit sich darin keine Infektionen bilden!

Die tiefen Hautfalten unter den Augen neigen zu Infektionen und müssen darum stets trocken gehalten werden.

Auf die regelmäßige Reinigung der Falten muss der Halter penibel achten. Mitunter leiden französische Bulldoggen an dieser kritischen Hautpartie unter hartnäckigen Infektionen.

In besonders schwierigen Fällen kann die operative Entfernung der Hautfalten erforderlich werden.

Probleme bei der Zucht

Mitunter gibt es bei der Zucht französischer Bulldoggen Probleme, die ebenfalls mit dem Körperbau dieser Rasse im Zusammenhang stehen.

Nicht alle Rüden sind in der Lage auf natürliche Weise zu zeugen, sodass zur Zucht manchmal auf künstliche Besamung zurückgegriffen werden muss.

Oft verhindern die großen Köpfe der Welpen eine normale Geburt und die Welpen müssen mit Kaiserschnitt geholt werden.

Von den folgenden Erkrankungen sind französische Bulldoggen relativ häufig betroffen

Was sind typische Französische Bulldogge Erbkrankheiten?
Was sind typische Französische Bulldogge Erbkrankheiten?

Von-Willebrand-Disease

Erbkrankheiten Französische Bulldogge
Was sind typische Erbkrankheiten der Französische Bulldogge?

Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich eine erblich bedingte Gerinnungsstörung des Blutes, die bei verschiedenen Hunderassen beobachtet wird.

Männliche und weibliche Tiere sind etwa gleich häufig betroffen. Tiere, bei denen die von-Willebrand-Krankheit diagnostiziert wurde, sollten unbedingt von der Zucht ausgeschlossen werden.

Zu den Symptomen, die auf das Vorliegen dieser Krankheit hindeuten gehören:

  • Zahnfleischbluten
  • Nasenbluten
  • Blut im Urin

Die Krankheit ist nicht heilbar. Muss ein Hund, der von-Willebrand-Krankheit betroffen ist, operiert werden, wird vor dem Eingriff die Blutungsneigung medikamentös herabgesetzt. Bei starken Blutverlusten können Blut- oder Plasmatransfusionen erforderlich werden.

Schilddrüsenerkrankungen

Erkrankungen der Schilddrüse kommen bei französischen Bulldoggen relativ häufig vor.

Sie sind auch eine der Ursachen für verschiedenartige Hauterkrankungen und Hautallergien. Besonders häufig werden beobachtet:

  • obsessives Fußlecken
  • digitale Zysten

Französische Bulldoggen, die zur Zucht eingesetzt werden sollen, müssen zuvor unbedingt auf das Vorliegen von Schilddrüsenerkrankungen getestet werden.

Brachyzephalie

Die Brachyzephalie ist eine angeborene Deformation des Schädels. Der Kopf ist stark verkürzt und wirkt sehr rund. Die betroffenen Hunde haben infolge der verkürzten oberen Luftwege große Probleme beim Atmen.

Die Regulation der Körpertemperatur ist stark beeinträchtigt. Es treten Veränderungen an der Nasenmuschel, am Gaumensegel und am Kehlkopf auf. Durch chirurgische Eingriffe wird versucht, den Tieren das Atmen zu erleichtern.

Da die Brachyzephalie teilweise durch die Zucht bedingt ist, fordert der Gesetzgeber Änderungen der Zuchtstandards, um die weitere Verkürzung der Gesichtsknochen zu vermeiden. Extreme Fälle von Brachyzephalie werden als Qualzucht eingestuft.

Achondroplasie

Diese Krankheit hat Auswirkungen auf das Wachstum des Skeletts. Sie ist ebenfalls genetisch bedingt und ist bei allen Säugetieren zu beobachten.

Sie wird durch eine Mutation verursacht. Bei den Betroffenen verknöchert die Wachstumszone zu frühzeitig.

Dadurch wird das Längenwachstum der Knochen eingeschränkt. Die französische Bulldoge mit Achondroplasie erreicht nicht die für die Rasse übliche Größe und wirkt disproportioniert, weil die Beine sehr kurz sind. Eine Therapie ist nicht möglich.

Eine Hausapotheke für die schnelle Erstversorgung

Erste Hilfe Set Französiche Bulldogge
Erste Hilfe Set Französiche Bulldogge

Wem die Gesundheit seiner französischen Bulldogge am Herzen liegt, richtet sich rechtzeitig eine kleine Hausapotheke ein, um im Notfall schnell helfen zu können.

Die erforderlichen Dinge lassen sich beim Tierarzt oder über das Internet beschaffen.

Nützlich für die Erste Hilfe sind:

  • Verbandsmaterial (Mullbinden, sterile Tupfer, Polstermaterial, um Gliedmaßen zu schienen)
  • Verbandschere mit abgerundeter Spitze
  • Wundbalsam zur Desinfektion
  • Wundsalbe
  • Zeckenzange und Pinzette
  • Fieberthermometer (am besten Digitalthermometer mit biegsamer Spitze)
  • Präparat gegen Durchfall

Es ist praktisch, wenn die Telefonnummer des Tierarztes und des Tierärztlichen Notdienstes an der Tür der Hausapotheke angebracht werden.

Der Inhalt der Hausapotheke muss regelmäßig kontrolliert und überlagerte Dinge müssen ausgetauscht werden.

Die Batterien des digitalen Fieberthermometers müssen ebenfalls kontrolliert werden. Wird die Hausapotheke in einem Koffer eingerichtet, kann sie gleichzeitig als Reiseapotheke dienen. Dann sollte sie zusätzlich ein wenig Diätfutter enthalten.

Immer mehr Hundehalter setzen auch bei der Behandlung der Vierbeiner auf homöopathische Mittel. Eine Grundausstattung mit verschiedenen Globuli, die bei häufig auftretenden Beschwerden eingesetzt werden können, gibt es einzeln oder als Set in einer praktischen Tasche zu kaufen. Ein großer Vorteil der homöopathischen Mittel besteht darin, dass sie praktisch unbegrenzt haltbar sind.

In der Hausapotheke könnte auch ein kleines Notizbuch aufbewahrt werden, in dem alle Erkrankungen notiert werden. So kann der Halter jederzeit schnell Auskunft geben, mit welchen Medikamenten und von wem der Hund behandelt wurde.

So überprüfst Du, ob Deine Französische Bulldogge gesund ist:

Ist meine Französische Bulldogge krank?
Ist meine Französische Bulldogge krank? Das erkennst Du selbst warhscheinlich am besten, da Du Deinen French Bulldog am besten kennst.

Es ist wichtig, sich auf den Notfall einzurichten, aber noch wichtiger ist es, alles dafür zu tun, dass der Vierbeiner möglichst gesund bleibt. Folgende Dinge könnten auf eine Erkrankung hinweisen:

  • Veränderungen im Appetit
  • Veränderungen am Fell
  • Schleimhaut wirkt nicht rosig und feucht
  • Verklebte Augen
  • Schnelle Ermüdung
  • Unangenehmer Geruch
  • Veränderungen beim Absetzen von Kot und Urin
  • Durchfall, Erbrechen
  • Veränderte Körpertemperatur, normal sind etwa 38 °C
  • Veränderte Atemfrequenz (normal sind 15 bis 40 Atemzüge pro Minute
  • Puls sollte zwischen 70 und 120 pro Minute liegen
  • Ausfluss aus Ohren, Nase, Mund, Scheide, After, Vorhaut

Es ist vorteilhaft, diese Punkte regelmäßig zu kontrollieren. So kannst Du den Puls zählen, Fieber messen und das Zählen der Atemfrequenz in aller Ruhe üben (beim gesunden Bully im Ruhezustand) und lernst, den Gesundheitszustand Deines Tieres sicher zu beurteilen.

Wann wird es Zeit, zum Arzt zu gehen?

Manchmal ist es mehr als offensichtlich, dass der Hund die Hilfe eines Arztes benötigt. Wenn er hohes Fieber hat, eine Verletzung oder tiefe Wunde aufweist, er humpelt, sich viel kratzt, Durchfall hat, ein Zahn fehlt usw. Auch bei offensichtlichen Schmerzen oder Schonhaltungen solltest Du nicht lange warten. Je schneller der Hund Hilfe bekommt, umso eher ist auch alles ausgestanden und Dein Bully wieder fit und munter.

Gehe auch immer gleich zum Arzt, wenn Du unsicher bist. Hast Du mit einer Erkrankung noch keinerlei Erfahrung gesammelt, sollte immer der Tierarzt entscheiden, wie vorzugehen ist. Ein Anruf in der Praxis gibt dabei schnell Auschluss, ob Du mit dem Hund vorbeikommen solltest oder noch einen Tag abwarten kannst.

Hunde haben leider die sehr dumme Angewohnheit erst sehr spät zu zeigen,wenn sie krank sind oder sich unwohl fühlen. Darum ist eine gute Beobachtungsgabe seitens des Besitzers sehr wichtig. Durch das enge Zusammenleben mit Hund wirst Du sicherlich schnell merken, wenn etwas nicht stimmt.


Wie kann ich meiner Bulldogge helfen, wenn sie Durchfall hat?

In vielen Fällen ist Durchfall nicht sonderlich besorgniserregend. So schnell wie es angefangen hat, so schnell ist der Spuk oft auch wieder beendet. Hat Dein Hund also nur einmalig breiigen oder flüssigen Durchfall, ist dies meist nicht alarmierend. In solch einem Fall solltest Du als Erstmaßnahme dem Vierbeiner das Futter entziehen. Also rund 24 Stunden nichts füttern.

Wasser muss hingegen unbedingt rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Viel saufen ist bei Durchfall extrem wichtig. Ansonsten kann es zu einer gefährlichen Austrocknung kommen. Insbesondere Welpen sind bei Durchfall schnell dehydriert.

Ungefährliche Ursachen von Durchfall beim Hund umfassen:

  • Futterumstellung
  • Zu schnelles Fressen
  • Futter war zu kalt (offene Dose aus dem Kühlschrank / aufgetautes BARF-Futter)
  • Stress
  • Sehr fetthaltiges Futter
  • Der Hund ist sehr sensibel

Auf die leichte Schulter solltest Du Durchfall beim Hund aber nicht nehmen. Dieser kann ein Symptom für viele andere Erkrankungen sein. Dazu zählen:

  • Infektionskrankheiten, wie Staupe und Co.
  • Magen- und Darmerkrankungen verschiedenster Art
  • Parasiten
  • Vergiftungen
  • Diverse Allergien

Hat Deine Bulldogge Durchfall und trinkt nur wenig, so biete etwas leichte und ungesalzene Hühnerbrühe an. Viele Hunde langen dann doch gerne zu und saufen genug. Ansonsten musst Du beim Tierarzt um Hilfe fragen. Dieser kann einer drohenden oder bereits bestehenden Austrocknung mit Infusionen gegensteuern.

Nach 1 bis 2 Tagen kannst Du nun langsam wieder anfangen, den Fressnapf zu füllen. Fange mit Schonkost an, um den Verdauungstrakt zu schonen. Dazu eignet sich gut gekochter Reis hervorragend. Peppe den Reis mit etwas Hühnchenbrust auf, das sorgt für Geschmack. Auch Kartoffeln oder Möhren können gekocht hinzugefügt werden.
Achte anschließend auf die nächsten Ausscheidungen Deines Frenchies. Kommt der Durchfall wieder? Dann heißt es ab zum Tierarzt. Gleiches gilt ebenfalls, wenn:

  • Die Ausscheidungen sehr wässrig sind
  • Beim Durchfall auch Würmer oder Wurmsegmente ausgeschiedenen werden
  • Du Blut im Kot siehst
  • Es Schleimbeimengungen gibt
  • Der Hund nicht ausreichend trinkt
  • Deine Bulldogge den Kot gar nicht mehr halten kann und unkontrolliert absetzt
  • Obwohl kein Kot mehr kommt, drückt der Vierbeiner immer noch

Was tun, wenn mein Hund erbricht?

Ebenso wie bei Durchfall, muss Erbrechen nicht immer gleich eine schlimme Ursache haben. So gibt es eine ganze Reihe von harmloses Ursachen für dieses Krankheitssymptom:

  • Welpen erbrechen ihr Futter und fressen es anschließend wieder auf.
  • Der Hund hat großen Hunger und erbricht gelbliche Gallenflüssigkeit.
  • Nachdem Vierbeiner Gras gefressen haben, müssen sie sich häufig übergeben (siehe unten).
  • Kaltes Dosenfutter aus dem Kühlschrank oder unzureichend aufgetautes BARF-Futter.
  • Schlingt der Hund zu hastig, kann es ebenfalls zu Erbrechen kommen.

Manchmal kann es also helfen, einige Vorkehrungen zu treffen, um das Übergeben zu verhindern. Frisst Dein Hund häufiger mal Gras oder Blätter, um Brechreiz auszulösen, hat er vermutlich großen Hunger. Die Abstände zwischen den Mahlzeiten sind zu groß und sollten verkleinert werden. Achte auf gut temperiertes Futter. Raumtemperatur oder leicht warm ist ideal.

Hast Du einen Gierschlund zu Hause, kann ein spezieller Fressnapf Abhilfe schaffen. Diese sind speziell geformt, erschweren und verlangsamen somit die Nahrungsaufnahme.

Natürlich ist Erbrechen aber nicht immer harmlos. Es kann durchaus auch ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken.

  • Vergiftung
  • Tumore
  • Fremdkörper sitzt fest
  • Stress
  • Entzündungen des Magen-Darm-Traktes
  • Infektionskrankheiten
  • Vergiftung

Da es für den Laien oft schwer zu erkennen ist, ob das Übergeben nun harmlos ist oder nicht, hier einige Hinweise, wann es besser wäre, einen Tierarzt aufzusuchen:

  • Dein Hund übergibt sich nicht nur einmalig, sondern mehrmals am Tag.
  • Er übergibt sich seit zwei Tagen immer mal wieder.
  • Es wird immer wieder gewürgt, aber Dein Hund muss sich nicht übergeben (Fremdkörper!)
  • Würmer werden hervorgewürgt (sehr starker Parasitenbefall liegt hier vor)
  • Es findet sich Blut im Erbrochenen.
  • Du vermutest, es könnte sich um eine Vergiftung handeln.
  • Du hörst rasselnde Atemgeräusche.
  • Deine Bulldogge hat scheinbar Atemprobleme oder sogar schon Atemnot.

Woran erkenne ich eine Ohrentzündung beim Hund?

Die putzigen Fledermausohren der Französichen Bulldogge sind normalerweise gut belüftet. Dies verringert etwas die Chancen, dass es zu einer unangenehmen Ohrentzündung kommt. Dennoch macht diese schmerzhafte Erkrankung auch vor den Bullys nicht immer halt.

Normalerweise lässt sich aber sehr schnell erkennen, wenn etwas mit den Lauschern nicht stimmen sollte. Es gibt eingie sehr deutliche Hinweise:

  • Häufiges Kratzen am Kopf/den Ohren
  • Der Kopf wird leicht schief gehalten
  • Die Bulldogge schüttelt immer wieder den Kopf
  • Die Ohren riechen streng
  • Du siehst Rötungen oder Schwellungen
  • Es können auch Wunden im Ohr sein, die sich leicht entzünden können. Oftmals sind diese  Verletzungen sogar selbst erst durch das viele Kratzen entstanden.
  • Der Hund hat Gleichgewichts- und Koordinationsschwierigkeiten
  • Er lässt sich nicht mehr an den Ohren oder am Kopf anfassen und ist berührungsempfindlich oder zeigt sogar Anzeichen von Schmerzen (Fiepen / Aufjaulen)
  • Du siehst krümelige Ablagerungen im Ohr oder es hat sich sehr viel Ohrenschmalz gebildet

Es ist wichtig, Ohrentzündungen schnell zu behandleln, denn diese können äußerst schmerzvoll sein und den Hund in seiner Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Manchmal sind Parasiten die Ursache für die lästigen Schmerzen, aber es kommen auch Bakterien und Pilze infrage, die es sich im feucht-warmen Klima der Ohren gemütlich machen. Zudem können Sekundärprobleme hinzukommen. Kratzt sich Dein Hund oft an den Ohren und diese Wunden entzünden sich, so wird aus einem kleinen Problem schnell ein riesiges.

Gehört Deine Französiche Bulldogge zu den Hunden, die vermehrt Ohrenschmalz produzieren, so solltest Du die Lauscher regelmäßig reinigen (siehe Pflege). Ansonsten können sich Keime oft mühlelos ausbreiten und finden einen perfekten Nährboden.

Versuche am besten erst gar nicht, eine Ohrentzündung selbst zu behandeln. Diese Erkrankung gehört immer in die Hände eines Profis. Dieser wird zunächst die genaue Ursache für die Entzündung herausfinden und dementsprechend eine Therapie einleiten. Oftmals wird zunächst das Ohr gründlich gereinigt und desinfiziert. Anschließend kommt es zur medikamentösen Behandlung, die Du gegebenenfalls noch zu Hause eine Zeit lang wirst fortsetzen müssen.

Hat Dein Bully Milben im Ohr sitzen, wird natürlich gegen die Parasiten vorgegangen. Auch ein Antibiotikum kann notwenig sein, wenn bereits Sekundärinfektionen vorliegen. Bei besonders starkem Juckreiz kann Kortison vorübergehend Erleichterung verschaffen, bis das Problem aus der Welt geschafft wurde.

Was hilft vorbeugend?

Begutachte einfach täglich kurz die putzigen Fledermausohren und reinige diese nach Bedarf gründlich mit einem sauberen und angefeuchteten Tuch. Achte darauf, für jedes Ohr einen eigenen Lappen zu benutzen, damit es nicht zur versehentlichen Übertragung von Keimen kommt.
Trockne die Ohren nach der Reinigung immer gut ab und achte auch nach einem Spaziergang im Regen oder Schnee auf trockene Öhrchen. Selbiges gilt natürlich ebenso nach einem Bad.


Vergiftungen beim Hund erkennen und richtig handeln

Eine Vergiftung ist immer ein dringender Notfall. Hier solltest Du nicht lange herumdoktern, sondern Deinen Vierbeiner immer umgehend in die nächstgelegene Praxis bringen. Schnell kann es passieren, dass es lebensbedrohlich wird und somit zählt oft jede Minute.

Vielleicht hast Du gesehen, wie Dein Hund etwas Ungeeignetes herunter geschlungen hat? Vielleicht vermutest Du eine Vergiftung aber auch nur. Hier einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass sich Dein Hund vergiftet hat:

  • Starke (Bauch-) Krämpfe
  • Zittern
  • Würgen und/oder Erbrechen
  • Im Blut sind Spuren von Blut zu finden
  • Auch im Urin kannst Du evtl. Blutbeimengungen sehen
  • Der Hund hat Untertemperatur (Mehr zur Normaltemperatur beim Hund weiter unten)
  • Beschleunigter Puls
  • Vermehrtes Hecheln
  • Atemnot / Atemgeräusche
  • Starkes Speicheln
  • Schleimhäute sind extrem blass oder sogar schon weiß (Notfall! Kreislaufversagen droht)
  • Der Hund ist bewusstlos

Natürlich kann sich Dein Vierbeiner durch einen Giftköder in Gefahr bringen, doch nicht immer sind sie Auslöser für eine gefährliche Vergiftung. Es lauern auch daheim viele Gefahren in Form von Medikamenten, Düngern, Putzmitteln oder ungeeigneten Lebensmitteln. Um nur einige zu nennen. Solche Substanzen müssen immer außerhalb der Reichweite von Vierbeinern (und natürlich auch kleinen Zweibeinern) aufbewahrt werden.

Vorbeugend kannst Du mit der Französischen Bulldogge schon früh trainieren, dass sie ohne Deine Zustimmung nichts aber auch gar nichts fressen darf. Nicht mal den eigenen Napf darf sie ohne eine Erlaubnis leerputzen. Gibt ein Kommando, egal ob es die tägliche Futterration oder ein Leckerchen ist.

Auch das Kommando „Aus“ kann im Zweifelsfall lebensrettend sein. Ertönt dieser Befehl, sollte der Hund sofort von allem ablassen, was sich gerade in seinem Maul befindet. Sei darum bei der Erziehung und Ausbildung des Vierbeiners besonders gründlich.

Ich glaube mein Hund ist vergiftet – Was mache ich jetzt?

  • Verfalle nicht in Panik und bleibe ruhig.
  • Halte den Hund warm und bringe ihn auf schnellstem Wege in eine Tierarztpraxis.
  • Geschieht solch ein Notfall außerhalb der Sprechzeiten, fahre in eine Tierklinik. Diese sind meist 24 Stunden lang geöffnet. Alternativ kannst Du den tierärztlichen Notdienst anrufen, um einen Tierarzt in Deiner Nähe ausfindig zu machen.
  • Nimm etwas von dem mit, was Dein Hund gefressen hat (falls möglich). Trage beim Sammeln der Probe Handschuhe oder verwende einen Kotbeutel zur Aufnahme.
  • Weißt Du nicht, was Dein Hund gefressen hat, so kannst Du alternativ eine Kotprobe mitnehmen oder sammel etwas Erbrochenens auf. Im tierärztlichen Labor wird dann versucht, das Gift ausfindig zu machen.
  • Bei oral aufgenommenen Giften kann Aktivkohle verabreicht werden., Dazu solltest Du jedoch die Dosierung kennen. Sie ist je nach Größe und Gewicht des Hundes unterschiedlich. Frage den Tierarzt nach der Verabreichung und notiere dies in der Notfallapotheke für Deinen Hund.
  • Erbricht sich Dein Hund ist dies okay, allerdings solltest Du Erbrechen niemals bewusst herbeiführen. Je nach Gift kann dies die Situation noch mehr verschlimmern.
  • Da sich einige Hunde übergeben müssen, solltest Du niemals eine Maulschlinge umlegen.

Ab wann hat meine Bulldogge Fieber?

Dies kommt darauf an, ob wir von einem Welpen sprechen oder einem erwachsenen Hund. Denn Welpen haben eine leicht erhöhte Normaltemperatur von rund 39.5 °C. Erwachsene Französiche Bulldogge haben jedoch ebenfalls nicht alle eine einheitliche Temperatur, sondern der Normalwert kann hier auch von Exemplar zu Exemplar unterschiedlich ausfallen. So liegt die Normaltemperatur in einem Bereich zwischen 37,5 und 39°C. 

Der Tierarzt spricht bei Temperaturen zwischen 39 und 40°C von leichtem Fieber. Dies ist oftmals nicht bedenklich und klingt meist schnell wieder ab. Viele Hunde haben sogar nach großer körperlicher Anstrengung vorübergehend eine erhöhte Temperatur, die sich aber in der Ruhe wieder rasch auf ein normales Niveau absenkt.

Ab 40°C solltest Du allerdings in Alarmbereitschaft gehen. Jetzt hat Dein Bully richtiges Fieber. Häufig wird nun durch bloßes Berühren und Streicheln festgestellt, dass sich der Hund warm anfühlt und die meisten Hunde zeigen nun auch, dass es ihnen icht gut geht. Tiere wirken jetzt müde und abgeschlagen, trinken manchmal vermehrt, hecheln viel und haben heiße Ohren.

Klettert das Quecksilber schließlich auf 41°C wird es langsam kritisch. Bleibt der Wert längere Zeit so hoch, kann dies ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Steigt die Temperatur noch weiter an ist es lebensbedrohlich. Ab 42°C gehen die Proteine im Körper kaputt und können auch nicht wieder repariert oder erneuert werden. Dieses Verklumpen der Eiweiße kann den Tod des Hundes zur Folge haben.

Bestenfalls kontaktierst Du darum einen Tierarzt bereits, wenn das Thermometer 40°C oder mehr anzeigt. So bist Du auf der sicheren Seite und kannst dem Rat des Veterinärs folgen, wenn sich der Zustand verschlechtern sollte.

Nicht immer ist Fieber nämlich schlecht. Es ist hingegen eine Immunantwort auf einen Eindringling, der so schneller vernichtet und unschädlich gemacht werden soll. Gesenkt werden sollte es darum nur auf Anraten des Arztes, wenn es schon lange anhält, sehr hoch ist oder es dem Vierbeiner dabei deutlich schlecht geht.
Achte auch hier weider auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme!

Fieber messen beim Hund – So gehts!

Trainiere mit Deinem Hund schon früh die Prozedur des Fiebermessens. So bleibt er später im Ernstfall entspannt und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Außerdem ist es ohnehin notwendig, hin und wieder im Ruhezustand bei seinem Vierbeiner Fieber zu messen, denn schließlich will die Normaltemperatur ermittelt werden. Dies ist wichtig, denn einem Hund mit einer Ruhetemperatur von 37,5°C geht es bei 39°C oftmals schon richtig schlecht und dieser hat Fieber, wohingegen ein Vierbeiner mit einer Normaltemperatur von 39°C noch topfit und quietschfiedel ist.

Verwende ein Thermometer mit einer flexiblen Spitze. Du kannst Einmalhüllen verwenden, um Dir das Reinigen und Desinfizieren zu ersparen.

Hält Dein Hund nicht still, binde ihn an oder lasse Dir von einer weiteren Person helfen. Schnappt Dein Frenchie gern zu, lege ihm eine Maulschlinge um.

Fette das Thermometer leicht ein oder befeuchte es alternativ mit etwas Wasser. Halte den Rutenansatz gut fest und führe das Thermometer ein. Warte auf den Signalton und lies die Temperatur ab. Ab 40°C solltest Du in der Tierarztpraxis anrufen und deren Anweisungen befolgen.


Krankheiten erst gar nicht entstehen lassen

Damit die Französiche Bulldogge eingesundes und unbeschwertes Leben bei Dir führen darf, kannst Du einiges unternehmen.

  • Kaufe einen Welpen immer bei einem seriösen Züchter. Seine Zuchttiere müssen die Zuchttauglichkeitsprüfung ablegen und dafür bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen erfüllen. So sind die Chancen größer, dass Dein Welpe frei von Erbkrankheiten oder typischen Rassekrankheiten ist.
  • Suche Deinen Hund regelmäßig nach Parasiten ab. Zecken sollten umgehend entfernt werden und auch anderen Plagegeistern ist mit Wurmkuren oder Spot-Ons schnell beizukommen. Parasiten sind zwar in der Regel nicht sonderlich gefährlich, können unbehandelt aber dennoch zu Krankheiten führen, den Hund schwächen oder ihn im Extremfall gar töten.
  • Impfungen beugen schwerwiegenden Krankheiten vor. Schließe darum die Grundimmunisierung des Welpen gewissenhaft ab und sorge für Auffrischungen in den empfohlenen Intervallen. Frage einen Tierarzt um Rat, ob neben den Core-Impfungen auch noch zusätzliche Injektionen für Deinen Frenchie infrage kommen (je nach Risikogruppe).
  • Pflege Deine Bulldogge und zwar ganzheitlich. Es gehört mehr zur Pflege, als ein schönes glänzendes Fell. Achte auf Augen, Ohren, Pfoten und vor allem auch Maul und Zähne. Bei den Beautybehandlungen kannst Du zudem auf erste Krankheitsanzeichen und Verletzungen achten. Beulen unter der Haut könnten beispielsweise auf Krebs hindeuten.
  • Alte Hunde sind schnell auch gesundheitlich beeinträchtigt. Sie haben Alterswehwehchen und stecken Krankheiten nicht mehr so gut weg, wie ihre jungen Rassevertreter. Eine Seniorensprechstunde beim Tierarzt achtet auf diese Alterserscheinungen und erste Krankheitssymptome, die vor allem bei älteren Hunden auftreten. Wird früh gegengesteuert, können Beschwerden abgemildert und verzögert werden.
  • Du sammelst sowieso jeden Tag die Kothäufchen Deiner Bulldogge ein, dabei kannst Du gleich auch auf Veränderungen achten. Denn die Ausscheidungen verraten oft viel über den aktuellen Gesundheitszustand. Dies gilt nicht nur für Kot, sondern auch Urin. Ist dieser auffällig gefärbt, der Hund setzt sehr viel oder nur sehr wenig ab, hat dabei Schmerzen usw. sind dies alles Warnzeichen.

Checkliste für ein gesundes Hundeleben!

  • Kauf nur beim seriösen Züchter
  • Sorge für eine gesunde Ernährung
  • Übergewicht gar nicht erst entstehen lassen
  • Leckerchen nur sparsam einsetzen
  • Verfüttere keine Tischreste oder anderweitige ungeeignete Lebensmittel
  • Bringe giftige Substanzen (auch Pflanzen!) außer Reichweite des Hundes
  • Trinkwasser sollte immer sauber und frisch sein und 24 Stunden zur verfügung stehen
  • Laste Deinen Bully ausrteichend körperlich und geistig aus
  • Vermeide zu starke Hitze im Sommer
  • Pflege die Hautfalten
  • Eine gute Erziehung sorgt für mehr Sicherheit (Abrufbarkeit verhindert u.U. Unfälle, Kommando „Aus “ schützt vor Giftködern usw.)
  • Sorge dafür, dass Dein Hund frei von Parasiten ist
  • Beuge Krankheiten mit Impfungen vor
  • Lasse Zahnprobleme erst gar nicht entstehen. Verwende Zahnbürste und Zahnpasta oder biete Kauartikel an. So hälst Du Zahnstein und Co fern und damit auch Sekundärerkrankungen der Organe in Schach.
  • Achte bei der Pflege von Kopf bis Pfote immer auch auf erste Krankheitsanzeichen
  • Pflege alle Accessoires Deines Franzosen. Dazu gehören auch Transportbox, Leine, Näpfe, Bürsten, Spielzeug und Co.
  • Halte Deinen Hund niemals im Zwinger, sondern immer mit Familienanschluss und ganz viel Liebe
  • Sorge für ein artgerechtes und sicheres Zuhause
  • Gehe immer zeitnah zum Tierarzt!
  • Besuche einen Kurs zur Ersten Hilfe am Hund und kaufe ein gutes Buch zum Thema

 

Welche Krankheiten hatte Deine Französische Bulldogge? Bitte hinterlasse einen Kommentar und erzähle von Deinen Erfahrungen!

Dieser Beitrag hat 105 Kommentare

  1. Christina Beyer

    Elli
    Hallo,Hallo,
    meine Elli ist 15 Monate alt,ist eine Blue Pied Hündin und ichhabe sie mit 11 Monaten Kastrieren lassen. Der Chirurg ( unser Tierarzt ) hat auch die Naseneingänge gleich mit erweitert.Es geht ihr super ,sie tobt mit anderen Hunden und pöbelt alle an die an unserem Zaun vorbeikommen. Ich füttere in der pfanne mit einem Teelöffel Olivenöl gedünstetes,zuvor aufgetautes, Rind-Huhn gewolftfutter,es kommen dazu von Fa. Josera, Premium Kids eine kleine Handvoll dazu. 2 mal am Tag .Zum Frühstück verlangt sie 1/2 Avokado. Sie ist ein tolles Mädchen und darf auc hohne Leine beim Gassi gehen .Ich hoffe ich habe alles bis jetzt rictig gemacht.
    Christina

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Christina!

      Klasse, dass es Ihrer jungen Blue Pied Hündin so toll geht und Sie sich so liebevoll kümmern! Das Laufen ohne Leine ist ein Privileg und spricht für einen gut erzogenen Hund. Top! Aber ob das Pöbeln am Gartenzaun nicht vielleicht später zum Problem wird, wenn es nicht unterbunden wird?

      Vorsicht bitte mit den Avocados! Soweit ich informiert bin, sind Avocados für die Hundeernährung nicht geeignet, da sie für die Vierbeiner giftig sind. Also besser weglassen!

      Alles Liebe und weiterhin viel Freude mit Ihrer Hündin,
      Vanessa

  2. Camponovo

    Mein French Bully hatte eine schwere OP am Ohr machen müssen.
    Das andere Ohr hat auch schon Eiter und man hat mir gesagt man darf das 2. Ohr nicht operieren wegen Koordination vom Hund.
    Er muss jetzt Schmerzmittel nehmen, Antibiotika und Augentropfen wei das Aug geht nicht mehr richtig zu wegen OP. Ist das Warhr, dass man das 2. Ohr nicht operieren darf?
    Wäre froh fpr eine Antwort. Danke

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Camponovo!

      Was genau wurde denn am Ohr gemacht? Darf das andere Ohr nur temporär nicht operiert werden oder überhaupt nicht? Im Zweifelsfall würde ich eine Zweitmeinung einholen oder bei Ihrem jetzigen Tierarzt noch einmal genauer nachfragen. Vielleicht geht die Infektion im unoperierten Ohr ja mithilfe des Antibiotikums weg.

      Wir drücken Daumen und Pfoten für eine schnelle Genesung,
      Vanessa

  3. Suzana

    Hallo ihr lieben , mein bully ist 8 Jahre alt. Er ist allergisch auf alles. Bei ihm hilft nur Futter von Select Gold/Reines Pferdefleisch oder Pferd mit tapioka. Dazu trocken Futter Select Gold Pferd mit tapioka. Einmal wöchentlich Atopika tabletten. Wirkt wunderbar gegen kratzen, schlecken, Juckreiz , rote Flecken, Fell Ausfall . Als erste Hilfe wirkt sofort gegen kratzen usw Kreme Dermamycin. Als Hundeshampoo empfehle ich nur Allermyl von Virbac. Und wenn ihr rote Flecken und Juckreiz vermeiden wollen, schlafbett auf keinen Fall aus dem Stoff . Kunstleder oder Leder. Mein bully ist echt starker Allergiker aber das hier alles hilft und er hat endlich schönes Leben . Liebe Grüße Suzana

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Suzana!

      Vielen lieben Dank für die hilfreichen Tipps. Vielleicht erleichtert dies das Leben von einigen anderen Bullys auch. 🙂

      Schön, dass es Ihrem Rüden damit so gut geht.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Jennifer

      Heej suzana mein Tyson hat leider die selben Probleme er ist jetzt 5 Jahre als aber seit 4 Jahren gehen wir permanent zum TA mit ihm aber leider heißt es nur bezahlen aber es passiert nichts die selben Probleme tauschen jedes mal wieder auf könnte ich dir eventuell paar Fotos schicken das du mal siehst ob dir sowas bekannt vor kommt ich danke dir lg:)

      1. FranzoesischeBulldogge.de

        Hallo Jennifer!

        Ich hoffe Suzana sieht Deine Nachricht und Du bekommst noch ein paar hilfreiche Informationen von ihr. Hast Du ihre obigen Tipps denn schon einmal ausprobiert? vielleicht wäre es gut auch einmal den Tierarzt zu wechseln, falls Ihr in all den Jahren immer beim selben Doc wart. Eine Zweitmeinung kann nie schaden, vor allem, wenn die Probleme schon so lange bestehen.

        Ich hoffe, Dein Tyson bekommt bald Linderung und es geht bergauf.
        Beste Grüße,
        Vanessa

    3. Gabriele Otten

      Hallo,
      meine kleine Bullymaus 7 Monate, hatte bis zum 6ten Monat ein superschöne Fell. Auf einmal hatte sie kreisrunde Flecken, bzw. Haarausfall und leicht gerötet, kleine Pusteln auf dem Rücken an diesen Stellen. Dachte erst, dass es von dem frisch gemähten Rasen, nach dem Spielen, mit einem Hundefreund, gekommen ist. Da es nicht besser wurde, ging ich nach einer Woche zum TA. Dieser nahm Haarproben, bezüglich Pilz, aber auch das ist es nicht.
      Wir Barfen teilweise, also durch den Wolf gedrehtes, auf das Alter der Hunde abgestimmt, mit etwas Trockenfutter.

      Für meine Kleine habe ich jetzt, Getreidefreies und ohne Hefe, Trockenfutter von Real Nature, gekauft, und gebe dies mit dem Frischfleisch, jetzt seit ca. 3 Wochen. Die Stellen werden von mir mit Zinksalbe behandelt. Es wird etwas besser, aber nicht so richtig. Die Pusteln sind nach hinten an die Innenbeine gewandert, habe sich jetzt aber schon etwas zurückgebildet. Jetzt hat sie kahle Stellen an der rechten Gesichtshälfte und ein wenig am Brustbereich.

      Wer kann mir Tipps geben, oder muss ich einen Allergietest, oder die Schilddrüse untersuchen lassen?

      Sie tut mir so leid. Aber sie ist quicklebendig und freut sich über alles und jeden.

      Freue mich auf Antwort

      1. FranzoesischeBulldogge.de

        Hallo Gabriele.

        Schön, dass es Deine Bully-Dame wenigstens nicht schlimm beeinträchtigt, dass sie diese Fell- und Hautprobleme hat. Es kann so viele Ursachen haben, da ist es schwer aus der Entferung einen Tipp zu geben. Wenn es einfach nicht besser werden will, die Hündin am besten noch einmal einem Tierarzt vorstellen. Der kann dann weitere mögliche Ursachen abklären. Es könnte eine Futtermittelunverträglichkeit sein, Allergie, Parasiten (aber dann hätte sie auch Juckreiz), diverse Krankheiten, bakterielle Infektion, hormonelle Schwankungen (Kastration) oder Pubertät … und und und.

        Also am besten den Fachmann um Rat fragen 🙂
        Liebe Grüße und ganz schnelle Besserung,
        Vanessa

  4. Lisa

    Wenn ich alle Kommentare hier lese, dann merke ich erst, wieviel Glück ich mit unserer Bully hatte. Sie ist 14 Jahre und 3 Monate alt geworden und unser Tierarzt hat uns ab 10. Lebensjahr immer wieder ungläubig angeguckt, wenn wir zur jährlichen Impfung gekommen sind. Was haben wir anders gemacht? Unsere Hündin hat nie Dosenfutter bekommen, und immer alles gefressen, was wir selbst gegessen haben. Hühnchen,Pute,Rind…niemals Schweinefleisch. Gebraten oder gedünstet. Immer mit gekochtem Reis oder Nudeln. Natürlich auch Leberwurst mit Vollkornbrot. Dazu täglich Trockenfutter von Bo….(will keine Werbung machen). Keine Soße o.ä. Sie liebte Tomaten und Bananen. Und das war´s…! Sie hatte nie „Normalgewicht“, sondern lag immer ca. 2 Kg über dem empfohlenem bzw. der Tabelle entsprechendem (wer bestimmt das überhaupt?) Gewicht. Ab 14. Lebensjahr wurde sie schwerhörig und letztendlich taub, hatte Blasenschwäche und ist im Herbst 2018 morgens einfach nicht mehr aufgewacht. Ohne vorherige schwere Krankheiten. Ich glaube, dass sie ein schönes Leben hatte und wir ihr die besten Möglichkeiten dafür gegeben haben.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Lisa!

      Fantastisch. Ich glaube auch, dass Ihre Bullydame ein tolles Leben bei Ihnen hatte. 🙂

      Viele Besitzer würden sich zudem wünschen, dass Ihr vierbeiniger Freund einfach friedlich einschläft und nicht mehr aufwacht. Da hatten Sie großes Glück. Ein Abschied beim Tierarzt ist so viel schwieriger und es ist herzzerreißend, den Vierbeiner über die Regenbogenbrücke schicken zu müssen.

      Tomaten gelten wegen des Solanins (grüne Stellen, Stängel) eigentlich als schädlich für Hunde. Überreif sind sie jedoch okay, wenn es nicht so oft verfüttert wird. Da hatte Ihr Bully eine außergewöhnliche Vorliebe 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Nadine

      Hallo ich habe auch einen Rüden der mittlerweile 11 Jahre ist, er hat scheinbar auch schon Probleme mit der Blase ich geh mittlerweile alle 2 Stunden mit ihm aber zwischen den Gassirunden verliert er trozdem Tröpfchen in der Wohnung. Habt ihr da was gegen bekommen? Lg

      1. FranzoesischeBulldogge.de

        Hallo Nadine!

        Gut, dass Du alle 2 Stunden mit Deinem Bully vor die Türe gehst, dass hilft ihm bestimmt schon mal, da Hunde ja auch nicht gerade froh sind, wenn sie ihr Zuhause beschmutzen. Wenn Du nicht so viel putzen möchtest, weil der Rüde auch im Haus Tröpfchen verliert, kannst Du ihm eine Rüdenwindel anziehen. Die gibt es als Wegwerfware oder als umweltfreundliche Variante auch zum Waschen. Da er scheinbar nicht viel Urin verliert, wäre letzteres eventuell eine prima Option. Vielleicht auch für die Nacht, falls er da nicht so lange einhalten kann.

        Ob medikamentös etwas unternommen werden kann, weiß ich leider nicht. Da wäre ein Gespräch mit dem Tierarzt angeraten. Er kann auch gleich ausschließen, ob es sich um altersbedingte Inkontinenz handelt oder ob Dein Bully vielleicht eine Erkrankung, wie einen Harnwegsinfekt hat.

        Liebe Grüße,
        Vanessa

  5. Lisa

    Hallo, liebe Vanessa,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Mal schauen, wann und ob wir überhaupt noch einmal bereit für eine nächste Bully sind. Egal, wie alt unsere Kleine geworden ist, der Schmerz über den Verlust ist immer noch da. Ich wollte auch keinesfalls altklug oder besserwisserisch klingen, wir haben halt unsere eigene Fütterungsmethode angewandt und vielleicht lag es daran oder auch an den „Genen“, wie oftmals auch bei sehr alten Menschen.?! Who knows? Ein erzwungener und unumgänglicher Abschied beim Tierarzt wäre ebenfalls ein Albtraum auch für uns gewesen. Wir hatten einfach nur ganz, ganz großes Glück mit diesem Hund und sind deshalb auch unheimlich dankbar dafür. Und wir möchten es auch deshalb wahrscheinlich nicht noch einmal herausfordern. Ich weiß nicht, ob wir mir den Krankheiten und Schicksalen der hier geschilderten Beispiele umgehen könnten. Wir warten einfach ab. Diese Seite und ihre User sind auf alle Fälle eine riesige Bereicherung für unsere zukünftige Entscheidung. Ganz liebe Grüsse

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Lisa!

      Sie klangen keinesfalls altklug oder besserwisserisch. Ich hab die Tomaten nur extra erwähnt, damit andere Halter nicht plötzlich wie wild anfangen, Tomaten zu füttern, damit ihr Bully auch so schön alt wird 😀

      Die Ernährung spielt sicherlich eine große Rolle, bei der Gesundheit und Lebenserwartung und scheinbar ist Ihrer Bullydame alles sehr gut bekommen. Früher wurden die Hunde auch mit dem gefüttert, was die Küche hergab. Trockenfutter oder Dosenfutter gab es einfach nicht. Und trotzdem haben viele Vierbeiner ein schönes Alter erreicht. Unsere mögen übrigens auch sehr gern Nudeln oder Reis 😉

      Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Schmerz immer ein wenig bleiben wird. Selbst wenn ein neuer Hund kommt, den alten vergisst man niemals!!!

      Vielleicht werden Sie doch irgendwann noch einmal Ihr Glück herausfordern. Womöglich wieder ein Bully? Oder auch ein anderer Vierbeiner. Sagen Sie niemals nie 🙂

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  6. Anna Quabach

    hallo Ihr Lieben, mein Bully ist jetzt über neun Jahre alt. Er bekommt von Anfang an nur getreidefreies Futter weil er Allergiker ist. Damit konnte ich seine Beschwerden immer in Grenzen halten. Heute habe ich Blut in seinem Urin bemerkt, weil er über einen weißen Birkenstamm gepinkelt hat, sonst wäre es mir sicher nicht aufgefallen. Ich kann also nicht wirklich sagen, seit wann er das hat. Selbstverständlich geht es morgen zum Tierarzt, aber vielleicht kennt hier jemand das Problem? Er ist nicht auffällig und hat auch kein Fieber.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Anna!

      Absolut vernünftig, morgen direkt zum Tierarzt zu gehen. Rot gefärbter Urin kann eher harmlose Ursachen haben, es kann allerdings auch eine böse Erkrankung dahinter stecken.

      Gründe könnten beispielsweise sein:

      Harnwegsinfektionen
      Nierensteine
      Blasenentzündung
      Vergiftung
      Tumore

      Ideal wäre es sicherlich, wenn Sie morgen bereits eine Urinprobe mit in die Praxis nehmen könnten. Eine ausgediente saubere Suppenkelle ist zum Auffangen des Urins gut geeignet. Wundern Sie sich allerdings nicht, wenn Ihr Rüde oder Ihre Nachbarn ein wenig seltsam blicken, wenn Sie damit hinter dem Bully herdackeln. 😉 Nach der Probenentnahme natürlich in ein anderes Behältnis umfüllen.
      Ein sauberer Plastikbecher tut es zum Auffangen natürlich auch. Hier würde ich Einmalhandschuhe anziehen, falls was daneben geht.

      Gute Besserung Ihrem Bully,
      Vanessa

  7. Leonard

    Hallo zusammen ich habe eine Frage vielleicht kann mir jemand ja weiterhelfen!!
    Wir haben seit kurzen folgendes bei unserem Tyson (Franz. Bulldogge rüde 5 1/2 Monate alt) festgestellt.
    Das äußert sich wie folgt:

    Ohne irgendeine Vorwarnung passiert es manchmal das Tyson einen von uns anschaut und auf einmal fängt er kurz an zu Zucken und fällt dann entweder wie versteinert nach links, rechts oder hinten jenachdem ob er gerade gestanden oder gesessen hat! Das sieht weniger wie ein epileptischer Anfall aus, sondern mehr wie ein erstarren. Nach ein paar Sekunden ist alles wieder normal und man merkt ihm in keiner Weise etwas an!
    Der TA konnte nichts besonderes oder auffälliges feststellen und meinte das wir versuchen sollen die Reaktion vielleicht mal aufzunehmen. Leider passiert es halt nur ab und zu und total ohne Vorwarnung!

    Hätte jemand schonmal So etwas oder so ähnlich?

    Vielen Dank im Vorraus
    Leonard

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Leonard!

      Falls es keine Epilepsie sein sollte, könnte es sich vielleicht um einen Kreislaufkollaps handeln. Hier wacht der Hund normalerweise nach Sekunden wieder auf und alles ist wie vorher. Wohingegen ein Hund nach einem epileptischen Anfall erst einmal verwirrt ist.

      Beim Kreislaufkollaps fällt der Hund in eine kurze Ohmacht, weil das Gehirn kurzzeitig nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Dies geschieht sehr plötzlich und es gibt vorher keinerlei Anzeichen. Dies dürfte es sehr erschweren, ein Video davon zu machen. Häufig kommt dies vor, wenn der Hund sich körperlich sehr angestrengt hat, er gestresst oder sehr aufgeregt ist. Auch warme Temperaturen können ein Auslöser sein.

      Oft wird diese Ohnmacht durch Herzerkrankungen ausgelöst. Wie Missbildungen, Herzmuskelerweiterungen, Herzwürmer oder Probleme mit dem Blutdruck etc.
      Auch Lungenerkrankungen, oder das Zusammenfallen der Luftröhre können für diese Anfälle verantwortlich sein. Diabetes kommt ebenfalls in Frage. Da der Bully zu den brachyzephalen Rassen gehört, kämen Atemprobleme als Ursache infrage.

      Gute Besserung und lassen Sie uns wissen, was der Arzt gesagt hat. Im Zweifelsfall lieber eine Zweitmeinung einholen.

      Vanessa

  8. Christine

    Hallo habe eine Französiche Bulldogge Hündin hat . seit 3 Wochen würde sagen Fliesschnupfen flüssigkeit Klar hat 3 mal Antibiotikum bekommen weil im Hals weisser schleim war… Im Hals ist es besser geworden ..Dann vor einer Woche noch starke
    Rückenprobleme das die stellreflexe hinten verzögert waren dagegen bekommt sie jetzt eine Spritzen kur es ist schon sehr gut sie kann wieder laufen aber dieser Flieschnupfen blieb…Bei ihr wurde auch der Rücken geröntgt Halswirbelprobleme

    Keilwirbel festgestellt jetzt meine Vermutung das die Schluckprobleme Fliesschnupfen das das mit der Halswirbelsäule zu tun hat.
    Vielleicht hat jemand Erfahrung damit Lg Christine und Peppy

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Christine!

      Vielleicht meldet sich noch jemand, der Ähnliches mit seinem Hund durchgemacht hat. Ansonsten sind Ferndiagnosen natürlich nicht möglich. Sie waren in letzter Zeit ja oft beim Tierarzt, wie es scheint. Vielleicht sprechen Sie ihn noch einmal auf das Problem mit dem Dauerschnupfen und den Schluckbeschwerden an.

      Wünsche Ihrer Peppy gute und schnelle Besserung,
      Vanessa

  9. Katja

    Hallo
    Ich habe ein Problem. Mein spike(4 jahre) kotzt momentan in einer Tour. Wenn ich abends mit ihm spazieren gehe ( vor dem fressen) kotzt er in einer Tour , ganz oft nur Speichel aber zum Teil auch noch frühstücksreste das kann dich nicht normal sein.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Katja!

      Haben Sie an den Fütterungszeiten etwas geändert? Manchmal erbrechen Hunde, wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten zu lang sind. Das Erbrochene ist dann gelblich. Sie könnten also versuchen, etwas zeitiger zu füttern.

      Ich würde allerdings dringend dazu raten, einen Tierarzt aufzusuchen, der Ihren Frenchie untersucht. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Erst recht, wenn das Problem schon mehrere Tage bestehen sollte.

      Wünsche Spike gute Besserung,
      Vanessa

    2. Susi

      Hallo Katja… Ich bin erst jetzt auf diese Seite gestoßen, weshalb ich so spät schreibe…
      Aber unser Spyke hat seit einiger Zeit das selbe Problem und irgendwie scheint nix zu helfen jetzt wollte ich mal nachfragen, ob Sie das Problem in den Griff bekommen haben? Ich muß dazu sagen, daß unsere Maus jetzt 12 wird und vorher nie größere Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hatte…
      Liebe Grüße
      Susi

  10. Isi

    Hallo, vielleicht hat jemand von euch einen Rat. Meine Freundin hat einen kleinen French Bully der jetzt ca 2 Jahre alt ist. Von klein auf hat er Probleme mit den Beinen. Er hat sich schon mehrfach das Bein gebrochen und musste Operiert werden. Jedes schnelle Laufen oder Spielen beschert ihm dicke Gelenke oder Sehnen oder Pfoten. Der Tierarzt kann nichts finden warum das so ist. 😔 Sie ist nun am Ende, vielleicht kennt jemand von Euch auch so etwas

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Isi!

      Wurde der Züchter über dieses Problem informiert? Gibt es womöglich noch andere Welpen aus dem Wurf / der Zuchtstätte, die ein ähnliches Problem haben?

      Es tut mir sehr leid, zu lesen, dass ein so junger Bully dermaßen Probleme mit den Gelenken hat. Dies ist weder für den Hund, noch das Frauchen schön. Falls der Tierarzt keine Ursache finden konnte, würde ich definitiv eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht melden sich hier ja auch noch Besitzer mit ähnlichen Problemen oder Sie stellen Ihre Frage in einem größeren Hundeforum.

      Ich hoffe, dem kleinen Bully und seinem Frauchen wird schnell geholfen.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  11. Dragica Alavantic

    Hallo ich habe einen französische bulldogen fast 4 Monate alt.ich habe ihn seid 3 wochen bei mir.Er hat ständig Durchfall manchmal mit blut manchmal ohne blut.ich gebe ihn jetzt seid zwei Tagen Reis mit hänchen, und der Durchfall ist noch flüssiger geworden könnt ihr mir ein rat geben

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Dragica!

      Hund einpacken und sofort zum Arzt!

      Blut im Kot sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Ihr Welpe kann sehr schnell austrocknen (dehydrieren) und ein Tierarzt muss das dringend kontrollieren. Die Ursachen für den schlimmen Durchfall können sehr vielfältig sein, also nicht lange rumprobieren, sondern den Profi seine Arbeit machen lassen: Ab in die Praxis!“

      Gute Besserung und viele Grüße,
      Vanessa

  12. GILDA

    Ciao a tutti – ein herzliches Hallo aus dem Süden!
    Seit mittlerweile 7.5 Jahren ist unser Bullymäderl Gemma (9, kastriert) bei uns, ein Leben “ohne“ können wir uns nicht vorstellen…allerdings geht auch die Zeit bei ihr nicht ganz spurlos vorüber, das heissgeliebte Knautschnasengesicht, die Pfötchen, das Popöchen werden zunehmend weiss….seit über 2 Jahren leidet sie zudem unter Alokzepie, an den Flanken hat sie jeweils kahle Stellen. Sind anfangs gleich zum TA mit ihr, weil wir dachten, es sei eine allergische Reaktion auf Mückenstich….leider nein. Wir haben alles checken lassen, grundsätzlich ist sie gesund. Wahrscheinlich hormonell bedingt – was soll’s, weiteren Untersuchungsmarathon wollten wir ihr ersparen, ist ja “nur“ optisch. Sie ist allerdings bully-atypisch sehr heikel (um.nicht zu sagen extrem), also auch nix mit evtl angedachter Futterumstellung – allerdings bekommt sie seit jeher getreidefreies Futter, bis vor ca 8 Monaten frisch gekocht + etwas Trofu, seit Umzug Fertignassfutter, das mag sie ganz gern.
    Bis auf wiederkommende Beschwerden (verrotzt, “Schlucken -Gluggern“) die ich dank homöopathischer Mittel (sinusitus Hevert, sinupret, manuka-Honig) gut im Griff habe.
    1 x hatte sie eine allergische Reaktion (aufgequollenes Gesicht mit Beulen, Quaddeln am Körper), wo wir im Eiltempo zum TA sind und dank Kortison und Infusionen das Ganze rechtzeitig behandelt werden konnte.
    Meine Frage heute an euch: mir kommt vor, sie wird an ihren Ohren (sonst sooo schön flauschig) kahl..kennt das Jemand?
    An und für sich achte ich sehr auf sie – das ist mir neu….
    Danke vorab und liebe Grüße aus Italien, Gilda

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Gilda!

      Wow, da haben Sie ja schon einiges durch mit Ihrer Gemma. Schön, dass Sie So sehr auf die Bully-Dame achten und immer sofort beim Tierarzt sind. Sehr vorbildlich und ein Glück für Ihre Hündin.

      Haarausfall und kahle Stellen können vielfältige Ursachen haben. Es könnte sich um Parasiten handeln, eine hormonelle Störung, Futterumstellung, Medikamente, Allergie und und und. Leider bleibt da (wieder einmal) nur die Abklärung beim Tierarzt. Ich hoffe, dieser kann eine Ursache finden und das Problem schnell beheben.

      Gute Besserung nach Italien,
      Vanessa

  13. Wolfgang Bracht

    Unser Bully Rüde hat immer mal wieder Durchfall und blutigen Stuhl , alle Untersuchungen waren bis jetzt ohne Befund
    Er bekommt nur noch Trockenfutter ( Pferd )
    Hat einer von euch vielleicht einen Lösungsansatz für uns…

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Wolfgang!

      Oh, das klingt ja gar nicht gut.
      Welche Untersuchungen wurden denn bis jetzt vorgenommen? Haben Sie bereits eine Zweitmeinung eingeholt? Durchfall und Blut im Kot können vielfältige Ursachen haben. Von Futtermittelunverträglichkeit, Parasiten zu Darmerkrankungen und und und. Ich würde dazu raten, in eine andere Praxis zu fahren und den Hund noch einmal durchchecken zu lassen.

      Ich wünsche gute Besserung. Lassen Sie uns wissen, ob eine Lösung gefunden wurde und die Durchfälle aufgehört haben.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  14. Yvonne

    Meine Billydame ist gerade zwei Jahre alt und hat seit ca 3 Monate extreme Gleichgewichtsstörungen.Fällt ständig und torkelt als wäre sie betrunken.Treppen sind unüberwindbar und spazieren gehen fast unmöglich. Ärzte sind noch ratlos.vermutung auf Mittelohrentzündung und Hitnhautentzündung.Antibiotika wird seit 10 Tagen verabreicht, keine Besserung.der Neurologe meinte, das wäre typisch für diese Rasse.Allerdings weiß sie nicht, woher es kommt.röntgen war ok und Blutbild auch….hat da jemand schon Erfahrungen gemacht??

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Yvonne!

      Das klingt für mich nach Vestibularsyndrom. Hier sind die Ursachen auch weitestgehend unklar. Allerdings tritt dies eher bei älteren Hunden auf. Treten die Gleichgewichtsstörungen anfallartig auf oder hat die Bullydame dauerhaft Probleme mit der Koordination? Seltsam, dass der Neurologe nichts weiter dazu gesagt hat.

      Ich persönlich habe keinerlei Erfahrung mit solchen Problemen bei Hunden. Vielleicht meldet sich aber noch jemand zu Wort oder Sie stellen die Frage in einem großen Hundeforum? Dort gibt es womöglich mehr Leidgenossen.

      Gute Besserung an die kleine Bullydame und liebe Grüße,
      Vanessa

  15. Meikel

    Hallo liebe Freunde mein frenchy ist jetzt 9monate alt das ist ihm schon das 2 Te mal passiert nachts um 5 Uhr morgens fängt er an laut du atmen hört sich an wie wenn er schnarscht er ist aber wach und es kommt mir vor das er schwer Luft bekommt das geht 6minuten lang dann ist es wieder besser also beim Versuch zu atmen lautes schnarchen kann mir jemand sagen ob das normal ist ?

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Meikel!

      Es wäre wirklich besser, du stellst deinen Frenchie einem Tierarzt vor. Besonders, da Du schreibst, er hat diese Atemnot rund 6 Minuten lang. Es könnte ein zu langes Gaumensegel sein oder ein anderes Problem. Vielleicht ist es eher harmlos, vielleicht aber auch nicht.
      Leider sind einige Bullys ja bekannt dafür, mit der Atmung so ihre Probleme zu haben. Lass es also lieber abklären und verschaffe deinem Hund schnell Erleichterung.

      Gute Besserung und halt uns auf dem Laufenden,
      Vanessa

  16. Katja Panten

    Hallo
    Mein Name ist katja und ich habe einen 5 jährigen frenschi namens mailo.
    Heute nacht bin ich von einem poltern wach geworden. Ich schaute zur seite und sah meinen bulli zur seite torkelnd gegen meine wasserflasche stolpern. Er konnte sich überhaupt nicht mehr koordinieren. Gleich zeitig hat er wie wild gehächelt die augen weit aufgerissen. Ich hab ihn sofort zu mir genommen und dann hat er plötzlich unter sich gemacht. Der urin roch sehr intensiv war auch etwas dunkler als sonst aber nicht blutig oder so. Das ganze dauerte so ca 2minuten dann war alles wieder normal. Nix mehr davon zu sehen. Ich mach mir echt sorgen.
    Es ist jetzt 4 uhr morgens und nacher gehts zum tierarzt.
    Lg katja

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Katja!

      Das klingt ja alles gar nicht gut.
      Was hat der Tierarzt gesagt? Was ist seiner Meinung nach passiert?
      Ich hoffe, Mailo hat sich erholt und so etwas kommt nicht wieder vor. Halte uns gerne auf dem Laufenden.
      Gute Besserung dem kleinen Mailo,
      Vanessa

  17. Norbert Kleine

    Hallo! Ich habe eine weibliche 8 jährige Französische Bulldogge. Diese hat des öffteren am Tag, sogar in der Nacht einen Anfall in dem sie mit der Hinterpfote auf den Fussboden klopft. Diese Prozedur dauert ungefähr mit kleinen Unterbrechung 10 – 15 Minuten. Das wiederholt sich mehrmals am Tag. (Das sie mit der Hinterpfoste auf den Fussboden kloppte, das hat sie schon als Welpe gemacht, jedoch nur selten und ganz kurz). Ist der Anfall vorüber, dann ist sie körperlich sehr geschafft, leckt dabei die Vorderpfoten und hechelt stark. Ich habe auf Empfehlung eine Kur mit dem Präparat Blachblüten gemacht. Die Einnahmen dieses Produktes hatte auch nach 1/4 Jahr keinen erwünschten Erfolg. Der Tierarzt konnte keine Kranheiten festellen. Hat jemand schon mal die selben Symthome bei seinem Hund festgestellt. ich würde mich freuen, wenn mir da jemand Ratschläge geben kann.
    Liebe Grüße Norbert

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Norbert!

      Liegt die Hündin dabei? Steht sie?
      Hast Du einmal versucht, so einen Anfall aufzunehmen? Wenn das Ganze bis zu 15 Minuten anhält, dann kann man ja schnell ein Handy zücken und filmen. Es könnte einem Tierarzt sicherlich weiterhelfen, wenn er ein Video davon hat. Falls bei der letzten Untersuchung Eures Tierarztes körperlich alles unauffällig war, dann evtl. eine Zweitmeinung einholen. Vermutet der Tierarzt denn irgendwas? Was für Untersuchungen hat er gemacht?
      Du kannst Deine Frage gerne auch in einem Bully Forum stellen:
      http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=6024

      http://frenchbully.xobor.de/

      http://www.franzbulldoggenforum.de/

      http://www.franzoesische-bulldogge.net/forum/category/list.html
      Vielleicht triffst Du da auf Leidensgenossen.
      Gute Besserung und hoffentlich wird eine Ursache gefunden.
      Vanessa

  18. Carina Auerbach-Paetz

    Hallo,ich bin seit drei Tagen stolze Mama eines Bullymädchens. Betty ist jetzt 9 Wochen alt,sehr verschmust,verspielt und lieb. Das einzige was mir Sorgen macht ist ihr auffälliger runder Kugelbauch. Ich muss auch dazu sagen dass sie viel zu klein und leicht für ihr Alter ist. Sie wiegt jetzt gerade mal 1100 gr. Sie war von Geburt an die kleinste des Wurfes. Gestern bei meinem Tierarzt wurde beim Ultraschall nichts Auffälliges festgestellt. Muss ich mir Sorgen um die kleine Maus machen? Ganz lieben Dank für eure Hilfe. Herzlichst Carina

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Carina!

      Herzlichen Glückwunsch zu Deinem vierbeinigen Nachwuchs. 🙂 Juchuuu!
      Konntet Ihr Euch schon ein bisschen kennenlernen? Wie klappt es mit der Erziehung?
      Welpen haben oftmals einen Kugelbauch nach dem Fressen. Oder hat Dein Bullymädchen dies den ganzen Tag? Ich würde mir aber nicht so viele Gedanken machen, da Du bereits beim Tierarzt warst, dieser Deinen Welpen durchgecheckt hat und nichts auffällig war. Es wurde ja sogar ein Ultraschall gemacht. Hat der Tierarzt vielleicht was dazu gesagt, warum sie so klein ist? Fand er das auffällig?

      Liebe Grüße und eine schöne Kennenlernzeit.
      Vanessa

  19. Sonja Schulze

    Hallo Zusammen,

    ich habe eine 2 1/2 jährige Hündin ( kastriert) und ständig das Problem dass Sie einen Ausfluss hat der Sie scheinbar sehr juckt. Nach Abstrichen kommt immer wieder raus dass Sie Streptococcus canis hat . Behandelt wird dies immer mit Antibiotika. Kennt das Problem jemand oder hat eine Idee was die Ursache dafür sein könnte ? Ich freue mich auf Eure Rückmeldung. Viele Grüße Sonja und Wilma

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Sonja!

      Oje, das ist bestimmt sehr nervig. In welchen Abständen tritt das denn immer mal wieder auf? Leider kenn ich mich damit gar nicht aus, da meine das noch nie hatten. Aber stelle Deine Frage mal in einem Bully Forum:
      http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=6024

      http://frenchbully.xobor.de/

      http://www.franzbulldoggenforum.de/

      http://www.franzoesische-bulldogge.net/forum/category/list.html
      Vielleicht gibt es dort ein paar Leidensgenossen, die Dir bzw. Deiner Hündin weiterhelfen können. Vielleicht wäre auch eine Zweitmeinung von einem anderen Tierarzt ratsam. Mit anderen Erfahrungswerten und vielleicht anderen Therapieansätzen. Ein Versuch wäre es wert. Besonders, da Ihr ja oft Gast beim Tierarzt seid.

      Gute Besserung,
      Vanessa

      1. Sonja Schulze

        Hallo Vanessa,
        Danke für Deine Antwort.
        Inzwischen haben wir das Problem täglich und fahren gleich direkt zum Tierazt. Inzwischen ist sie komplett wund trotz das sie eine Hose trägt (findet immer wieder einen Teppich zum rubbeln=(
        Ich bin nach vielen lesen auf Harngries gestossen und werde das heute untersuchen lassen.

        Viele Grüße und danke für die Vorschläge

        1. FranzoesischeBulldogge.de

          Hallo nochmal!

          Mist, das Problem besteht also immer noch? Wie schrecklich! 🙁 Die arme Maus.
          Bin gespannt, ob Harngries tatsächlich der Auslöser ist und was der Tierarzt sagt. Vielleicht kannst Du uns auf dem Laufenden halten? Wäre für andere Bully-Besitzer vielleicht auch interessant zu wissen, was letztendlich die Ursache war.
          Wir drücken die Daumen, dass es deiner Hündin ganz schnell besser geht.
          Liebe Grüße,
          Vanessa

  20. Florian

    Hallo meine 11jahre alte Französische Bulldogge hat eine herzkrankheit und hat heute einmal gelben Schaum erbrochen danach ganz oft noch weißen Schaum einmal nach längere Zeit wieder Einen krampfanfall beim Erbrechen und nun liegt er hier sehr geschwächt schau nur in denn Raum rein die Zungenspitze hängt etwas raus und seine Atmung ist auch sehr kurz geworden.

    Kann mir da einer nen Tipp geben oder hat das oder sowas ähnliches schonmal wer gehabt!?

    Ich danke im voraus

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Florian,

      bitte suche umgehend mit Deinem Hund einen Tierarzt auf. Besonders, da Du schreibst, er hat eine Herzkrankheit und hat Krämpfe beim Erbrechen.
      In manchen Fällen bedeutet es nichts Schlimmes, wenn einmalig gelbliche Flüssigkeit erbrochen wird, aber Dein Hund ist ja auch nicht mehr der Jüngste und gesundheitlich eh angeschlagen.
      Bitte fahrt zum Tierarzt und lasst das abklären. Du kannst vorher in der Praxis anrufen und erläutern, was vorgefallen ist. Die Sprechstundenhilfe wird Dir dann weiterhelfen und kann die Dringlichkeit besser einschätzen.
      Gute Besserung,
      Vanessa

  21. Livia Srubas

    Hallo
    mein Bully Blacky ist am 02.02.2020 mit 6 Jahren ganz plötzlich verstorben.
    der Hund hatte nie Probleme bzw keine von dennen ich wusste. Er war ein glücklicher Hund wir haben hier nämlich noch einen Franzosen der jetzt ganz allein ist. Er hatte öfter mal so Anfälle das er nicht laufen konnte und apathisch rumlag. Nach 2-3 stunden war der Spuck vorbei. Diese Anfälle hatte er seit dem er 3 war. Tierarzt hat es auf die Bandscheibe geschoben. Mit 5 Jahren fing es an das er sich 3 mal die Woche übergeben hat.( meistens weisser Schaum) da er sein Futter mehr weggeatmet als gefressen hat, haben wir uns nichts dabei gedacht. ansonsten war fit. Gerne Hasen gejagt und Co. am Abend vor seinem Tod hat er und der andere Bully einen Knochen bekommen…. vom Rind grösser als der Hund selber. Beide Hunde haben ihn gegessen. ( sie waren an Knochen gewohnt) um 20 Uhr hab ich den Knochen weggenommen. Nächster Tag 5 Uhr morgens fing er wieder an zu brechen….gassi war er Stuhl war normal um 17 Uhr hat er sich hingelegt gegen 18 Uhr hat er in die leere gestarrt und konnte nicht aufstehen. Es war ein Sonntag ich habe versucht jemanden mit Auto zu erreichen um in die Klinik zu fahren 19 Uhr hund ganz appatisch hat überhaupt nicht mehr reagiert 19.20 ( 10 min bevor wir losfahren wollten) hund macht letzten Atemzug. etwas blut fließt aus Maul und dem Darm…. nach 10 Minuten war er steif….. haben ihn nicht autopsieren lassen weil wir dem Knochen die schuld gegeben habeb und uns so fertig machen deswegen. TA bezweifelt das es der Knochen war. habt ihr sowas mal erlebt ? ich leide und kann nicht mehr schlafen….. ich vermisse ihn so sehr

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Livia!

      Was für ein Horrortag das gewesen sein muss. Es tut mir sooo unendlich leid. 🙁

      Wenn der Tierarzt bezweifelt, dass es der Knochen war, dann war es vermutlich auch nicht der Knochen. Der kleine Bully hatte vorher ja schon Probleme mit Übergeben, hatte Probleme mit der Bandscheibe, hatte Anfälle usw. Es könnte auch sein, dass er etwas Unverträgliches gefressen hat. Womögich auf dem Spaziergang. Etwas Giftiges aufgelesen vielleicht? Da es keine Autopsie gab, wird nie geklärt werden, was letztendlich der Grund war. Aber dies ist auch gar nicht so wichtig. Eine Autopsie bringt Euch euren Hund auch nicht wieder. Leider 🙁
      Ich wünsche Euch viel Kraft für die nächste Zeit. Ich weiß, wie es ist, den besten Freund zu vermissen. Ich fühle mit Dir.
      Ganz liebe Grüße und viel Hoffnung und Kraft in den nächsten Wochen.
      Vanessa

  22. Barbara

    Hallo,
    ich mußte meinen über alles geliebten Bully Rüden am 26.2. vom Tierarzt erlösen lassen. Er wurde nur 3 ½ Jahre alt 
    Die ersten gesundheitlichen Probleme traten im Alter von 1 Jahr in Form von Juckreiz an den Pfoten und den Ohren auf. Es erfolgte eine Umstellung auf Vet………, die tägliche Gabe von Apoquel und die regelmäßige Reinigung der Ohren. Seine Gehörgänge waren viel zu eng und er neigte zudem an übermäßiger Cerumenbildung.
    Im November bekam er im Rahmen einer Mittelohrentzündung ein Vestibularsyndrom (Nystagmus, Torkeln, Schiefhals).
    Nach einer neurologischen Untersuchung ließen wir ein CT vom Kopf machen. Unter der Narkose erfolgte eine eingehende Untersuchung des Gehörgangs bei der ein Tumor festgestellt wurde. Dieser wurde gleich entfernt, erwies sich nach der histologischen Untersuchung als gutartig.
    In der Hoffnung, dass der Schiefhals sich zurückbildet gingen wir einmal wöchentlich zur Physiotherapie, leider ohne durchschlagenden Erfolg.
    Ende August hatte mein Kleiner abends einen generalisierten Krampfanfall, wenige Stunden später den zweiten. Sämtliche Laborwerte waren im Normbereich (Leber/Nieren/Schilddrüse etc.)
    Auf Anraten unseres Tierarztes gaben wir erst einmal nur 2xtäglich CBD Tropfen. Am 20.12. begannen wir mit dem Antiepileptikum Pexion das er seit August 3 weiteren große Anfälle hatte.
    Unter Pexion bekam er am 27.12. vier große Anfälle, am 3.1. insgesamt fünf. Daraufhin wurde auf Luminal umgestellt. Vier Tage vergingen ohne Anfälle, danach folgten etliche fokale, dann wieder generalisierte…………..zwischendurch immer wieder Hoffnung, dass es besser wird wenn der Wirkungsspiegel des Phenobarbitals erreicht ist.
    Am 24.1. hatte er morgens wieder einen general. Anfall, anschließend waren wir bei TA zur Blutabnahme zur Bestimmung des Wirkungsspiegels.
    Der nächste general. Anfall war mittags um 12 Uhr im Wald, der nächste um 15 Uhr, danach ging es im Stundentakt weiter. Insgesamt waren es 14 Anfälle, obwohl ich mehrfach Diazepam rektal gegeben habe (aber irgendwann ist damit ja auch Schluß).
    Am Folgetag war mein Kleiner natürlich völlig fertig, lag fast nur in seinem Körbchen, hatte nur einige ganz kurze fokale Anfälle.
    Der richtige Horror begann sonntags morgens um 4 Uhr mit einem generalisierten Anfall. Von da an lief er nur noch orientierungslos durch die ganze Wohnung, fand keine Ruhe mehr, hatte einige kleine Anfälle. Das Bild was er zum Schluß zeigte möchte ich hier nicht wiedergeben.
    Um 9 Uhr kam dann auf meinen Wunsch hin der TA nach Hause um ihn hier zu erlösen. Auch er sah keinen anderen Weg, zumal der Wirkungsspiegel des Phenobarbitals erreicht war.
    Ich bin so traurig, dass ich mit diesem vom Wesen her so wunderbaren kleinen Kerl nicht mehr Zeit verbringen durfte.
    Ohne Hund werde ich auf Dauer wohl nicht sein können (der Kleine war mein sechster, nach fünf Boxern in Folge), aber ich weiß nicht ob ich mir noch einmal einen Bully „antun“ werde.
    Es gibt leider viel zu viele, die zuchtbedingt unter schweren gesundheitlichen Problemen leiden.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Liebe Barbara!

      Das zu lesen ist so schrecklich! Ich mag mir den Horror gar nicht ausmalen, den Du da jahrelang mitgemacht hast. Und dann habt Ihr doch den Kampf verloren und Dein Bully musste eingeschläfert werden. Es ist so traurig und tut mir so leid für Dich.
      Hat der Tierarzt eine Vermutung gehabt, was das alles ausgelöst haben könnte? War es Epilepsie? Wurde eine Autopsie gemacht? Oder war es einfach das Zusammenspiel von all den Krankheiten, die da zusammengekommen sind? Vermutlich war das zu viel für so einen kleinen Körper?
      Habt Ihr dem Züchter Bescheid gegeben? Ich denke, es ist wichtig, sowas immer an den Züchter weiterzuleiten.
      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut in der nächsten Zeit. Ich kann verstehen, dass Du nun erstmal Zeit brauchst und auch überlegst, dass es kein French Bulldog mehr sein soll. Es gibt aber auch wirklich viele Rassevertreter ohne jegliche Probleme, die ein schönes Alter erreichen. Trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass sich bei der Rasse Probleme scheinbar manchmal häufen. Dies spiegelt sich auch hier teilweise in den Kommentaren wieder. Die Auswahl des Züchters ist so enorm wichtig, kann aber natürlich auch nicht alle Krankheitsbilder verhindern.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  23. Barbara

    Hallo Vanessa,
    vielen Dank für Deine lieben Worte.
    Der Tierarzt ging von einer idiopathischen Epilepsie aus, da sowohl eine organisch als auch entzündlich bedingte durch die entsprechenden Laboruntersuchungen ausgeschlossen werden konnte. Eine tumorös bedingte E. wäre auch noch möglich. Auf eine Autopsie habe ich verzichtet, ich wollte in Ruhe von dem Kleinen Abschied nehmen bis er von der Tierbestatterin zur Einäscherung abgeholt wurde. Inzwischen ist er wieder bei mir zu Hause.
    Die Züchterin habe ich nicht informiert, sie gab bereits vor etwa 2 Jahren die Zucht auf.
    Mit lieben Grüßen
    Barbara

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Barbara!

      Danke für Deine Rückmeldung.
      Ich kann verstehen, dass Du auf die Autopsie verzichtet hast. Es bringt den Freund ja auch nicht mehr zurück. Am Ende hat man nur eine Diagnose, mehr nicht.
      Schön, dass die Asche wieder bei Dir ist. Hast Du eine Idee, was Du damit machen möchtest? Verstreuen oder zu Hause aufbewahren. Kennst Du Aschemedaillons? Ich finde es jedenfalls schön, wenn man den Vierbeiner irgendwie noch ein bisschen in der Nähe weiß. Ich werde meine auch (hoffentlich in weit entfernter Zukunft) einmal einäschern lassen.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  24. Jennifer Schrötter

    Hallo meine 4 Jährige Französische weiße Bulldogge hat rote Pfoten,Beine und Unterbauch…
    Sie beißt und leckt sich die Pfoten auch immer.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Jennifer!

      Bullies haben leider oft mit Allergien zu kämpfen, wodurch es auch zu besagtem Pfotenlecken kommen kann. Besprich dies am besten mit einem Tierarzt. Er kann die Ursache für das Lecken herausfinden. Womöglich steht eine Futterumstellung an oder es können Medikamente eingesetzt werden.

      Gute Besserung,
      Vanessa

  25. Jasmin Mühlenbach

    Hallo Zusammen,

    wir haben eine 3 jährigen Bully (Loki) seit ein paar Tagen mache ich mir Sorgen.
    Es hat angefangen das er Nachts 3 mal aufgejuckt hat jedes mal, wenn einer von uns ihn verschieben musste damit wir nicht aus dem Bett fallen. Das hat er noch nie getan und das hat mich echt irritiert. So das war dann aber auch wieder gut. Jetzt bin ich aber umso aufmerksamer und mache mir dauernd Sorgen. So und heute morgen zuckt auf einmal sei Muskel so zwischen Brust zur Schulter hoch. Das habe ich noch nie gesehen. Er zeigt keine Veränderung erfrisst, spielt und macht alles wie immer, aber ich will nicht das er Schmerzen hat und ich es nicht sehe. Weil bullys sind ja auch die perfekten Schauspieler.
    HILFE
    Bitte kann mir jemand sagen, was das ist bzw. was ihm fehlt oder ich machen kann.
    Oder mir einfach sagen,dass ich mich entspannen soll🙈

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Jasmin!
      Was genau meinst Du mit aufjucken? Ich steh da irgendwie auf dem Schlauch. Meinst Du er kratzt sich?
      Wenn das Muskelzucken nicht wieder vorkam, würde ich mir da nicht so viele Gedanken machen, glaube ich. Ansonsten lieber einen Tierarzt fragen.

      Gute Besserung Eurem Loki und hoffentlich bald wieder erholsame Nächte,
      Vanessa

  26. Ann-Lena

    Hallo,
    Mein Bully Rüde (5Monate alt)hat immer mal wieder breiigen bis flüssigen Stuhl, wir haben auf Trockenfutter mit reinem Rind gesetzt, was zunächst auch gut geklappt hat und es auch besser wurde, seit heute dann plötzlich wieder breiig bis flüssigen Kot, der Tierarzt meinte er könnte allergisch sein, aber dann würde es ja nicht mal gut und dann wieder schlechter werden im Wechsel..
    soll ich jetzt das Allergie Futter vom Tierarzt ausprobieren ? Oder kann es sein das er im Haus ja auch manche Sachen vom Boden frisst wie Staub etc ..?!

    Bitte um Hilfe, danke

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Ann-Lena!
      Wenn der Hund wirklich allergisch ist, muss man manchmal ein wenig experimentieren, bis ein wirklich gutes und geeignetes Futter gefunden wird. Es kann also nicht schaden, das empfohlene Futter vom Tierarzt auszuprobieren. Du kannst Dich auch mit anderen Leidensgenossen in einem Forum austauschen. Diese hier können wir empfehlen:
      http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=6024

      http://frenchbully.xobor.de/

      http://www.franzbulldoggenforum.de/

      http://www.franzoesische-bulldogge.net/forum/category/list.html
      Schnelle Besserung Deinem Rüden,
      Vanessa

      1. Schumacher, Heinz-Georg

        Hallo,
        Habe auch drei Bulldogenmädels im Alter von 1+2+3 Jahren die diverse Probleme hatten, hier nur einige wie-Futter schmeckt nicht- Fell stumpf –
        Durchfall-Kot stinkt-Haufen sind groß-Magenprobleme . Habe seit 40Jahren Hunde(verschiedener Rassen) und das Hundefutter was allen Rassen gut bekommen ist ( nach Anraten meines Tierarztes) nur Futter aus Pferdefleisch, hat bei allen gut angeschlagen nur bei zwei der drei Mädels ist dies nicht der Fall. Habe seit 5 Monaten ein Futter, das alle Problem abgestellt hat. Anifit aus Schweden siehe Hundefutter-test.net
        Alles Gute

        1. FranzoesischeBulldogge.de

          Hallo Heinz-Georg!

          Klasse, vielen Dank für den Hinweis mit dem Pferdefleisch.
          Es haben ja leider doch viele Bullys mit allen möglichen Verdauungsproblemen zu kämpfen. Da sind Besitzer über jeden Tipp dankbar. Ist ein gutes Futter gefunden, hören Probleme wie Durchfall, stinkender Kot etc. oft der Vergangenheit an.
          Auch bei uns gibt es einen Futtercheck:
          https://www.franzoesischebulldogge.de/futterproben-franzoesische-bulldogge/
          Einfach mal ausprobieren. Es gibt auch kostenlose Futterproben.
          Schönes Wochenende,
          Vanessa

          1. Schumacher, Heinz-Georg

            Hallo Vanessa
            brauche keine Futterproben mehr für die 3 Mädels, seit meine Frau und ich die Produkte von Anifit verwende alles SUPER.
            .
            Schöne Woche
            Heinz

  27. ecem

    Hi ihr Lieben

    Meine Hera Frisches Jahr alt, leckt sich die Pfoten wund bis sie bluten und wen es draussen regnet oder sie auf die wiese soll (fürs Geschäft) tut ihr das weh da sie anfängt zu hinken. Sie hat auch extrem Fell Ausfall und ich weiss langsam nicht was ich machen soll..
    beim Arzt waren wir schon aber mehr wie den tipp futterumstellen und allergietablettenkur haben wir nicht gekriegt, nachdem die Kur vorbei war fing das lecken und Fell Ausfall wider an.

    bin für jeden Tipp dankbar, Danke=)

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Ecem!

      Oje, das klingt aber gar nicht gut 🙁
      Habt Ihr mal einen anderen Tierarzt um Rat gefragt? Vielleicht hat der eine bessere Idee oder kann Euch besser anleiten?
      Ansonsten versucht es mal in einem Forum speziell für Bullys. Hier gibt es viele Besitzer mit ähnlichen Problemen und es kann sich rege ausgetauscht werden. Kennst Du diese Bully-Foren?
      http://frenchbully.xobor.de/

      http://www.franzbulldoggenforum.de/
      http://www.french-bully-forum.de/

      http://www.franzoesische-bulldogge.net/forum/category/list.html
      Ich hoffe, Du bekommst viele Tipps dort und Hera geht es rasch besser. Die arme Maus.
      Alles Liebe,
      Vanessa

  28. Meggie

    Hallo
    Wir haben unseren Bulli mit 6 Monaten bekommen.
    Leider am Anfang immer wieder in die Wohnung gemacht gross und klein.
    Am Anfang dachten wir er wäre einfach noch nicht stubenrein.
    Wir gingen nach 1 Woche zum Tierarzt und er hatte Giradien.
    Hatten ihm Antibiotika gegeben.
    Am Anfang war alles normal nach 1 Woche wieder Durchfall.
    Mussten die Antibiotika Kur 2x noch wiederholen.
    Leider schlug es ihm dann sehr auf denn Magen mit erbrechen und allen.
    Haben dann probiotikum gegeben und für 2 wochen hypoallergenic Futter.
    Danach langsam wieder auf barf umgestellt und jetzt ist alles wieder super.
    Vl hilft es ja jemanden weiter.
    Unser Tierarzt vermutete am Anfang eine allergie wegen dem erbrechen mein Bauch gefühl sagte aber es wären die Antibiotika und ich hatte recht er Verträgt wieder alles ohne probleme!
    Momentan haben wir mit einer verschleimte Nase zu kämpfen
    Hät jemand erfahrung damit?
    Danke!
    Lg,
    Meggie

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Meggie!

      Vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen weiter 🙂

      Manchmal muss man eben auf sein Bauchgefühl hören.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  29. Kartal

    Hallo mein Bully ist 2,5 Jahre alt. Seit zwei Tagen erbricht er mehrmals am Tag er frisst sein Futter auch nicht wie üblich .. geht mehr mals zum Napf frisst einbisschen und dann ca. Nach 2 Stunden erbricht er sein gefressenes Futter teils unverdaut wieder. Ich weiß echt nicht was tun und mach mir auch wirklich sorgen um in es fangt Hauptsächlich am Abend an. Kann mir jemand Tipps geben oder hat jemand Erfahrung mit sowas.. Ab morgen bekommt er leicht verdauliches und der TA wird angerufen..

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Kartal,

      gelegentliches Erbrechen ist meist kein Grund zur Sorge, aber Dein Bully erbricht sich schon seit 2 Tagen und dies gleich mehrfach am Tag. Das muss unbedingt von einem Tierarzt abgeklärt werden. Aber den wolltest Du heute ja eh anrufen. Halte uns auf dem Laufenden, was er gesagt hat und wie es Deinem Bully mittlerweile geht.

      Gute Besserung,
      Vanessa

  30. Helge

    Hallo, unser Bullimädchen (Lotta) ist ein 12 Wochen alter Welpe und wir haben festgestellt, dass die Zunge beim Schlafen raus hängt. Wenn Sie wach ist und umhertobt, sieht man nichts von der Zunge. Könnte dies Später ein Problem sein? Wird die Zunge später immer raushängen?

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Helge!

      Was für eine Nase hat denn Dein Bullymädchen? Gerade die mit sehr kurzer/platter Nase neigen zu Atemproblemen und durch die kurze Schnauze ist manchmal nicht genug Platz für die Zunge. Das Heraushängen könnte ihr also Erleichterung verschaffen. Sie könnte aber natürlich auch einfach sehr entspannt beim Schlafen sein 😀
      Wenn Du Zweifel hast, lass dies beim Tierarzt abklären. Vermutlich ist bald wieder eine Impfung der Grundimmunisierung fällig? Dann sprich das dort gleich mit an.
      Alles Liebe,
      Vanessa

  31. Fabi

    Hallo ich habe einen 6 monaten alten Rüden. Er leitet immer wieder an Durchfall (Giardien wurde mehrfach mit Panacur und Antibotika behandelt). Trotzdem schaffen wir keinen festen Stuhl spätens nach 2 Spaziergängen wird es wieder weich. Wir haben schon mehre Futtersorten durch. Auch Schonkost bringt keine grosse Verbesserung! Gibt es noch irgendwas was wir probieren können? Bis jetzt erhält er Trockenfutter von Wildborn. Und selbst gekocht Hühnchen mit Reis o. Kartoffeln und Möhren ( moro Möhrensuppe) Lg fabienne

  32. Michael

    Hallo, unser Bully ist 8 Jahre alt. Seit Dienstag schreit er auf wenn er eingeschlafen ( überwiegend Nachts ) ist und wenn er nach dem schlafen aufwacht. ( Als wenn ihm jemand auf die Pfote treten würde ), den Kopf hält er kurzzeitig etwas schief. Wenn dies vorbei ist hat er überhaupt keine Beschwerden mehr, keine Ausfälle in der Bewegung etc. er frisst und trinkt normal , spielt usw. bis er sich eben schlafen legt. Wir waren seit Dienstag bei vier Tierärzten , er bekam Tropfen bei Verdacht auf eine Mittelohrentzündung , Schmerzmittel ( Novalgin ) , Kortison etc. keiner konnte mir aber bisher sagen was es konkret ist, und er schreit weiter. Ein Abstrich vom Ohr wo angeblich verkrusteter Eiter evtl. vorlag wurde zum Labor geschickt ( Befund steht aus ) . Beim Abtasten am Körper zeigt unser Hund keine Beschwerden. Im Röntgen war Nichts zu sehen. Evtl. Muss ein CT gemacht werden! Habt ihr vl eine Idee was das sein könnte ? Schöne Grüße Michael

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Michael!

      Tut mir leid, ich habe von so etwas noch nie gehört. 🙁
      Traurig, dass 4 Tierärzte bisher die Ursache nicht finden konnten und Dein Bully immer noch dieses Problem hat. Mal abwarten, was bei dem Abstrich rauskommt. Gerne kannst Du uns ein Update schicken.
      Vielleicht versuchst Du es mal in einem Bully-Forum. Womöglich kennt dort jemand ein ähnliches Phänomen.
      http://www.french-bully-forum.de/
      http://frenchbully.xobor.de/
      Schnelle Besserung und liebe Grüße,
      Vanessa

  33. Michael

    Vielen Dank, der Befund vom Ohr war negativ. Es wird geraten ein mrt vom Kopf zu machen. Im besten Fall ist es eine interne schwer zugängliche mittelohrentzündung. 😭

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo nochmal Michael!

      Hmmm … wie seltsam. Schade, dass noch immer keine Ursache gefunden wurde. Ich hoffe aber, die Situation hat sich vielleicht ein wenig gebessert und die Beschwerden sind weniger geworden.
      Dann bleibt ja nur abzuwarten, ob das MRT etwas ergibt. Wurde auch gesagt, was es im „schlechtesten Fall“ sein kann?
      Gute und vor allem schnelle Besserung dem armen Bully. Schön, dass Du so viel unternimmst, damit er bald wieder der Alte ist.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

  34. ingrid röhner

    ich habe eine französische bulldogge. alter 12 jahre. hatte nie probleme mit seiner gesundheit. jetzt pinkelt er nur noch, egal wohin, nicht viel. aber immer in hockstellung und nix kommt. hat schon antibiotika bekommen und andere medizin. schläft auch nur noch. spazieren gehen geht nicht mehr. ist auf manches mal blut tröpfchen da. kann es sein das es am alter liegt? er will nicht mehr laufen.

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Ingrid!

      Es kann schon sein, dass es am Alter liegt. Altersinkontinenz kann da durchaus auftreten. Einige Hunde werden auch etwas vergesslich und sind durcheinander.
      Was hat der Tierarzt denn gesagt? Er hat ihm Antibiotika verschrieben. Heißt das, er vermutet einen Harnwegsinfekt?
      Wurden die Gelenke untersucht? Im Alter wird es auch für Hunde beschwerlich und da können schon Probleme auftreten.
      Wenn das Harntröpfeln nicht weggeht und auch Blut dabei ausgeschieden wird, dann unbedingt noch einmal zum Tierarzt gehen. Bei der Gelegenheit auch gleich das viele Schlafen und das Verweigern von Spaziergängen ansprechen.

      Alles Gute und schnelle Besserung,
      Vanessa

  35. Michaela

    Hallo liebe Bullyfreunde,

    unser geliebtes französisches Bullymädchen Daisy ist leider vor einer Woche im stolzen Alter von 14,5 Jahren von uns gegangen. Wir haben sie erst mit 7 Jahren aus ziemlich schlechter Haltung geholt: sie wurde an der Kette gehalten und früher wohl auch zur Zucht verwendet. Sie hatte wirklich alle möglichen Erkrankungen. Augrund der schlechten Haltung hatte sie ein Gummikiefer, weshalb ihr alle vorderen Zähne im Unterkiefer entfernt werden mussten. Also immer auf die Zahnpflege achten! Dann hatte sie noch ein Loch in der Netzhaut des Auges, was ja leider bei Rassen mit Glubschäugelchen keine Seltenheit ist. Sie wurde operiert und hatte glücklicherweise dann nie wieder Probleme. Allerdings haben wir uns auch immer sehr gut um die Augen gekümmert und bei Veränderungen (verminderte Tränenbildung, Rötung, …) sofort ab zum Tierarzt, dann bekommt man das schnell mit Augentropfen in den Griff!
    Gefüttert haben wir ausschließlich Trockenfutter und nur von Wolfsblut, denn da hat sie nicht so stinkend gepupst. Bei allen anderen Futtermitteln schon. Allergien hatte sie nie, kann aber nicht sagen, ob das am Futter lag oder an den Genen.
    Zweimal schon hatte sie blutige Durchfälle, die wir aber mit dem Tierarzt immer in den Griff bekommen haben. Dieses Mal leider nicht. Am Samstag Morgen hatte sie Durchfall und hatte Schleim erbrochen. Auch wollte sie dauernd raus, hat Löcher gegraben und Erde gefressen. Ich habe ihr dann Novalgin gegen die Krämpfe und Paspertin gegen die Übelkeit und Diarrhösan gegen den Durchfall gegeben. Fressen wollte sie nicht mehr und trinken konnte sie nur schlückchenweise ohne wieder zu erbrechen. Da unser Tierazt im Urlaub war, bin ich erst Montag Mittag hin. Es wurde ein beginnendes Nierenveragen und bereits Flüssigkeit in der Lunge festgestellt. Sie hat noch eine Infusion bekommen, dich noch währenddessen ist sie in meinen Armen verstorben. Ich mache mir große Vorwürfe, dass ich nicht sofort zum Notfall Arzt mit ihr bin, auch wenn unsere Tierärztin meinte, es ist nicht sicher, ob sie überlebt hätte, wenn ich schon Samstag mit ihr gekommen wäre. Ich kann euch aber allen nur raten: bei blutigen Durchfällen niemals warten, sondern ab zum Arzt! Bei diesen kleinen Wesen, noch dazu in höherem Alter kann es leider schnell zu spät sein!

    Ich werde meine Prinzessin niemals vergessen und mir bestimmt wieder einen Bully nehmen, denn das sind die liebevollsten und reizendsten Geschöpfe, die es gibt!

    Lg Michaela

    1. FranzoesischeBulldogge.de

      Hallo Michaela!
      Es tut mir leid, dass Daisy nun über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Sie hatte aber auch schon ein stolzes Alter. Krankheiten treffen
      ältere Hunde leider meist stärker, als in jungen Jahren, deshalb möchte ich der Tierärztin beipflichten. Vermutlich hätte es wenig Unterschied gemacht, ob Du einen Tag früher zum Arzt gegangen wärst. Mach Dir bitte keine Vorwürfe.
      Du hast Daisy ein wunderschönes Leben geschenkt und sie ihre dunkle Vergangenheit bestimmt restlos vergessen lassen. Du hast Dich um sie gekümmert, warst immer beim Arzt und sie durfte in Deinen Armen ihren letzten Atemzug machen. Und wer möchte nicht über die Regenbogenbrücke gehen und dabei von seinem Lieblingsmenschen gehalten werden? Sie ist friedlich auf der anderen Seite angekommen.
      Ich hoffe, Du findest nochmal mit einem Bully Dein Glück.
      Viel Kraft in der nächsten Zeit und alles Liebe,
      Vanessa

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